Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa und Nordamerika: 756 Fälle aus 32 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

1Fall aus 1 Jurisdiktion
200.000 €Summe der Geldbeträge
200.000 €Größter Einzelfall: Woerd-Tech BV
200.000 €Median je Fall mit Betrag

Klicken Sie auf einen Balken, um eine Ebene tiefer zu gehen.

Wo?

nach Region

Alle Jurisdiktionen

  1. EU 200.000 € 100 % · 1 Fall

Wofür?

nach Maßnahme
  1. Bußgeld 200.000 € 100 % · 1 Fall

Wen?

nach Unternehmen
  1. Woerd-Tech BV 200.000 € 100 % · 1 Fall

Wann?

je Quartal, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
Q3 20230—
Q4 20231200.000 €
Q1 20240—
Q2 20240—
Q3 20240—
Q4 20240—
Q1 20250—
Q2 20250—
Q3 20250—
Q4 20250—
Q1 20260—
Q2 20260—
Q3 20260—

1 Fall

31.10.2023 Woerd-Tech BVWoerd-Tech BV: 200.000 Euro Strafe für Mikrochips an russische Rüstungskunden NiederlandeExportkontrolle und Dual-Use 200.000 €

Das Unternehmen eines Russisch-Niederländers aus Gorssel verkaufte Mikrochips, Halbleiter und andere Elektronik an eine russische Einkaufsorganisation mit FSB-Lizenz und Kunden aus der Rüstungsindustrie und leitete Sendungen nach Verschärfung der Sanktionen 2022 zum Schein über die Malediven und andere Länder. Die Rechtbank Rotterdam verhängte gegen die BV 200.000 Euro Geldstrafe (nach Rücknahme der Berufungen rechtskräftig), gegen den Geschäftsführer 18 Monate Haft (Berufungsverfahren anhängig).

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Banken melden auffällige Russland-Zahlungen an die FIU – Scheinrouten über Drittländer werden so aufgedeckt und treffen Unternehmen und Leitung.

Behörde / Gericht
Rechtbank Rotterdam; Anklage Openbaar Ministerie
Rechtsgebiet
Sanktionen und Exportkontrolle · Exportkontrolle und Dual-Use
Rechtsgrundlage
Sanctiewet 1977 (EU-Russland-Sanktionen); Urkundenfälschung (valsheid in geschrifte)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Handel und E-Commerce
Verschulden
vorsätzlich
Haftung von Führungskräften
Geschäftsführer erstinstanzlich zu 18 Monaten Haft verurteilt; OM forderte im Berufungsverfahren drei Jahre und ein Berufsverbot.
Veröffentlicht
14.04.2025

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

Fehler melden

Anonym: Wir speichern nur Ihren Text, keine Kontaktdaten und keine IP-Adresse.

Bereit für Schulungen, die hängen bleiben?

14 Tage kostenlos testen — ab 1 Nutzer, ohne Kreditkarte, endet automatisch.

Kostenlos testen