Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien-Pazifik: 1.869 Fälle aus 39 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
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Wo?
nach RegionAlle Jurisdiktionen
Wofür?
nach RechtsgebietAlle Rechtsgebiete
Wen?
nach Unternehmen- Anonymisierte Unternehmen 1,34 Mrd. € 25 % · 102 Fälle
- TD Bank, N.A. und TD Bank USA, N.A. 1,19 Mrd. € 22 % · 1 Fall
- HSBC Bank plc 267,5 Mio. € 5 % · 1 Fall
- GVA Capital Ltd. 186,3 Mio. € 4 % · 1 Fall
- Union Standard International Group Pty Ltd; Maxi EFX Global AU Pty Ltd (EuropeFX); BrightAU Capital Pty Ltd (TradeFred) 182,1 Mio. € 3 % · 1 Fall
- Royal Bank of Canada, Morgan Stanley, HSBC u. a. (5 Banken; Deutsche Bank als Kronzeugin bußgeldfrei) 126,2 Mio. € 2 % · 1 Fall
- UBS Financial Services Inc. 115,3 Mio. € 2 % · 2 Fälle
- The Toronto-Dominion Bank 113 Mio. € 2 % · 1 Fall
- Xeltox Enterprises Ltd. (Cryptomus) 108,1 Mio. € 2 % · 1 Fall
- Crédit Agricole Corporate and Investment Bank (Crédit Agricole CIB) 88,2 Mio. € 2 % · 1 Fall
- 314 weitere1,57 Mrd. €
Wann?
je Quartal, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| Q4 2023 | 0 | – |
| Q1 2024 | 0 | – |
| Q2 2024 | 0 | – |
| Q3 2024 | 0 | – |
| Q4 2024 | 0 | – |
| Q1 2025 | 0 | – |
| Q2 2025 | 1 | 589.190 € |
| Q3 2025 | 0 | – |
| Q4 2025 | 0 | – |
| Q1 2026 | 0 | – |
| Q2 2026 | 0 | – |
| Q3 2026 | 0 | – |
| Q4 2026 | 0 | – |
1 Fall
28.04.2025 Qian DuoDuo LimitedQian DuoDuo: 1.125.000 NZD – Auslandsüberweisungen über 19 Mio. NZD nicht gemeldet 589.190 €
Der Geldtransfer- und Devisendienstleister aus Auckland (Handelsname Lidong Foreign Exchange) meldete zwischen Juni 2018 und September 2019 197 Überweisungen nach China über zusammen mehr als 19,14 Mio. NZD nicht: 26 verdächtige Vorgänge (4,72 Mio. NZD) und 171 meldepflichtige Transaktionen (14,42 Mio. NZD); die Herkunft der Gelder der beiden Personen, über die die Transaktionen liefen, prüfte er nur anhand fragwürdiger Nachweise. Das Auckland District Court verhängte am 28. April 2025 eine Geldstrafe von 1.125.000 NZD. Das Unternehmen hat gegen die Entscheidung Berufung eingelegt. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.
Verdachtsmeldungen und Meldungen vorgeschriebener Transaktionen sind fristgebunden – wer die Mittelherkunft nicht belastbar prüft, riskiert Strafen in Millionenhöhe.
Verdachtsmeldungen und Prüfung der Mittelherkunft
- Behörde / Gericht
- Auckland District Court (Anklage: Department of Internal Affairs)
- Rechtsgebiet
- Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung · Verdachtsmeldungen
- Rechtsgrundlage
- AML/CFT Act 2009, ss 48A(1), 97 (Meldung vorgeschriebener Transaktionen) und s 92(1)(b)(i) (Verdachtsmeldung)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- angefochten
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Verschulden
- vorsätzlich
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 05.06.2025
Originalbetrag 1.125.000 NZD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 28.04.2025.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink