Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa und Nordamerika: 756 Fälle aus 32 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
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Wo?
nach RegionAlle Jurisdiktionen
Wofür?
nach RechtsgebietWen?
nach BrancheAlle Branchen
Wann?
je Quartal, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| Q3 2023 | 0 | — |
| Q4 2023 | 0 | — |
| Q1 2024 | 0 | — |
| Q2 2024 | 0 | — |
| Q3 2024 | 0 | — |
| Q4 2024 | 0 | — |
| Q1 2025 | 1 | 28,7 Mio. € |
| Q2 2025 | 5 | 71,7 Mio. € |
| Q3 2025 | 1 | 1,53 Mio. € |
| Q4 2025 | 0 | — |
| Q1 2026 | 3 | 32,3 Mio. € |
| Q2 2026 | 1 | 442.495 € |
| Q3 2026 | 4 | 53.202 € |
15 Fälle
22.05.2025 L3 Technologies Inc.L3 Technologies zahlt 62 Mio. USD wegen falscher Kostendaten bei Kommunikationstechnik 54,8 Mio. €
Die Sparte Communications System West soll zwischen Oktober 2006 und Februar 2014 beim Verkauf von ROVER-, VORTEX- und SIR-Empfängern an Air Force, Army, Navy und weitere Behörden keine vollständigen und aktuellen Kosten- und Preisdaten offengelegt haben. Vergleich nach False Claims Act und Truth in Negotiations Act über 62 Mio. USD.
Bei Festpreisverhandlungen mit dem Staat müssen Kalkulationsdaten vollständig und aktuell offengelegt werden; Preisprüfprozesse gehören in das Compliance-System.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice (Civil Division) / USAO District of Utah
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act; Truth in Negotiations Act
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Verteidigung und Sicherheit
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Veröffentlicht
- 22.05.2025
Originalbetrag 62.000.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.05.2025.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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22.09.2026 Audax Renovables, S.A. – Sucursal em PortugalPortugal: 22.000 Euro gegen Audax Renovables wegen fehlender Gasreserven und Hotline 22.000 €
Die portugiesische Niederlassung des Energieversorgers hielt an insgesamt 249 Tagen die vorgeschriebenen Erdgas-Sicherheitsreserven nicht vor, wies Netzentgelte auf Rechnungen nicht korrekt aus, veröffentlichte Pflichtinformationen und ihren Qualitätsbericht nicht bzw. verspätet und verfehlte die Standards für Wartezeiten an der Hotline. Im Vergleichsverfahren setzte die ERSE 44.000 Euro fest und reduzierte auf 22.000 Euro.
Versorgungssicherheits- und Servicepflichten im Energiesektor werden einzeln geahndet – ein Compliance-Kalender für Reserven und Berichte hilft.
- Behörde / Gericht
- Entidade Reguladora dos Serviços Energéticos (ERSE)
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- Regime Sancionatório do Setor Energético (RSSE), Art. 28, 29; Decreto-Lei n.º 62/2020, Art. 96; RRC; RQS
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Energie und Versorgung
- Verschulden
- fahrlässig
- Mildernde Umstände
- Vergleich (transação) mit vollem Geständnis, Behebung aller Verstöße
- ERSE – Decisões sancionatórias: Processos n.º 47/2024 e 62/2025 – Audax Renovables, S.A. – Sucursal em Portugal Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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15.09.2026 Ministerstvo životního prostředí (Umweltministerium der Tschechischen Republik)Umweltministerium: 300.000 CZK wegen ungeklärtem Interessenkonflikt eines Versicherungsmaklers 12.350 €
Bei einer Versicherungsausschreibung 2024 im Umfang von rund 200 Mio. CZK ließ das Ministerium Teile der Vergabeunterlagen von einem Makler erstellen, der später Provisionen des siegreichen Versicherers erhalten konnte. Da der Auftraggeber keine Maßnahmen gegen den Interessenkonflikt traf, verhängte die Behörde rechtskräftig 300.000 CZK.
Externe Berater, die an der Vergabe mitschreiben, dürfen nicht vom Ergebnis profitieren – Interessenkonflikte müssen vor der Ausschreibung geprüft und dokumentiert werden.
Interessenkonflikte externer Berater in Vergabeverfahren
- Behörde / Gericht
- Úřad pro ochranu hospodářské soutěže (ÚOHS)
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Pflicht zur Vermeidung von Interessenkonflikten)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Öffentlicher Sektor
- Verschulden
- fahrlässig
- Veröffentlicht
- 15.09.2026
Originalbetrag 300.000 CZK, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 15.09.2026.
- ÚOHS uložil pokutu 300 tisíc korun resortu životního prostředí kvůli neošetření možného střetu zájmů Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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06.08.2026 Capwatt Retail Gás PT, S.A.Portugal: 12.000 Euro gegen Capwatt wegen Gasreserven und Schlichtungshinweis 12.000 €
Der Gasversorger hielt 2023 und 2024 in mehreren Monaten die Erdgas-Sicherheitsreserven nicht vor und nannte in Kundenverträgen die zuständigen Stellen zur alternativen Streitbeilegung nicht. Die ERSE nahm den Vergleichsvorschlag an, setzte 24.000 Euro fest und reduzierte auf 12.000 Euro.
Pflichtangaben in Verbraucherverträgen – etwa zur Streitschlichtung – gehören in eine regelmäßig geprüfte Vertragsvorlage.
- Behörde / Gericht
- Entidade Reguladora dos Serviços Energéticos (ERSE)
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- RSSE, Art. 29; Decreto-Lei n.º 62/2020, Art. 57, 96; Portaria n.º 59/2022; RRC Art. 22
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Energie und Versorgung
- Verschulden
- fahrlässig
- Mildernde Umstände
- Vergleich mit Geständnis und Behebung
- ERSE – Decisões sancionatórias: Processo n.º 50/2024 – Capwatt Retail Gás PT, S.A. Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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15.07.2026 Colonial Farms Ltd.Colonial Farms: CFIA-Verwaltungsstrafe über 11.000 CAD nach SFCR § 88 6.852 €
Die kanadische Lebensmittelaufsicht verhängte gegen das Unternehmen in Westkanada am 15.07.2026 eine Verwaltungsstrafe von 11.000 CAD wegen eines Verstoßes gegen s. 88 der Safe Food for Canadians Regulations. Eine frühere Strafe nach derselben Vorschrift vom Mai 2025 wurde im Überprüfungsverfahren aufgehoben.
Wer nach einer ersten Strafe die Ursache nicht abstellt, riskiert Wiederholungsstrafen und verschärfte Aufsicht.
- Behörde / Gericht
- Canadian Food Inspection Agency (CFIA)
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- Safe Food for Canadians Regulations, s. 88
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Lebensmittel und Landwirtschaft
Originalbetrag 11.000 CAD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 15.07.2026.
- CFIA – Administrative monetary penalties (Notices of violation) Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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18.06.2026 LOGZONE Inc.LOGZONE zahlt 507.144 USD wegen fehlender Cybersicherheit in Navy-Verträgen 442.495 €
Der Rüstungsdienstleister aus Huntsville soll von Mai 2021 bis März 2025 Rechnungen für zwei Navy-Verträge gestellt haben, obwohl er die vertraglich geforderten Sicherheitskontrollen nach NIST SP 800-171 nicht umgesetzt hatte. Der Vergleich nach dem False Claims Act beträgt 507.144 USD.
Wer Cybersicherheitsanforderungen in Regierungsaufträgen zusagt, muss ihre Umsetzung nachweisbar dokumentieren – sonst wird jede Rechnung zum Haftungsrisiko.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice (Civil Division) / USAO Northern District of Alabama
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act (31 U.S.C. §§ 3729 ff.); DFARS-Cybersicherheitsklauseln
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Verteidigung und Sicherheit
- Veröffentlicht
- 18.06.2026
Originalbetrag 507.144 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.06.2026.
- Alabama Defense Contractor Agrees to Pay $507,144 to Resolve False Claims Act Liability Relating to Cybersecurity Violations Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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17.03.2026 W International LLC; W International SC LLC; Precision Metal Equipment Handling LLCW International zahlt 10,5 Mio. USD für überteuerte Schweißtische an Air Force und Navy 9,11 Mio. €
Die Metallbau-Unternehmen und ihr CEO Edward Walker sollen der Air Force und der Navy Schweißtische für die Modernisierung einer großen Schweißanlage wissentlich überteuert berechnet haben; finanziert wurde das Projekt u. a. über Mittel des Defense Production Act. Der Vergleich nach dem False Claims Act beträgt 10,5 Mio. USD; ein ehemaliger Mitarbeiter erhielt als Hinweisgeber 1.863.750 USD.
Preisangaben gegenüber öffentlichen Auftraggebern müssen belastbar kalkuliert sein; interne Hinweisgeber tragen solche Fälle regelmäßig zu den Behörden.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice (Civil Division) / USAO District of South Carolina
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act (31 U.S.C. §§ 3729 ff.)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Stahl und Metall
- Haftung von Führungskräften
- Der CEO Edward Walker ist persönlich Partei des Vergleichs.
- Veröffentlicht
- 17.03.2026
Originalbetrag 10.500.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 17.03.2026.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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11.03.2026 National Grid Electricity Transmission plcNational Grid (NGET): 20 Mio. GBP nach vernachlässigtem Umspannwerk Harker 23,2 Mio. €
Der Übertragungsnetzbetreiber überwachte, wartete und reparierte zwischen 2016 und 2021 bauliche Anlagen des 132-kV-Umspannwerks Harker bei Carlisle – eines Knotens für den Stromaustausch zwischen Schottland und England – nicht ausreichend und verzögerte dadurch auch Netzanschlüsse. NGET akzeptierte die Verstöße und zahlte 20 Mio. GBP in den Energy Industry Voluntary Redress Scheme.
Betreiber kritischer Netze müssen auch die unscheinbare Bausubstanz ihrer Anlagen systematisch inspizieren – Instandhaltungsrückstau wird zur Versorgungsgefahr.
- Behörde / Gericht
- Office of Gas and Electricity Markets (Ofgem)
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- Electricity Act 1989, s. 9(2); Standard Licence Condition B7 (Transmission Licence)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Energie und Versorgung
Originalbetrag 20.000.000 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 11.03.2026.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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12.02.2026 Peter the Chef Fine Food LimitedPeter the Chef Fine Food: vier CFIA-Strafen über 41.600 CAD (Lebensmittelsicherheit) 25.794 €
Die kanadische Lebensmittelaufsicht verhängte gegen den Lebensmittelhersteller in Ontario an einem Tag vier Verwaltungsstrafen nach dem Safe Food for Canadians Act (s. 17(1)) und den Safe Food for Canadians Regulations (ss. 49, 88, 90(1)): 13.000, 11.000, 11.000 und 6.600 CAD, insgesamt 41.600 CAD.
Präventive Kontrollen und Dokumentation nach dem Lebensmittelsicherheitsrecht werden einzeln sanktioniert – mehrere Lücken summieren sich schnell.
- Behörde / Gericht
- Canadian Food Inspection Agency (CFIA)
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- Safe Food for Canadians Act, s. 17(1); Safe Food for Canadians Regulations, ss. 49, 88, 90(1)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Lebensmittel und Landwirtschaft
Originalbetrag 41.600 CAD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 12.02.2026.
- CFIA – Administrative monetary penalties (Notices of violation) Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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31.07.2025 Aero Turbine Inc.; Gallant Capital Partners LLCAero Turbine und Gallant zahlen 1,75 Mio. USD nach Selbstanzeige zu Cyberpflichten 1,53 Mio. €
Der Triebwerksinstandhalter soll 2018 bis 2020 die NIST-Kontrollen eines Air-Force-Vertrags nicht umgesetzt und 2019 gemeinsam mit seinem Private-Equity-Eigentümer Dateien mit sensiblen Verteidigungsdaten an ein nicht berechtigtes Softwareunternehmen in Ägypten gegeben haben. Die Unternehmen hatten sich mehrfach schriftlich selbst angezeigt, kooperiert und rasch abgeholfen; das DOJ erkannte ihnen dafür eine Kooperationsgutschrift zu. Vergleich über 1,75 Mio. USD.
Wer kontrollierte Verteidigungsdaten an Dienstleister weitergibt, muss deren Berechtigung prüfen – Selbstanzeige und Kooperation senken die Folgen deutlich.
Umgang mit kontrollierten Verteidigungsdaten und Dienstleistern
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice (Civil Division) / USAO Eastern District of California
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act; NIST SP 800-171
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Verteidigung und Sicherheit
- Mildernde Umstände
- Mehrere schriftliche Selbstanzeigen, Kooperation und zügige Abhilfemaßnahmen.
- Veröffentlicht
- 31.07.2025
Originalbetrag 1.750.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 31.07.2025.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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30.05.2025 Southern Gas Networks plcSouthern Gas Networks plc: 5,8 Mio. GBP – Gaslecks zu langsam angefahren 6,89 Mio. €
Der Gasverteilnetzbetreiber verfehlte 2022/23 in seinem südenglischen Netz die Lizenzvorgabe, 97 % der gemeldeten Gasaustritte binnen einer bzw. zwei Stunden anzufahren. Nach Selbstanzeige erkannte er den Verstoß an und zahlte 5,8 Mio. GBP in den Energy Industry Voluntary Redress Fund; Ofgem verwies auf das erhebliche Risiko für die Öffentlichkeit.
Notfall-Reaktionszeiten sind bei Versorgungsnetzen eine Kernpflicht – Personal- und Einsatzplanung muss auch Spitzenlasten abdecken.
- Behörde / Gericht
- Office of Gas and Electricity Markets (Ofgem)
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- Gas Transporter Licence, Standard Special Condition D10 2(h)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Energie und Versorgung
- Mildernde Umstände
- Selbstanzeige vor der formalen Datenmeldung; Zielvorgaben seither zwei Jahre eingehalten.
Originalbetrag 5.800.000 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 30.05.2025.
- Ofgem: Three gas distribution operators to pay £8 million for missing callout targets (30.05.2025) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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30.05.2025 Cadent Gas LimitedCadent Gas Limited: 1,5 Mio. GBP – Gaslecks zu langsam angefahren 1,78 Mio. €
Der Gasverteilnetzbetreiber verfehlte 2022/23 in den Netzen North London und North West die Lizenzvorgabe, 97 % der gemeldeten Gasaustritte binnen einer bzw. zwei Stunden anzufahren. Nach Selbstanzeige erkannte er den Verstoß an und zahlte 1,5 Mio. GBP in den Energy Industry Voluntary Redress Fund; Ofgem verwies auf das erhebliche Risiko für die Öffentlichkeit.
Notfall-Reaktionszeiten sind bei Versorgungsnetzen eine Kernpflicht – Personal- und Einsatzplanung muss auch Spitzenlasten abdecken.
- Behörde / Gericht
- Office of Gas and Electricity Markets (Ofgem)
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- Gas Transporter Licence, Standard Special Condition D10 2(h)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Energie und Versorgung
- Mildernde Umstände
- Selbstanzeige vor der formalen Datenmeldung; Zielvorgaben seither zwei Jahre eingehalten.
Originalbetrag 1.500.000 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 30.05.2025.
- Ofgem: Three gas distribution operators to pay £8 million for missing callout targets (30.05.2025) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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30.05.2025 Scotland Gas Networks plcScotland Gas Networks plc: 700.000 GBP – Gaslecks zu langsam angefahren 832.145 €
Der Gasverteilnetzbetreiber verfehlte 2022/23 in seinem schottischen Netz die Lizenzvorgabe, 97 % der gemeldeten Gasaustritte binnen einer bzw. zwei Stunden anzufahren. Nach Selbstanzeige erkannte er den Verstoß an und zahlte 700.000 GBP in den Energy Industry Voluntary Redress Fund; Ofgem verwies auf das erhebliche Risiko für die Öffentlichkeit.
Notfall-Reaktionszeiten sind bei Versorgungsnetzen eine Kernpflicht – Personal- und Einsatzplanung muss auch Spitzenlasten abdecken.
- Behörde / Gericht
- Office of Gas and Electricity Markets (Ofgem)
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- Gas Transporter Licence, Standard Special Condition D10 2(h)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Energie und Versorgung
- Mildernde Umstände
- Selbstanzeige vor der formalen Datenmeldung; Zielvorgaben seither zwei Jahre eingehalten.
Originalbetrag 700.000 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 30.05.2025.
- Ofgem: Three gas distribution operators to pay £8 million for missing callout targets (30.05.2025) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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01.05.2025 Raytheon Company; RTX Corporation; Nightwing Group LLC; Nightwing Intelligence Solutions LLCRaytheon und Nightwing zahlen 8,4 Mio. USD wegen Cybersicherheitsmängeln in DoD-Verträgen 7,39 Mio. €
Die Unternehmen sollen zwischen 2015 und 2021 für ein internes Entwicklungssystem, das für 29 Verträge des Verteidigungsministeriums genutzt wurde, keinen Systemsicherheitsplan erstellt und die Klauseln DFARS 252.204-7012 und FAR 52.204-21 nicht eingehalten haben. Vergleich nach dem False Claims Act über 8,4 Mio. USD; ein früherer Engineering-Direktor erhielt als Hinweisgeber 1,512 Mio. USD.
Auch interne Entwicklungsumgebungen fallen unter vertragliche Cybersicherheitspflichten und brauchen einen dokumentierten Sicherheitsplan.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice (Civil Division) / USAO District of Columbia
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act; DFARS 252.204-7012; FAR 52.204-21
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Verteidigung und Sicherheit
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Veröffentlicht
- 01.05.2025
Originalbetrag 8.400.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 30.04.2025.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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06.02.2025 Lockheed Martin CorporationLockheed Martin zahlt 29,74 Mio. USD wegen überhöhter Preisangebote beim F-35 28,7 Mio. €
Lockheed Martin soll 2013 bis 2015 bei fünf Produktions- und Wartungsverträgen für das F-35-Programm dem Joint Program Office keine korrekten Kosten- und Preisdaten übermittelt und so überhöhte Angebote durchgesetzt haben. Der Vergleich beträgt 29,74 Mio. USD, zusätzlich zu 11,3 Mio. USD, die bereits an das Verteidigungsministerium gezahlt worden waren; auslösend war eine Qui-tam-Klage.
Hinweisgeberklagen aus dem eigenen Haus machen Preisprüfungsfehler auch Jahre später teuer – interne Meldewege müssen solche Themen früh auffangen.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice (Civil Division) / USAO Eastern District of Texas
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act; Truth in Negotiations Act
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Verteidigung und Sicherheit
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Veröffentlicht
- 06.02.2025
Originalbetrag 29.740.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 06.02.2025.
- Lockheed Martin Corporation Agrees to Settle False Claims Act Allegations of Defective Pricing Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink