Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

2Fälle aus 1 Jurisdiktion
–Summe der Geldbeträge (0 Fälle mit Betrag)
–Größter Einzelfall
–Median je Fall mit Betrag

Klicken Sie auf einen Balken, um eine Ebene tiefer zu gehen.

Wo?

nach Region

Alle Jurisdiktionen

  1. USA – 0 % · 2 Fälle

Wofür?

nach Unterthema
  1. Sicherheitsmaßnahmen und Risikomanagement – 0 % · 2 Fälle

Wen?

nach Unternehmen
  1. Anonymisierte Unternehmen – 0 % · 1 Fall
  2. Fantasia Trading LLC, Power Mobile Life LLC und Smart Innovation, LLC (Vertrieb der Marke eufy) – 0 % · 1 Fall

Wann?

je Jahr, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
20231–
20240–
20251–
20260–

2 Fälle

24.01.2025 Fantasia Trading LLC, Power Mobile Life LLC und Smart Innovation, LLC (Vertrieb der Marke eufy)eufy-Kameras: 450.000 USD in New York wegen unverschlüsselter Videostreams USA, NYSicherheitsmaßnahmen und Risikomanagement Bußgeld

Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft hat mit drei US-Vertriebsgesellschaften der Heimsicherheitsmarke eufy eine Einstellungsvereinbarung (Assurance of Discontinuance) geschlossen. Entgegen der Werbung mit Privatsphäre und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung waren Videoübertragungen der Kameras teils nicht Ende-zu-Ende und teils gar nicht verschlüsselt, ein laufender Videostream ließ sich unter Umständen ohne Anmeldung über die passende URL abrufen, und Prüfverfahren, die diese Schwachstellen hätten aufdecken können, fehlten. Die Unternehmen zahlen mutmaßlich 450.000 USD an Strafen und Kosten und müssen regelmäßig nachweisen, dass der Hersteller ein Informationssicherheitsprogramm, sichere Softwareentwicklung, Schwachstellenmanagement mit Penetrationstests und die Verschlüsselung der Videos umsetzt.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Wer Verschlüsselung und Privatsphäre bewirbt, muss sie mit regelmäßigen Sicherheitstests belegen können – auch als Händler für Produkte eines Herstellers.

Bezug zu Schulung und Awareness

Sicherheitsaussagen in der Werbung belegen; Sicherheitstests bei vernetzten Geräten

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
Office of the New York State Attorney General (Bureau of Internet & Technology)
Rechtsgebiet
Informationssicherheit und Cyber · Sicherheitsmaßnahmen und Risikomanagement
Rechtsgrundlage
New York Executive Law § 63(12); New York General Business Law §§ 349, 350
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Handel und E-Commerce
Veröffentlicht
28.01.2025

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink

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09.01.2023 ein US-Onlinemarktplatz für AlkoholOnlinemarktplatz: FTC-Anordnung nach Datenpanne mit 2,5 Mio. Betroffenen USASicherheitsmaßnahmen und Risikomanagementanonymisiert Anordnung

Die FTC hat ihre Anordnung gegen einen Online-Marktplatz für Alkohol endgültig erlassen. Nach dem Vorwurf der Behörde war das Unternehmen zwei Jahre vor einer Datenpanne im Jahr 2020 auf Sicherheitslücken hingewiesen worden, setzte grundlegende Schutzmaßnahmen dennoch nicht um, legte kritische Datenbankinformationen auf einer ungesicherten Plattform ab und überwachte Bedrohungen nicht; betroffen waren Daten von rund 2,5 Millionen Verbrauchern. Der Marktplatz muss nicht benötigte personenbezogene Daten löschen, die Erhebung an einen festgelegten Aufbewahrungsplan binden und ein Informationssicherheitsprogramm einführen. Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Bekannte Sicherheitslücken, die liegen bleiben, brauchen einen verbindlichen Weg bis zur Behebung.

Bezug zu Schulung und Awareness

Umgang mit gemeldeten Sicherheitslücken; Datenminimierung

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
Federal Trade Commission (FTC)
Rechtsgebiet
Informationssicherheit und Cyber · Sicherheitsmaßnahmen und Risikomanagement
Rechtsgrundlage
Section 5(a) FTC Act, 15 U.S.C. § 45(a) (unlautere und irreführende Praktiken)
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Handel und E-Commerce
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
Veröffentlicht
10.01.2023

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 09.01.2025 · Direktlink

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