Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa und Nordamerika: 718 Fälle aus 32 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
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Wo?
nach Behörde- Magyar Nemzeti Bank (MNB) 738.295 € 100 % · 2 Fälle
Wofür?
nach RechtsgebietAlle Rechtsgebiete
Wen?
nach UnternehmenWann?
je Quartal, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| Q3 2023 | 0 | — |
| Q4 2023 | 1 | 130.215 € |
| Q1 2024 | 0 | — |
| Q2 2024 | 0 | — |
| Q3 2024 | 0 | — |
| Q4 2024 | 1 | 608.080 € |
| Q1 2025 | 0 | — |
| Q2 2025 | 0 | — |
| Q3 2025 | 0 | — |
| Q4 2025 | 0 | — |
| Q1 2026 | 0 | — |
| Q2 2026 | 0 | — |
| Q3 2026 | 0 | — |
2 Fälle
22.11.2024 Banus Port Vagyonkezelő Zrt.Banus Port: 250 Mio. HUF für Scheinumsätze in der 4iG-Aktie 608.080 €
Die Vermögensverwaltungsgesellschaft erzeugte von September 2023 bis Mai 2024 mit Geschäften über mehrere Milliarden Forint falsche Signale zum Handelsvolumen der 4iG-Aktie ('painting the tape'). Die Zentralbank untersagte die Wiederholung, verhängte 250 Mio. HUF und erstattete Strafanzeige.
Geschäfte, die vor allem Umsatz vortäuschen, sind Marktmanipulation – auch ohne Kursziel.
- Behörde / Gericht
- Magyar Nemzeti Bank (MNB)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Marktmissbrauch und Insiderhandel
- Rechtsgrundlage
- Art. 12, 15 MAR (Marktmanipulation), Beschluss H-PJ-III-B-26/2024
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Verschulden
- vorsätzlich
- Veröffentlicht
- 22.11.2024
Originalbetrag 250.000.000 HUF, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.11.2024.
- Banus Port Zrt.: piaci manipuláció, 250 milliós bírság Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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21.11.2023 OTP Bank Nyrt.OTP Bank: 49,4 Mio. HUF wegen verspäteter Geldwäsche-Verdachtsmeldungen 130.215 €
Die Bank meldete mehrere Verdachtsfälle nicht unverzüglich an die Finanzermittlungseinheit, ihr Monitoring lieferte wegen falsch eingestellter Filterparameter verspätete Treffer, und Risikobewertung, Kundensorgfalt sowie der Nachweis von Geldwäscheschulungen wiesen Mängel auf. Die Zentralbank verhängte insgesamt 49,375 Mio. HUF und setzte Fristen zur Behebung bis August 2024.
Monitoring-Parameter müssen regelmäßig validiert werden – und Schulungen gehören ausdrücklich zu den geprüften Pflichten.
Erkennen und fristgerechtes Melden von Geldwäscheverdacht
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Magyar Nemzeti Bank (MNB)
- Rechtsgebiet
- Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung · Verdachtsmeldungen
- Rechtsgrundlage
- Ungarisches Geldwäschegesetz (Pmt.); Beschluss H-PM-I-B-76/2023
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Verschulden
- fahrlässig
- Mildernde Umstände
- Die Bank hatte zu mehreren Verstößen bereits Abhilfemaßnahmen eingeleitet.
- Veröffentlicht
- 21.11.2023
Originalbetrag 49.375.000 HUF, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 21.11.2023.
- Hiányosságok az OTP Bank pénzmosási bejelentési és belső ellenőrzési rendszerében Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink