Branchenpaket Betreiberverantwortung · GB04 von 16 · Strang A — Die Anlage

Organisatorischer Brandschutz: Brandschutzordnung, Räumung, Mieterschnittstelle

Begleiten Sie Miriam Falk durch das Schnittstellenmanagement und die Räumungsplanung bei Nordspeicher Bestand GmbH. Für Objektleitung, Brandschutzbeauftragte, Property Management in Gebäuden mit mehreren Nutzern.

1 h 105 Module mit Abschlusstest

Worum es geht

Der bauliche Brandschutz wird im Betrieb nicht zerstört, sondern abgebaut — Stück für Stück. Ein Keil unter der Rauchschutztür, ein Paletten-Stapel im Flur, eine Kabeldurchführung ohne Schott nach dem Mieterausbau. Jede Einzelmaßnahme ist harmlos; zusammen ergeben sie ein Gebäude, dessen Brandschutzkonzept nur noch auf dem Papier existiert. Der organisatorische Brandschutz ist die Instanz, die das findet.

Der Kurs baut ihn auf: die Brandschutzordnung nach DIN 14096 in den Teilen A, B und C — mit der Frage, für wen jeder Teil geschrieben ist —, Flucht- und Rettungsplan gegen Feuerwehrplan mit ihren verschiedenen Adressaten und Normen, dann Brandschutzhelfer und Brandschutzbeauftragter nach Qualifikation und Befugnis. Der letzte und praktisch schwierigste Teil ist die Mieterschnittstelle im Mehrnutzergebäude: wer den Flur räumt, wer die Rauchschutztür prüft, wer die Räumung auslöst.

Der Kurs informiert allgemein zum Rechtsstand September 2026 und ersetzt keine Rechtsberatung. Er erklärt das System und nennt zu jeder Aussage die Fundstelle — die Bewertung Ihres Einzelfalls bleibt Ihre.

Der Aufbau

5 Module, 1 h 10 — und am Ende der Abschlusstest.

Jedes Modul endet mit einer Übung, die das eben Gelernte abruft. Der Abschlusstest zieht seine Fragen über alle Module hinweg; bestanden wird er mit der Bescheinigung quittiert, die den Umfang in Zeitstunden ausweist.

1 Die drei Säulen und der schleichende Abbau im Betrieb

Warum der bauliche Brandschutz im Betrieb langsam abgebaut wird und der organisatorische ihn findet

2 Die Brandschutzordnung nach DIN 14096

Die Brandschutzordnung nach DIN 14096 in den Teilen A, B und C — und für wen jeder Teil geschrieben ist

3 Flucht- und Rettungsplan versus Feuerwehrplan

Flucht- und Rettungsplan gegen Feuerwehrplan: verschiedene Adressaten, verschiedene Normen

4 Brandschutzhelfer und Brandschutzbeauftragter

Brandschutzhelfer und Brandschutzbeauftragter: wann gefordert, mit welcher Qualifikation, mit welchen Befugnissen

5 Die Mieterschnittstelle und die Räumungsübung

Die Mieterschnittstelle: wer räumt den Flur, wer prüft die Rauchschutztür, wer löst die Räumung aus

Rechtsgrundlagen

Diese Vorschriften behandelt der Kurs

Erarbeitet aus den amtlichen Texten — deutsche Gesetze über gesetze-im-internet.de, EU-Recht über das Cellar des Amts für Veröffentlichungen. Zwischen Gesetz und Kurs steht ein Quellbaum, der die Fundstelle in jedem Knoten trägt; wo es keinen freien amtlichen Text gibt (Landesbauordnungen, DIN, DGUV), steht ein gekennzeichnetes eigenes Fachskript, das die Regelwerke als Nachweis führt.

Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) § 4 Abs. 4, Anhang 2.3

Flucht- und Rettungswege, Flucht- und Rettungsplan sowie die Pflicht zu Übungen.

Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.3 Fluchtwege und Notausgänge

Konkretisiert die Verordnung: Weglängen, Kennzeichnung, Türen — Vermutungswirkung bei Einhaltung.

DIN 14096, DIN 14095 als Nachweis geführt

Brandschutzordnung Teile A, B, C und der Feuerwehrplan — zwei Dokumente mit verschiedenen Adressaten.

Sonderbauverordnungen der Länder je nach Gebäudeart

Zusätzliche Betriebsvorschriften für Verkaufsstätten, Versammlungsstätten, Hochhäuser und Garagen.

Die Kette ist nur so belastbar wie ihr Nachweis.

Alle sechzehn Kurse einzeln zuweisen, entlang der Rollen — Asset, Property, Facility, Dienstleister. Erinnerungen laufen automatisch, Zertifikat je Person, Audit-Export fürs Ganze.

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