Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik und Naher Osten: 1.929 Fälle aus 40 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
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Wo?
nach Behörde- Securities and Futures Commission (SFC) 8 Fälle 44 % · 13,7 Mio. €
- Securities and Futures Commission (SFC), Hongkong 6 Fälle 33 % · 4,73 Mio. €
- Hong Kong Monetary Authority (HKMA) 4 Fälle 22 % · 2,06 Mio. €
Wofür?
nach RechtsgebietAlle Rechtsgebiete
Wen?
nach Unternehmen- 33 Financial Services Limited 1 Fall 6 % · 174.222 €
- Bright Smart Securities International (H.K.) Limited 1 Fall 6 % · 313.504 €
- China CITIC Bank International Limited 1 Fall 6 % · 485.944 €
- China Industrial Securities International Asset Management Limited 1 Fall 6 % · 761.367 €
- Deutsche Bank Aktiengesellschaft 1 Fall 6 % · 2,62 Mio. €
- EFG Bank AG 1 Fall 6 % · 1,19 Mio. €
- Fubon Bank (Hong Kong) Limited 1 Fall 6 % · 477.640 €
- Hang Seng Bank Limited 1 Fall 6 % · 8,1 Mio. €
- Indian Overseas Bank, Hong Kong Branch 1 Fall 6 % · 925.553 €
- Instinet Pacific Limited 1 Fall 6 % · 875.254 €
- 8 weitere8 Fälle
Wann?
je Quartal, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| Q4 2023 | 0 | – |
| Q1 2024 | 0 | – |
| Q2 2024 | 0 | – |
| Q3 2024 | 0 | – |
| Q4 2024 | 3 | 2,02 Mio. € |
| Q1 2025 | 1 | 8,1 Mio. € |
| Q2 2025 | 1 | 476.704 € |
| Q3 2025 | 5 | 5,05 Mio. € |
| Q4 2025 | 3 | 2,17 Mio. € |
| Q1 2026 | 2 | 1,41 Mio. € |
| Q2 2026 | 0 | – |
| Q3 2026 | 3 | 1,31 Mio. € |
| Q4 2026 | 0 | – |
18 Fälle
28.07.2026 Luk Fook Securities (HK) LimitedLuk Fook Securities: 2,1 Mio. HKD wegen mangelhafter Cybersicherheit vor Ransomware 235.595 €
Luk Fook Securities (HK) wurde öffentlich gerügt und mit 2.100.000 HKD gebüßt, weil unzureichende Cybersicherheitskontrollen dazu beigetragen haben könnten, dass ein Ransomware-Angriff am 19. September 2022 zahlreiche zentrale Server traf und die vollständige Wiederherstellung bis 7. Oktober 2022 dauerte; Kunden konnten so lange nicht per App oder Internetplattform handeln. Festgestellt wurden unter anderem fehlender Firewall-Schutz, veraltete Betriebssysteme und Virenschutz, schwache Zugangs- und Passwortkontrollen mit unverschlüsselt gespeicherten Zugangsdaten, unzureichende Kontrollen von Fernzugängen und externen Geräten, mangelhafte Datensicherung sowie eine letzte Sicherheitsschulung im Jahr 2018.
Grundlegende Cyberhygiene – Patches, Zugangs- und Passwortkontrollen, Backups und regelmäßige Mitarbeiterschulung – ist für Finanzdienstleister eine aufsichtsrechtliche Pflicht.
Ransomware-Abwehr, Passwortsicherheit und Security-Awareness-Schulung
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC)
- Rechtsgebiet
- Informationssicherheit und Cyber · Sicherheitsmaßnahmen und Risikomanagement
- Rechtsgrundlage
- s. 194 SFO (Cap. 571); Code of Conduct GP 2, GP 3, GP 7, paras. 12.1, 18.5 und Schedule 7; Guidelines for Reducing and Mitigating Hacking Risks Associated with Internet Trading
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Ursachenanalyse mit unabhängigem Prüfer, verstärkte Kontrollen, kein nachweisbarer Kundenschaden, Kooperation, keine früheren Disziplinarmaßnahmen.
- Veröffentlicht
- 28.07.2026
Originalbetrag 2.100.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 28.07.2026.
- SFC press release 26PR118: SFC reprimands and fines Luk Fook Securities (HK) Limited $2.1 million for inadequate cybersecurity control (28.07.2026) Pressemitteilung einer Behörde
- SFC Statement of Disciplinary Action zu 26PR118 Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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27.07.2026 China Industrial Securities International Asset Management LimitedSFC: 6,8 Mio. HKD Geldbuße für CISIAM wegen übersehener Warnsignale in Privatfonds 761.367 €
Die SFC rügte China Industrial Securities International Asset Management (CISIAM) öffentlich und verhängte eine Geldbuße von 6,8 Mio. HKD, weil der Verwalter eines für den Versicherer Tahoe Life aufgelegten Privatfonds zwischen August 2019 und September 2020 auf Wunsch des Anlagechefs des Versicherers komplexe Strukturen mit Notes erwarb, die an Anleihen eines verbundenen Unternehmens gekoppelt waren, ohne die Warnsignale zu erkennen und angemessen zu prüfen. Zudem achtete CISIAM nicht auf die Anlagebeschränkungen und -ziele des Fonds und steuerte dessen Risiken nicht wirksam. Bei der Bemessung berücksichtigte die SFC auch Verwaltungsgebühren von rund 1,9 Mio. HKD aus dem Fonds.
Ein Fondsverwalter muss Anweisungen eines Anlegers eigenständig prüfen und darf ungewöhnlich komplexe Strukturen ohne klaren wirtschaftlichen Zweck nicht ungeprüft umsetzen.
Warnsignale bei anlegergesteuerten Fondsstrukturen erkennen
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC), Hongkong
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- Section 194 Securities and Futures Ordinance (Cap. 571); General Principle 2 Code of Conduct; Paragraphen 1.2(d), 3.1 und 3.11.1 Fund Manager Code of Conduct; Abschnitt VIII Management, Supervision and Internal Control Guidelines
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Abhilfemaßnahmen (neue Richtlinien für Risikomanagement und fragwürdige Anlagegestaltungen, Compliance-Schulungen), Kooperation mit der SFC und ansonsten keine disziplinarische Vorbelastung.
- Veröffentlicht
- 27.07.2026
Originalbetrag 6.800.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 27.07.2026.
- SFC reprimands and fines China Industrial Securities International Asset Management Limited $6.8 million (26PR116) Pressemitteilung einer Behörde
- Statement of Disciplinary Action – China Industrial Securities International Asset Management Limited Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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27.07.2026 Bright Smart Securities International (H.K.) LimitedBright Smart Securities: 2,8 Mio. HKD wegen unzureichender Wash-Trade-Kontrollen 313.504 €
Bright Smart Securities International (H.K.) wurde öffentlich gerügt und mit 2.800.000 HKD gebüßt, weil seine Kontrollen zwischen November 2023 und September 2025 nicht verhinderten, dass 615 Kunden 1.021 Paare von Wash Trades (Geschäfte ohne Wechsel des wirtschaftlichen Eigentums) in 736 Aktien und Optionsscheinen ausführten. Die Überwachung wirkte überwiegend nachträglich und manuell, und mehrere Wash Trades eines Kunden am selben Tag zählten nur als ein Vorfall. Ähnliche Mängel waren zuvor wiederholt festgestellt und angemahnt, aber jeweils nicht vollständig behoben worden.
Handelsüberwachung muss Scheingeschäfte automatisiert vor der Ausführung abfangen; nachgelagerte manuelle Prüfungen reichen bei wiederkehrenden Mustern nicht.
Erkennung und Verhinderung von Wash Trades
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Marktmissbrauch und Insiderhandel
- Rechtsgrundlage
- s. 194 SFO (Cap. 571); Code of Conduct GP 2, para. 4.3
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Mildernde Umstände
- Verbesserte Systeme und Zusage einer unabhängigen Wirksamkeitsprüfung, Kooperation.
- Veröffentlicht
- 27.07.2026
Originalbetrag 2.800.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 27.07.2026.
- SFC press release 26PR117: SFC reprimands and fines Bright Smart Securities International (H.K.) Limited $2.8 million (27.07.2026) Pressemitteilung einer Behörde
- SFC Statement of Disciplinary Action zu 26PR117 Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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09.02.2026 Kylin International (HK) Co., LimitedSFC: 9 Mio. HKD Geldbuße für Kylin International wegen Mängeln in der Fondsverwaltung 968.909 €
Die SFC rügte Kylin International (HK) öffentlich und verhängte eine Geldbuße von 9 Mio. HKD für Versäumnisse als Anlageverwalter bzw. Berater von sechs Teilfonds eines Fonds auf den Kaimaninseln ab August 2018. Die SFC stellte fest, dass Interessenkonflikte aus sechs Darlehen des Unternehmens oder eines Direktors an vier Teilfonds weder gesteuert noch offengelegt wurden, Abstimmungen, Bewertungen und Abschlussprüfung fehlten, Anleger fälschlich über eine Befreiung von der Eignungsprüfung informiert wurden, KYC- und Eignungskontrollen unzureichend waren und Aufzeichnungen zur Geldwäscheprävention fehlten. Das Unternehmen hat seine regulierte Tätigkeit Ende 2023 eingestellt; die Lizenz wurde im Januar 2025 auf Antrag widerrufen.
Darlehen von Verwalter oder Geschäftsleitung an verwaltete Fonds sind ein Interessenkonflikt, der gesteuert und den Anlegern offengelegt werden muss.
Interessenkonflikte und Anlegerinformation in der Verwaltung privater Fonds
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC), Hongkong
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- Section 194 Securities and Futures Ordinance (Cap. 571)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Abhilfemaßnahmen nach einer SFC-Prüfung Ende 2020, Einstellung der regulierten Tätigkeit und ansonsten keine disziplinarische Vorbelastung.
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 09.02.2026
Originalbetrag 9.000.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 09.02.2026.
- SFC reprimands and fines Kylin International (HK) Co., Limited $9 million for fund management failures (26PR19) Pressemitteilung einer Behörde
- Statement of Disciplinary Action – Kylin International (HK) Co., Limited Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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06.01.2026 Saxo Capital Markets HK LimitedSaxo Capital Markets HK: 4 Mio. HKD wegen Krypto-Produkten für Privatkunden 438.731 €
Saxo Capital Markets HK wurde öffentlich gerügt und mit 4.000.000 HKD gebüßt, weil zwischen November 2018 und November 2022 über seine Online-Handelsplattform auch Privatkunden 32 komplexe Produkte mit Bezug zu virtuellen Vermögenswerten handeln konnten, die nach den Rundschreiben der Aufsicht nur professionellen Anlegern vorbehalten waren (1.446 Geschäfte von 130 Privatkunden und sechs professionellen Anlegern). Das Unternehmen prüfte weder die Kenntnisse der Kunden noch gab es ausreichende Informationen und Warnhinweise; die vom Mutterkonzern übernommenen Erkennungsregeln hatten die Produkte nicht als Krypto-bezogen erfasst.
Konzernweite Produktfilter ersetzen keine eigene Produktprüfung vor Ort, besonders bei Krypto-Produkten mit Vertriebsbeschränkungen.
Vertrieb komplexer Krypto-Produkte über Online-Plattformen
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- s. 194 SFO (Cap. 571); Code of Conduct; Guidelines on Online Distribution and Advisory Platforms; SFC-Rundschreiben vom 01.11.2018 und HKMA/SFC-Rundschreiben vom 28.01.2022
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Selbstmeldung, freiwillige Entschädigung der Kunden, Einstellung der regulierten Tätigkeit, Kooperation und Annahme der Feststellungen, sonst keine Disziplinarmaßnahmen.
- Veröffentlicht
- 06.01.2026
Originalbetrag 4.000.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 06.01.2026.
- SFC press release 26PR1: SFC reprimands and fines Saxo Capital Markets HK Limited $4 million (06.01.2026) Pressemitteilung einer Behörde
- SFC Statement of Disciplinary Action zu 26PR1 Entscheidung einer Behörde
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11.12.2025 EFG Bank AGSFC: Rüge und 10,85 Mio. HKD Geldbuße für EFG Bank wegen mangelhafter Produktprüfung 1,19 Mio. €
Die SFC rügte die EFG Bank AG öffentlich und verhängte eine Geldbuße von 10.850.000 HKD, weil die Bank zwischen Januar 2015 und Dezember 2020 bei der Produktprüfung von 322 Anleihen besondere Produktmerkmale nicht berücksichtigte, ihre Richtlinien nach Einführung des Regimes für komplexe Produkte verspätet anpasste und Kunden teils ohne die vorgeschriebenen Informationen und Warnhinweise bediente. Zudem fehlten Prüfunterlagen zu 141 Anleihen, und die Bank meldete die Mängel der SFC nicht unverzüglich. Die Bank wird für Kunden, die eines von 351 möglicherweise betroffenen Produkten erworben haben, ein erweitertes Beschwerdeverfahren anwenden.
Wer komplexe Produkte vertreibt, muss die Produktprüfung vollständig dokumentieren, Richtlinien bei neuen Vorgaben sofort anpassen und erkannte Mängel unverzüglich der Aufsicht melden.
Produktprüfung und Kundeninformation beim Vertrieb komplexer Anlageprodukte
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC), Hongkong
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- Section 196 Securities and Futures Ordinance (Cap. 571); Code of Conduct for Persons Licensed by or Registered with the SFC; Management, Supervision and Internal Control Guidelines
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Mildernde Umstände
- Abhilfemaßnahmen bei der Produktprüfung, Kooperation mit HKMA und SFC sowie Zusage eines erweiterten Beschwerdeverfahrens für betroffene Kunden.
- Veröffentlicht
- 11.12.2025
Originalbetrag 10.850.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 11.12.2025.
- SFC reprimands and fines EFG Bank AG $10.85 million for regulatory breaches and internal control failures (25PR205) Pressemitteilung einer Behörde
- Statement of Disciplinary Action – EFG Bank AG Entscheidung einer Behörde
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13.11.2025 Tung Tai Securities Company LimitedTung Tai Securities: 900.000 HKD nach Betrug über gefälschte E-Mail-Anweisungen 99.681 €
Tung Tai Securities wurde gerügt und mit 900.000 HKD gebüßt, weil es zwischen September 2019 und Februar 2020 auf Anweisungen von einer gefälschten, der echten ähnelnden E-Mail-Adresse Aktien eines ausländischen Kunden verkaufte und den Erlös von 3.301.740 USD auf drei nicht vom Kunden bestimmte Bankkonten im Ausland überwies. Warnsignale wie von mehreren Banken abgelehnte Überweisungen blieben unbeachtet, und es fehlten wirksame Kontrollen zum Schutz von Kundenvermögen vor Diebstahl und Betrug.
Verkaufs- und Zahlungsanweisungen per E-Mail sind über einen unabhängigen, vorab hinterlegten Kanal zu bestätigen, besonders bei Überweisungen auf neue Empfängerkonten.
Betrug mit gefälschten E-Mail-Anweisungen (Business E-Mail Compromise)
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- s. 194 SFO (Cap. 571); Code of Conduct GP 2, GP 3, GP 8, paras. 4.3, 11.1(a); Management, Supervision and Internal Control Guidelines Part VII
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Entschädigung des Kunden, verbesserte Auftrags- und Ausführungsprozesse, unabhängige Überprüfung der Kontrollen, Kooperation, sonst keine Disziplinarmaßnahmen.
- Veröffentlicht
- 13.11.2025
Originalbetrag 900.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 13.11.2025.
- SFC press release 25PR192: SFC reprimands and fines Tung Tai Securities Company Limited HK$900,000 (13.11.2025) Pressemitteilung einer Behörde
- SFC Statement of Disciplinary Action zu 25PR192 Entscheidung einer Behörde
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20.10.2025 UBS AGUBS: 8 Mio. HKD wegen jahrelanger Fehleinstufung professioneller Anleger 883.431 €
Die UBS AG wurde in Hongkong öffentlich gerügt und mit 8.000.000 HKD gebüßt, weil ihr automatisiertes Verfahren zur Einstufung professioneller Anleger von 2009 bis Juli 2022 auf einer Fehlauslegung der Mindestportfolio-Regel für bestimmte Gemeinschaftskonten beruhte. Allein von Juli 2018 bis Juli 2022 waren 560 Gemeinschaftskonten falsch eingestuft; Wertpapiere von 23 dieser Konten wurden in 9.190 Leihgeschäften ohne gültige Ermächtigung verliehen, und 94 Konten tätigten 500 Geschäfte in Produkten, die professionellen Anlegern vorbehalten sind. Bereits im August 2021 hatte die Aufsicht UBS unter anderem wegen ähnlicher Mängel mit 9,8 Mio. HKD gebüßt.
Automatisierte Kundeneinstufungen müssen gegen den Wortlaut der Regeln validiert werden, gerade bei Sonderfällen wie Gemeinschaftskonten.
Korrekte Einstufung professioneller Anleger und Vertriebsbeschränkungen
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- s. 196 SFO (Cap. 571); s. 4 Securities and Futures (Client Securities) Rules; s. 11(3A) Securities and Futures (Contract Notes, Statements of Account and Receipts) Rules; Securities and Futures (Professional Investor) Rules; Code of Conduct
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Wiederholungsfall
- ja
- Mildernde Umstände
- Rückschauprüfung und Abhilfe nach Selbstmeldung, Kooperation, Zusage eines erweiterten Beschwerdeverfahrens für möglicherweise falsch eingestufte Kunden.
- Veröffentlicht
- 20.10.2025
Originalbetrag 8.000.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 20.10.2025.
- SFC press release 25PR167: SFC reprimands and fines UBS AG $8 million for professional investor misclassification (20.10.2025) Pressemitteilung einer Behörde
- SFC Statement of Disciplinary Action zu 25PR167 Entscheidung einer Behörde
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08.09.2025 Instinet Pacific LimitedSFC: 8 Mio. HKD Geldbuße für Instinet Pacific wegen nicht gemeldeter Cross Trades 875.254 €
Die SFC rügte Instinet Pacific öffentlich und verhängte eine Geldbuße von 8 Mio. HKD, weil der Broker zwischen Dezember 2012 und März 2018 8.817 Paare von Cross Trades zwischen Kunden und einer verbundenen Gesellschaft im Wert von rund 25,9 Mrd. HKD nicht wie nach Rule 526 der Börsenregeln vorgeschrieben an die Stock Exchange of Hong Kong meldete. Es gab weder interne Vorgaben zur Meldung solcher Geschäfte noch eine Überprüfung des Meldeprozesses.
Jede Meldepflicht gegenüber Börse oder Aufsicht braucht eine schriftliche Zuständigkeit und eine regelmäßige Kontrolle, ob tatsächlich gemeldet wird.
Meldepflichten gegenüber der Börse im Wertpapierhandel
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC), Hongkong
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Veröffentlichungs- und Meldepflichten
- Rechtsgrundlage
- Section 194 Securities and Futures Ordinance (Cap. 571); Rule 526 Rules of the Exchange (SEHK); General Principles 2 und 7 sowie Paragraph 12.1 Code of Conduct
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Mildernde Umstände
- Das Unternehmen stellte die betroffenen Handelsströme von sich aus ein und kooperierte mit der SFC.
- Veröffentlicht
- 08.09.2025
Originalbetrag 8.000.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 08.09.2025.
- SFC reprimands and fines Instinet Pacific Limited $8 million for failure to report cross trades to the Stock Exchange (25PR140) Pressemitteilung einer Behörde
- Statement of Disciplinary Action – Instinet Pacific Limited Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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28.08.2025 Deutsche Bank AktiengesellschaftDeutsche Bank: 23,8 Mio. HKD in Hongkong wegen Gebühren- und Offenlegungsfehlern 2,62 Mio. €
Die Deutsche Bank AG wurde in Hongkong öffentlich gerügt und mit 23.800.000 HKD gebüßt. Kunden wurden Gebühren zu viel berechnet, rund 5 Mio. USD Managementgebühren auf 39 Konten, 10.988 EUR bei 92 Kunden und 493 USD bei 32 Kunden, durch nicht angewandte vereinbarte Rabatte, falsch bewertete variabel verzinste Anleihen und nicht aktualisierte Fondspreise. In 261 Unternehmens- und 1.590 Branchenstudien fehlten Angaben zu Investmentbanking-Beziehungen. 40 ETFs erhielten eine zu niedrige Produktrisikoeinstufung. Die Verfahren gingen auf Selbstmeldungen der Bank zurück.
Vereinbarte Gebührenrabatte, Bewertungsdaten externer Dienstleister und Offenlegungen in Research-Berichten brauchen regelmäßige Abgleiche, damit Systemfehler nicht über Jahre wirken.
Gebührenabrechnung, Bewertungsdaten und Offenlegung in Research-Berichten
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- s. 196 SFO (Cap. 571); Code of Conduct GP 2, GP 7, paras. 2.1, 12.1, 16.5(d)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Verschulden
- fahrlässig
- Mildernde Umstände
- Selbstmeldungen, Ursachenanalyse, Behebung und stärkere Kontrollen, Rückerstattung der zu viel berechneten Gebühren, nach Feststellung der Aufsicht versehentliche Verstöße ohne Vorsatz, Kooperation und Annahme der Feststellungen.
- Veröffentlicht
- 28.08.2025
Originalbetrag 23.800.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 28.08.2025.
- SFC press release 25PR132: SFC reprimands and fines Deutsche Bank Aktiengesellschaft $23.8 million (28.08.2025) Pressemitteilung einer Behörde
- SFC Statement of Disciplinary Action zu 25PR132 Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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26.08.2025 The Hongkong and Shanghai Banking Corporation LimitedSFC: 4,2 Mio. HKD Geldbuße für HSBC wegen fehlerhafter Offenlegung in Research-Berichten 461.939 €
Die SFC rügte die Hongkong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) öffentlich und verhängte eine Geldbuße von 4,2 Mio. HKD, weil die Bank in Research-Berichten zu in Hongkong notierten Wertpapieren zwischen 2013 und 2021 ihre Investmentbanking-Beziehungen zu den analysierten Unternehmen nicht oder falsch offenlegte. Ursache waren Mängel bei der Erfassung und Zuordnung von Daten zwischen Systemen; betroffen waren schätzungsweise mehr als 4.200 Berichte. Die HKMA hatte nach einer Selbstanzeige gemeinsam mit der SFC ermittelt.
Pflichtangaben zu Interessenkonflikten in Research-Berichten sind nur so verlässlich wie die Stammdaten dahinter – deren Abgleich zwischen Systemen muss regelmäßig geprüft werden.
Offenlegung von Interessenkonflikten in Finanzanalysen
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC), Hongkong
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Veröffentlichungs- und Meldepflichten
- Rechtsgrundlage
- Section 196 Securities and Futures Ordinance (Cap. 571); Paragraph 16.5(d), General Principles 2, 3 und 7 sowie Paragraph 12.1 Code of Conduct
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Mildernde Umstände
- Kein Nachweis von Kundenschäden, Ursachenanalyse, Verbesserung der Systeme und Kontrollen sowie Kooperation mit HKMA und SFC.
- Veröffentlicht
- 26.08.2025
Originalbetrag 4.200.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 26.08.2025.
- SFC reprimands and fines HSBC $4.2 million for disclosure failures in research reports (25PR129) Pressemitteilung einer Behörde
- Statement of Disciplinary Action – The Hongkong and Shanghai Banking Corporation Limited Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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22.07.2025 Indian Overseas Bank, Hong Kong BranchIndian Overseas Bank (Hongkong): 8,5 Mio. HKD und Auflagen wegen Monitoring-Mängeln 925.553 €
Die Hongkonger Niederlassung der Indian Overseas Bank wurde gerügt, mit einer Geldbuße von 8.500.000 HKD belegt und verpflichtet, die Alarme ihrer Transaktionsüberwachung rückwirkend zu prüfen, einen Abhilfeplan vorzulegen und dessen Wirksamkeit von einem externen Berater bewerten zu lassen. Zwischen Mai 2021 und Januar 2024 wurden Alarme nicht ordnungsgemäß bearbeitet, ungewöhnliche Transaktionen von zehn Kunden nicht untersucht und dokumentiert, und die Geschäftsleitung führte die Geldwäschekontrollen nicht wirksam; es fehlten ein fachkundiger Compliance Officer, klare Zuständigkeiten und ausreichende Schulung.
Ein Monitoring-System schützt nur, wenn die Geschäftsleitung dafür sorgt, dass seine Alarme von fachkundigem Personal bearbeitet werden.
Bearbeitung von Monitoring-Alarmen und Verantwortung der Geschäftsleitung für Geldwäscheprävention
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Hong Kong Monetary Authority (HKMA)
- Rechtsgebiet
- Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung · Interne Sicherungsmaßnahmen
- Rechtsgrundlage
- s. 21(2)(a), (b), (c) AMLO (Cap. 615); Schedule 2 ss. 5(1)(c), 19(3), 23 AMLO
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Keine frühere Disziplinarmaßnahme nach der AMLO, Kooperation mit der Aufsicht.
- Haftung von Führungskräften
- Die Aufsicht stellte fest, dass die Geschäftsleitung keine klare Führungsrolle bei der Geldwäscheprävention wahrnahm und keinen fachkundigen Compliance Officer bestellte; Maßnahmen gegen Einzelpersonen enthält die Entscheidung nicht.
- Veröffentlicht
- 22.07.2025
Originalbetrag 8.500.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.07.2025.
- HKMA press release: Monetary Authority takes disciplinary actions against three banks for contraventions of AMLO (22.07.2025) Pressemitteilung einer Behörde
- HKMA Statement of Disciplinary Action Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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22.07.2025 33 Financial Services LimitedHKMA: Rüge und 1,6 Mio. HKD für 33 Financial Services wegen Mängeln bei Geschenkkarten 174.222 €
Die HKMA rügte den lizenzierten Anbieter gespeicherter Werte (Stored Value Facility) 33 Financial Services und verhängte eine Geldbuße von 1,6 Mio. HKD. Zwischen Dezember 2019 und August 2023 kaufte eine Gruppe aus einem Firmen- und fünf Privatkunden über 49.000 Geschenkkarten für rund 25 Mio. HKD, ohne dass das Unternehmen Zweck und Art der Geschäftsbeziehung ausreichend klärte; bei zehn Kunden, von denen es wusste, dass sie für Unternehmen kauften, unterblieb die Prüfung dieser Unternehmen. Zudem stellte es nicht sicher, dass Vertriebspartner die Identität nicht in Hongkong ansässiger Kunden persönlich prüften und dokumentierten.
Auch bei Geschenkkarten gilt: Wer erkennbar für ein Unternehmen kauft, bringt dieses Unternehmen als Kunden mit, und ausgelagerte Identitätsprüfungen müssen kontrolliert werden.
Kundensorgfalt beim Verkauf von Geschenk- und Wertkarten
- Behörde / Gericht
- Hong Kong Monetary Authority (HKMA)
- Rechtsgebiet
- Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung · Kundensorgfalt
- Rechtsgrundlage
- Sections 33Q(2)(a) und 33Q(2)(b)(iii), Section 8Q Payment Systems and Stored Value Facilities Ordinance (Cap. 584) i. V. m. Section 6(2)(b) Part 2 Schedule 3; Guideline on AML/CFT (For Stored Value Facility Licensees)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- ja
- Mildernde Umstände
- Abhilfemaßnahmen zur Verbesserung der Kontrollen und Kooperation mit der HKMA.
- Veröffentlicht
- 22.07.2025
Originalbetrag 1.600.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.07.2025.
- Monetary Authority takes disciplinary action against 33 Financial Services Limited for contravention of the PSSVFO Pressemitteilung einer Behörde
- Statement of Disciplinary Action – 33 Financial Services Limited Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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28.04.2025 Interactive Brokers Hong Kong LimitedSFC: 4,2 Mio. HKD Geldbuße für Interactive Brokers HK wegen Wertpapierleihe ohne Vollmacht 476.704 €
Die SFC rügte Interactive Brokers Hong Kong öffentlich und verhängte eine Geldbuße von 4,2 Mio. HKD, weil der Broker zwischen Dezember 2017 und Oktober 2020 an der Hongkonger Börse notierte Wertpapiere von 7.911 Kunden auf Grundlage abgelaufener Dauervollmachten (standing authorities) verlieh. Wegen eines Programmierfehlers waren die Verlängerungsschreiben nicht versandt worden. Das verstieß gegen die Securities and Futures (Client Securities) Rules und den Code of Conduct.
Automatisierte Prozesse für Kundenvollmachten brauchen eine unabhängige Kontrolle, ob Fristen und Verlängerungen tatsächlich eingehalten werden.
Umgang mit Kundenwertpapieren und Fristen von Kundenvollmachten
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC), Hongkong
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- Section 194 Securities and Futures Ordinance (Cap. 571); Sections 7 und 10 Securities and Futures (Client Securities) Rules; General Principles 7 und 8, Paragraphen 11.1(a) und 12.1 Code of Conduct
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Verschulden
- fahrlässig
- Mildernde Umstände
- Selbstanzeige und Abhilfemaßnahmen, kein vorsätzliches Handeln, kein nachgewiesener Kundenschaden, Kooperation und Anerkennung der Feststellungen.
- Veröffentlicht
- 28.04.2025
Originalbetrag 4.200.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 28.04.2025.
- SFC reprimands and fines Interactive Brokers Hong Kong Limited $4.2 million for regulatory breaches (25PR57) Pressemitteilung einer Behörde
- Statement of Disciplinary Action – Interactive Brokers Hong Kong Limited Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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27.01.2025 Hang Seng Bank LimitedHang Seng Bank: 66,4 Mio. HKD wegen Verkaufspraktiken und überhöhter Gebühren 8,1 Mio. €
Hang Seng Bank wurde öffentlich gerügt und mit 66.400.000 HKD gebüßt. Kundenberater hatten 46 Kunden, deren Fondsgeschäfte 2016/2017 als Eigenentscheidung verbucht waren, zu übermäßig häufigen Käufen und Verkäufen mit kurzen Haltedauern veranlasst; zwischen 2014 und 2018 erwarben 388 Kunden ohne festgestellte Derivatekenntnisse in 629 Geschäften Derivatefonds; und zwischen 2014 und 2023 behielt die Bank unzulässig Vorteile ein, berechnete zu hohe Gebühren und legte Bestandsprovisionen unzureichend offen (mindestens 22,4 Mio. HKD). Die Bank hat betroffene Kunden entschädigt und zu viel vereinnahmte Beträge erstattet.
Als Eigenentscheidung markierte Kundengeschäfte und Gebührenabrechnungen brauchen eine unabhängige Kontrolle, sonst bleiben Fehlberatung und Überberechnung jahrelang unentdeckt.
Anlageberatung: Eignungsprüfung, übermäßiger Handel und Gebührentransparenz
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- s. 196 SFO (Cap. 571); Code of Conduct for Persons Licensed by or Registered with the SFC
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Entschädigung der Kunden und Erstattung der Vorteile, interne und unabhängige Überprüfungen nach Selbstmeldung, Kooperation mit HKMA und SFC und Annahme der Feststellungen, keine früheren Disziplinarmaßnahmen.
- Veröffentlicht
- 27.01.2025
Originalbetrag 66.400.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 27.01.2025.
- SFC press release 25PR14: SFC reprimands and fines Hang Seng Bank Limited $66.4 million (27.01.2025) Pressemitteilung einer Behörde
- SFC Statement of Disciplinary Action zu 25PR14 Entscheidung einer Behörde
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06.12.2024 China CITIC Bank International LimitedHKMA: 4 Mio. HKD Geldbuße für China CITIC Bank International wegen fehlerhafter Regeln 485.944 €
Die HKMA verhängte gegen China CITIC Bank International eine Geldbuße von 4 Mio. HKD, weil in ihrem ab November 2015 eingesetzten Transaktionsüberwachungssystem 13 von 33 Erkennungsregeln und zwei Kernmodellregeln bis Juli 2018 nicht wie vorgesehen umgesetzt waren und deshalb weniger Alarme entstanden. Bei 12 von 30 Stichprobenkunden prüfte die Bank ungewöhnliche Transaktionen nicht auf Hintergrund und Zweck. Als Ursachen nannte die HKMA fehlendes Vier-Augen-Prinzip bei der Eingabe der Systemwerte und unzureichende Abnahmetests.
Die Parameter eines Überwachungssystems gehören unter Vier-Augen-Kontrolle und müssen vor dem Echtbetrieb gegen die fachlichen Vorgaben getestet werden.
Vier-Augen-Prinzip und Tests bei der Konfiguration von Überwachungssystemen
- Behörde / Gericht
- Hong Kong Monetary Authority (HKMA)
- Rechtsgebiet
- Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung · Interne Sicherungsmaßnahmen
- Rechtsgrundlage
- Section 21(2)(c) Anti-Money Laundering and Counter-Terrorist Financing Ordinance (Cap. 615); Sections 5(1)(c) und 19(3) Schedule 2 AMLO
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Abhilfemaßnahmen, keine Vorbelastung nach der AMLO und Kooperation mit der HKMA.
- Veröffentlicht
- 06.12.2024
Originalbetrag 4.000.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 06.12.2024.
- Monetary Authority takes disciplinary action against China CITIC Bank International Limited for contraventions of the AMLO Pressemitteilung einer Behörde
- Statement of Disciplinary Action – China CITIC Bank International Limited Entscheidung einer Behörde
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08.11.2024 Fubon Bank (Hong Kong) LimitedHKMA: 4 Mio. HKD Geldbuße für Fubon Bank (Hong Kong) wegen Überwachungslücken 477.640 €
Die HKMA verhängte gegen Fubon Bank (Hong Kong) eine Geldbuße von 4 Mio. HKD, weil die Bank zwischen April 2019 und Juli 2022 keine wirksamen Verfahren für Änderungen an ihrer Transaktionsüberwachung hatte: Die Datenübertragung aus dem Kernbankensystem war mangelhaft kontrolliert, die Abnahmetests waren unwirksam, und es fehlten Verfahren, um einem starken Rückgang der Alarme ab Juni 2019 nachzugehen und den Überwachungsumfang regelmäßig zu überprüfen. Die Transaktionen von rund 64.000 Kunden wurden nicht angemessen geprüft, und bei rund 1.500 von ihnen unterblieb nach der Reaktivierung ruhender Geschäftsbeziehungen die anlassbezogene Überprüfung.
Ein plötzlicher Rückgang von Überwachungsalarmen ist selbst ein Warnsignal und muss nach jeder Systemänderung untersucht werden.
Änderungsmanagement und Plausibilitätskontrolle in der Transaktionsüberwachung
- Behörde / Gericht
- Hong Kong Monetary Authority (HKMA)
- Rechtsgebiet
- Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung · Interne Sicherungsmaßnahmen
- Rechtsgrundlage
- Section 21(2)(c) Anti-Money Laundering and Counter-Terrorist Financing Ordinance (Cap. 615); Sections 19(3) und 5(1) Schedule 2 AMLO
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Selbstanzeige, Kooperation, Behebung der Mängel und keine disziplinarische Vorbelastung.
- Veröffentlicht
- 08.11.2024
Originalbetrag 4.000.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 08.11.2024.
- Monetary Authority takes disciplinary action against Fubon Bank (Hong Kong) Limited for contravention of the AMLO Pressemitteilung einer Behörde
- Statement of Disciplinary Action – Fubon Bank (Hong Kong) Limited Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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09.10.2024 Xinhu International Futures (Hong Kong) Co., LimitedXinhu International Futures: 9 Mio. HKD wegen Geldwäsche-Kontrollmängeln 1,06 Mio. €
Der Futures-Broker Xinhu International Futures (Hong Kong) wurde öffentlich gerügt und mit 9.000.000 HKD gebüßt. Zwischen Dezember 2016 und März 2019 prüfte er die von 84 Kunden genutzte kundeneigene Handelssoftware nicht, hinterfragte Einzahlungen auf sechs Konten nicht angemessen, die nicht zum angegebenen Finanzprofil passten, und erkannte mangels wirksamer Überwachung 12.413 Geschäfte in zehn Kundenkonten nicht, bei denen Käufer und Verkäufer identisch waren (self-matched trades).
Wer Kunden eigene Handelssoftware anbinden lässt, muss deren Risiken prüfen und Einzahlungen wie Handelsmuster laufend mit dem Kundenprofil abgleichen.
Geldwäscheprävention im Brokerage: Kundensoftware, Einzahlungen und Handelsmuster
- Behörde / Gericht
- Securities and Futures Commission (SFC)
- Rechtsgebiet
- Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung · Interne Sicherungsmaßnahmen
- Rechtsgrundlage
- s. 194 SFO (Cap. 571); Schedule 2 ss. 5(1)(a)–(c), 23 AMLO (Cap. 615); AML Guideline paras. 2.1–2.3, 4.7.12, 5.1, 5.10, 5.11; Code of Conduct GP 2, GP 3, paras. 4.3, 5.1
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- nein
- Mildernde Umstände
- Kooperation mit der Aufsicht, sonst keine Disziplinarmaßnahmen.
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 09.10.2024
Originalbetrag 9.000.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 09.10.2024.
- SFC press release 24PR165: SFC reprimands and fines Xinhu International Futures (Hong Kong) Co., Limited $9 million (09.10.2024) Pressemitteilung einer Behörde
- SFC Statement of Disciplinary Action zu 24PR165 Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink