Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.033 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

7Fälle aus 1 Jurisdiktion
217 Mio. €Summe der Geldbeträge
158,2 Mio. €Größter Einzelfall: KB Kookmin Bank, Shinhan Bank, Woori Bank, Hana Bank
8,51 Mio. €Median je Fall mit Betrag

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Wo?

nach Behörde
  1. Korea Fair Trade Commission (KFTC) 158,2 Mio. € 73 % · 1 Fall
  2. Korea Financial Intelligence Unit (KoFIU) 42,1 Mio. € 19 % · 2 Fälle
  3. Personal Information Protection Commission (PIPC, 개인정보보호위원회) 16,6 Mio. € 8 % · 3 Fälle
  4. Financial Supervisory Service (FSS) 45.990 € 0 % · 1 Fall

Wofür?

nach Rechtsgebiet

Alle Rechtsgebiete

  1. Kartellrecht und Wettbewerb 158,2 Mio. € 73 % · 1 Fall
  2. Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung 42,1 Mio. € 19 % · 2 Fälle
  3. Datenschutz 16,7 Mio. € 8 % · 4 Fälle

Wen?

nach Unternehmen
  1. KB Kookmin Bank, Shinhan Bank, Woori Bank, Hana Bank 158,2 Mio. € 73 % · 1 Fall
  2. Bithumb Co., Ltd. 21,5 Mio. € 10 % · 1 Fall
  3. Dunamu Inc. 20,6 Mio. € 9 % · 1 Fall
  4. Woori Card Co., Ltd. 8,51 Mio. € 4 % · 1 Fall
  5. Hyundai Marine & Fire Insurance Co., Ltd. 4,12 Mio. € 2 % · 1 Fall
  6. Kakaopay Corp. 3,99 Mio. € 2 % · 1 Fall
  7. PFC Technologies Co., Ltd. (vormals PeopleFund Company) 45.990 € 0 % · 1 Fall

Wann?

je Quartal, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
Q4 20230–
Q1 20240–
Q2 20240–
Q3 20240–
Q4 202414,12 Mio. €
Q1 2025212,5 Mio. €
Q2 20250–
Q3 20250–
Q4 2025120,6 Mio. €
Q1 20262179,7 Mio. €
Q2 20260–
Q3 2026145.990 €
Q4 20260–

7 Fälle

21.01.2026 KB Kookmin Bank, Shinhan Bank, Woori Bank, Hana BankVier Großbanken tauschten Beleihungsquoten aus: 272 Mrd. KRW Bußgeld SüdkoreaKartelle und Absprachen 158,2 Mio. €

Die vier Banken tauschten laut KFTC über längere Zeit ihre vollständigen Beleihungsquoten (LTV) für Hypothekarkredite aus, je Bank zwischen 736 und 7.500 Einzelwerte, und passten ihre eigenen Quoten daran an; verfolgt wurde nur das Verhalten ab Dezember 2021, als das ausdrückliche Verbot des wettbewerbsbeschränkenden Informationsaustauschs in Kraft trat. Die KFTC erließ Unterlassungsanordnungen und Geldbußen von insgesamt 272.014 Mio. KRW (Kookmin 69.747 Mio., Shinhan 63.801 Mio., Woori 51.535 Mio., Hana 86.931 Mio. KRW), die erste Anwendung dieser Vorschrift.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Der Austausch einzelner Vertragskonditionen mit Wettbewerbern ist auch ohne Preisabsprache ein eigenständiger Kartellverstoß.

Bezug zu Schulung und Awareness

Informationsaustausch mit Wettbewerbern

Behörde / Gericht
Korea Fair Trade Commission (KFTC)
Rechtsgebiet
Kartellrecht und Wettbewerb · Kartelle und Absprachen
Rechtsgrundlage
Art. 40 Abs. 1 Nr. 9 MRFTA i. V. m. Art. 44 Abs. 2 Nr. 3 Durchführungsverordnung (Monopoly Regulation and Fair Trade Act)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Finanzdienstleistungen und Versicherungen
Veröffentlicht
21.01.2026

Originalbetrag 272.014.000.000 KRW, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 21.01.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink

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17.09.2026 PFC Technologies Co., Ltd. (vormals PeopleFund Company)P2P-Kreditplattform gab Kundendaten ohne Einwilligung weiter: FSS sanktioniert PFC SüdkoreaDatenschutz 45.990 €

Laut Sanktionsveröffentlichung des Financial Supervisory Service (FSS) übermittelte die Online-Kreditvermittlungsplattform PFC Technologies am 28. September 2022 die Personenkennnummern von 8.497 Kunden ohne deren Einwilligung an einen Dritten, um die Fehlerquote eines neuen Dienstes für Hypothekenkunden zu berechnen, und erhielt von diesem ebenfalls ohne Einwilligung Kreditinformationen zu denselben Kunden (etwa Adresse und amtlicher Wert ihrer Immobilien); zudem hatte sie bei Prüfungsbeginn keine Passwortregeln gegen leicht zu erratende Zahlen umgesetzt. Die Sanktion vom 17. September 2026 umfasst eine institutionelle Verwarnung, eine Geldbuße (과태료) von 24 Mio. KRW und eine Geldauflage (과징금) von 49 Mio. KRW, zusammen 73 Mio. KRW.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Auch für interne Tests und Qualitätsmessungen dürfen Kundendaten nur mit Einwilligung oder klarer Rechtsgrundlage an Dritte gehen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Einwilligung bei Weitergabe von Kreditdaten und Passwortregeln

Behörde / Gericht
Financial Supervisory Service (FSS)
Rechtsgebiet
Datenschutz
Rechtsgrundlage
Art. 19, 32 und 34 Credit Information Use and Protection Act; Art. 16, 28 und 29 Durchführungsverordnung
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Finanzdienstleistungen und Versicherungen
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
Veröffentlicht
17.09.2026

Originalbetrag 73.000.000 KRW, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 17.09.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink

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17.03.2026 Bithumb Co., Ltd.Bithumb: Teilsperre und 36,9 Mrd. KRW Bußgeld wegen Geldwäsche-Verstößen SüdkoreaKundensorgfalt 21,5 Mio. €

Die KoFIU stellte fest, dass die Kryptobörse Bithumb von August 2022 bis April 2025 45.772 Übertragungen von Kryptowerten mit 18 Kryptodienstleistern abwickelte, die ihrer Meldepflicht nicht nachgekommen waren, und in großer Zahl Pflichten zur Kundenidentifizierung und die daran geknüpften Transaktionsbeschränkungen verletzte; hinzu kamen Mängel bei Verdachtsmeldungen, Aufbewahrung und der Risikobewertung neuer Produkte. Sie ordnete am 17. März 2026 eine sechsmonatige teilweise Geschäftssperre an (keine Übertragung von Kryptowerten für Neukunden vom 27. März bis 26. September 2026) und verhängte eine Geldbuße von 36.873,5 Mio. KRW. Betrag und Sachverhalt sind nicht an der Primärseite bestätigt.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Kryptobörsen müssen Gegenparteien bei Ein- und Auszahlungen gegen das Register gemeldeter Anbieter abgleichen, bevor sie Übertragungen zulassen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Prüfung von Gegenparteien und Kundenidentifizierung bei Kryptotransfers

Behörde / Gericht
Korea Financial Intelligence Unit (KoFIU)
Rechtsgebiet
Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung · Kundensorgfalt
Rechtsgrundlage
Art. 4, 5, 5-2, 5-4 und 8 Act on Reporting and Using Specified Financial Transaction Information; Art. 9, 10-6, 10-9 und 10-20 Durchführungsverordnung (Teilsperre wegen Art. 8 i. V. m. Art. 10-20 DVO: Geschäfte mit nicht gemeldeten Anbietern)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Finanzdienstleistungen und Versicherungen
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
Veröffentlicht
17.03.2026

Originalbetrag 36.873.500.000 KRW, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 17.03.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink

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09.12.2025 Dunamu Inc.Upbit-Betreiber Dunamu: 35,2 Mrd. KRW Bußgeld wegen Mängeln bei der Kundenprüfung SüdkoreaKundensorgfalt 20,6 Mio. €

Die KoFIU stellte fest, dass Dunamu, Betreiber der Kryptobörse Upbit, von Oktober 2021 bis Oktober 2024 in 5.324.165 Fällen die Kundenidentifizierung nicht mit der gebotenen Sorgfalt durchführte, etwa bei nicht prüfbaren Ausweisen, bloßen Kopien oder Fotos von Ausweisen und leeren oder unplausiblen Adressen, und in 3.331.570 dieser Fälle dennoch Transaktionen zuließ. Hinzu kamen unterlassene Verdachtsmeldungen zu 15 Kunden mit Bezug zu Beschlussanträgen von Ermittlungsbehörden und ein Überwachungssystem, das auffällige Muster wie hohe Krypto-Einzahlungen mit anschließendem Verkauf und Auszahlung nicht erkannte; die KoFIU verhängte am 9. Dezember 2025 eine Geldbuße von 35.215,6 Mio. KRW. Betrag und Sachverhalt sind nicht an der Primärseite bestätigt.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Digitale Onboarding-Prozesse brauchen Prüfungen, die Ausweiskopien und unplausible Adressen zuverlässig abweisen, bevor Handel möglich ist.

Bezug zu Schulung und Awareness

Kundenidentifizierung (KYC) bei Kryptobörsen

Behörde / Gericht
Korea Financial Intelligence Unit (KoFIU)
Rechtsgebiet
Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung · Kundensorgfalt
Rechtsgrundlage
Art. 4, 5, 5-2 und 8 Act on Reporting and Using Specified Financial Transaction Information; Art. 9, 10-4, 10-6 und 10-20 Durchführungsverordnung
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Finanzdienstleistungen und Versicherungen
Veröffentlicht
09.12.2025

Originalbetrag 35.215.600.000 KRW, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 09.12.2025.

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26.03.2025 Woori Card Co., Ltd.Woori Card: 13,451 Mrd. KRW, weil eine Filiale Händlerdaten für Kartenwerbung nutzte SüdkoreaWerbung und Einwilligung 8,51 Mio. €

Die Vertriebsstelle Incheon der Woori Card Co., Ltd. fragte von Juli 2022 bis April 2024 im Händlerverwaltungssystem Daten von mindestens 207.538 Inhabern von Akzeptanzstellen ab, darunter Resident Registration Numbers, und gab sie per Chat und E-Mail an Kartenvermittler weiter, die damit neue Kreditkarten bewarben; 74.692 der Betroffenen hatten nicht in Werbung eingewilligt. Die Behörde beanstandete zudem zu weit gefasste Zugriffsrechte und dass das Unternehmen trotz monatlich über 30 Mio. Abrufen und Downloads nicht eingriff, und verhängte ein Bußgeld (Penalty Surcharge) von 13.451.000.000 KRW. Angeordnet wurden eine Überprüfung der internen Kontrollen, Schulung und Aufsicht der Beschäftigten, minimierte Zugriffsrechte und regelmäßige Protokollkontrollen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Zugriffsrechte auf Kundendatenbanken gehören auf das Nötige beschränkt und Massenabrufe automatisch überwacht – sonst wird eine Vertriebsstelle zur Datenquelle für den Verkauf.

Bezug zu Schulung und Awareness

Zweckbindung und Datenmissbrauch durch Beschäftigte

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
Personal Information Protection Commission (PIPC, 개인정보보호위원회)
Rechtsgebiet
Datenschutz · Werbung und Einwilligung
Rechtsgrundlage
Personal Information Protection Act (개인정보 보호법) Art. 18(1), Art. 24-2(1), Art. 29; Sanktion nach Art. 64-2(1) Nr. 1
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Finanzdienstleistungen und Versicherungen
Mildernde Umstände
Minderung um 50 % wegen einer ISMS-P-Zertifizierung; Erhöhung um 25 % wegen einer Verstoßdauer von rund einem Jahr und neun Monaten.
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
Veröffentlicht
27.03.2025

Originalbetrag 13.451.000.000 KRW, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 26.03.2025.

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22.01.2025 Kakaopay Corp.Kakao Pay: 5,968 Mrd. KRW für Übermittlung von Nutzerdaten an Alipay ohne Einwilligung SüdkoreaInternationale Datentransfers 3,99 Mio. €

Kakaopay Corp. übermittelte 2018 dreimal Daten aller Nutzer und von Juni 2019 bis Mai 2024 täglich Daten von rund 40 Mio. Nutzern ohne Einwilligung an Alipay in Singapur, das damit für Apple einen Wert zur Wahrscheinlichkeit fehlender Deckung bei gebündelten App-Store-Zahlungen (NSF-Score) berechnete. Die Behörde wertete dies als unzulässige Übermittlung ins Ausland, verhängte ein Bußgeld (Penalty Surcharge) von 5.968.000.000 KRW und ordnete Abhilfe sowie die Veröffentlichung der Entscheidung auf der eigenen Website an. In getrennten Beschlüssen desselben Tages erhielt Apple ein Bußgeld von 2.405.000.000 KRW und ein Verwaltungsbußgeld von 2.200.000 KRW, Alipay die Anordnung, das Bewertungsmodell zu löschen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Wer Kundendaten an den ausländischen Dienstleister eines Partners gibt, muss prüfen, ob eine einwilligungspflichtige Übermittlung vorliegt, und die Daten auf das Nötige beschränken.

Bezug zu Schulung und Awareness

Datenweitergabe an ausländische Dienstleister von Partnern

Behörde / Gericht
Personal Information Protection Commission (PIPC, 개인정보보호위원회)
Rechtsgebiet
Datenschutz · Internationale Datentransfers
Rechtsgrundlage
Personal Information Protection Act (개인정보 보호법) Art. 28-8(1); Sanktion nach Art. 64-2(1) Nr. 9
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Finanzdienstleistungen und Versicherungen
Mildernde Umstände
Minderung um 30 % wegen abgeschlossener Abhilfe, Kooperation und ISMS-P-Zertifizierung; Erhöhung um 50 % wegen einer Verstoßdauer von über zwei Jahren (Juni 2019 bis Mai 2024).
Veröffentlicht
23.01.2025

Originalbetrag 5.968.000.000 KRW, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.01.2025.

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11.12.2024 Hyundai Marine & Fire Insurance Co., Ltd.Hyundai Marine & Fire: 6,198 Mrd. KRW für manipulatives Einwilligungs-Pop-up SüdkoreaWerbung und Einwilligung 4,12 Mio. €

Hyundai Marine & Fire Insurance zeigte Nutzern seines Online-Prämienrechners für Kfz-Versicherungen, die eine Einwilligung in Produktwerbung abgelehnt hatten, ein erneutes Pop-up, vertauschte im Juli 2022 die Wirkung von dessen Schaltflächen und nannte darin weder die Datenverarbeitung noch die Pflichtangaben; die so erlangten Zustimmungen waren unwirksam, und andere Versicherer übernahmen das Muster. Die Behörde verhängte ein Bußgeld (Penalty Surcharge) von 6.198.000.000 KRW und ordnete eine rechtmäßige Einwilligung, die Löschung von Daten aus abgebrochenen Prämienberechnungen sowie stärkere interne Kontrollen und eigenständige Befugnisse für den Datenschutzbeauftragten an. In derselben Sitzung wurden elf weitere Direktversicherer sanktioniert, darunter AXA General Insurance (2.715.000.000 KRW) und Hana Insurance (273.000.000 KRW). Betrag und Sachverhalt sind nicht an der Primärseite bestätigt.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Eine Ablehnung, die per zweitem Pop-up in eine Zustimmung umgedreht wird, ist keine wirksame Einwilligung – Einwilligungsstrecken gehören vor dem Start zum Datenschutzbeauftragten.

Bezug zu Schulung und Awareness

Dark Patterns bei Marketing-Einwilligungen

Behörde / Gericht
Personal Information Protection Commission (PIPC, 개인정보보호위원회)
Rechtsgebiet
Datenschutz · Werbung und Einwilligung
Rechtsgrundlage
Personal Information Protection Act (개인정보 보호법, frühere Fassung) Art. 39-3(1), Art. 31(2), Art. 21(1); Sanktion nach Art. 39-15(1) Nr. 6 a. F.
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Finanzdienstleistungen und Versicherungen
Wiederholungsfall
nein
Mildernde Umstände
Minderung um 50 %, weil in den drei Jahren zuvor keine Geldbuße verhängt worden war, um weitere 30 % u. a. wegen Kooperation in der Untersuchung und abschließend um 40 % nach Beratung der Kommission; Erhöhung um 25 % wegen einer Verstoßdauer von Juli 2022 bis September 2023.
Haftung von Führungskräften
Marketing und Direktvertrieb konnten die Einwilligungsstrecke ohne jede Beteiligung des Datenschutzbeauftragten (CPO) gestalten; die Behörde stellte einen Verstoß gegen Art. 31(2) a. F. fest und ordnete an, dem CPO unabhängige Befugnisse zu geben.
Veröffentlicht
12.12.2024

Originalbetrag 6.198.000.000 KRW, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 11.12.2024.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink

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