Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
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Wo?
nach EbeneWofür?
nach RechtsgebietAlle Rechtsgebiete
Wen?
nach Unternehmen- Perfectus Aluminum Inc., Perfectus Aluminum Acquisitions LLC und vier verbundene Lagergesellschaften 468,1 Mio. € 86 % · 1 Fall
- Ceratizit USA LLC 46,4 Mio. € 9 % · 1 Fall
- Farjess Inc. und Royal Canadian Steel Inc. 16,4 Mio. € 3 % · 1 Fall
- W International LLC; W International SC LLC; Precision Metal Equipment Handling LLC 9,11 Mio. € 2 % · 1 Fall
- Anonymisierte Unternehmen 545.332 € 0 % · 4 Fälle
- Jindal Tubular USA LLC 425.293 € 0 % · 1 Fall
- All FAB Precision Sheetmetal, Inc. 180.168 € 0 % · 1 Fall
- Fostermation Inc. 58.430 € 0 % · 1 Fall
- Serbia Zijin Copper D.O.O. – 0 % · 1 Fall
- Xinjiang Zijin Zinc Industry Co., Ltd. – 0 % · 1 Fall
Wann?
je Jahr, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| 2024 | 5 | 970.625 € |
| 2025 | 3 | 46,5 Mio. € |
| 2026 | 5 | 493,8 Mio. € |
13 Fälle
16.06.2026 Serbia Zijin Copper D.O.O.CBP-Einfuhrstopp für Kupfer von Serbia Zijin Copper wegen Zwangsarbeitsindikatoren Anordnung
CBP erließ eine Withhold Release Order: Kupfer und Kupfererzeugnisse von Serbia Zijin Copper D.O.O. (Serbien) werden an allen US-Grenzübergängen zurückgehalten, weil Hinweise auf Zwangsarbeit vorliegen (ILO-Indikatoren u. a. Lohneinbehalt, Einschüchterung, Bewegungseinschränkung und Einbehalt von Ausweisen).
Auch Produktion in Europa ist kein Freibrief: Rohstoff- und Metalllieferketten brauchen eigene Zwangsarbeitsprüfungen.
- Behörde / Gericht
- U.S. Customs and Border Protection
- Rechtsgebiet
- Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
- Rechtsgrundlage
- 19 U.S.C. § 1307 (Tariff Act of 1930, Section 307)
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Stahl und Metall
- Veröffentlicht
- 16.06.2026
- CBP issues Withhold Release Order on Serbia Zijin Copper D.O.O. Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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20.05.2026 Farjess Inc. und Royal Canadian Steel Inc.Kanadische Stahlunternehmen zahlen 19 Mio. USD – Stahl aus Asien und Europa als kanadisch gemeldet 16,4 Mio. €
Zwei kanadische Stahlunternehmen sollen von Mai 2019 bis Januar 2025 Flachstahl aus China, Indonesien, Italien, der Türkei und Vietnam gegenüber dem US-Zoll als kanadischen oder US-Ursprungs angegeben haben. Der Vergleich über 19 Mio. USD (gemeinsame Zahlung mit einer weiteren Vergleichspartei) erledigt die Klage eines Zollmaklers, der rund 3,61 Mio. USD erhält.
Ursprungsangaben im grenznahen Handel müssen auf Werksnachweise gestützt sein; der eigene Zollmakler ist oft der erste, der Unstimmigkeiten bemerkt.
Ursprungsnachweise im Stahlhandel
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice, Civil Division, und U.S. Attorney’s Office Eastern District of Michigan
- Rechtsgebiet
- Sanktionen und Exportkontrolle · Zoll
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act, 31 U.S.C. §§ 3729 ff. (Vergleich; Haftung nicht festgestellt)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Stahl und Metall
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 20.05.2026
Originalbetrag 19.000.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 20.05.2026.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink
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12.05.2026 Perfectus Aluminum Inc., Perfectus Aluminum Acquisitions LLC und vier verbundene LagergesellschaftenPerfectus Aluminum: 549,5 Mio. USD – Aluminiumprofile als Scheinpaletten eingeführt 468,1 Mio. €
Die Unternehmen führten von Juli 2011 bis Juni 2014 über 2,2 Millionen chinesische Aluminiumstrangpressprofile ein, die nur punktuell zu „Paletten“ verschweißt waren, und meldeten sie als Fertigware, die nicht unter die Antidumping- und Ausgleichszölle falle – Käufer für die Paletten gab es nie. Eine Jury hatte die Gesellschaften bereits 2021 u. a. wegen Verschwörung zum Betrug an den USA strafrechtlich verurteilt; der zivilrechtliche Vergleich über 549,5 Mio. USD erledigt mehrere Whistleblower-Klagen.
Wer Ware durch minimale Bearbeitung als Fertigware aus dem Anwendungsbereich von Antidumpingzöllen herausdeklariert, umgeht Zölle – die Einreihung muss dem tatsächlichen Erzeugnis folgen.
Tarifierung und Umgehung von Antidumpingzöllen
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice, Civil Division, und U.S. Attorney’s Office Central District of California
- Rechtsgebiet
- Sanktionen und Exportkontrolle · Zoll
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act, 31 U.S.C. §§ 3729 ff. (zivilrechtlicher Vergleich)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Stahl und Metall
- Verschulden
- vorsätzlich
- Veröffentlicht
- 12.05.2026
Originalbetrag 549.500.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 12.05.2026.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Direktlink
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17.03.2026 W International LLC; W International SC LLC; Precision Metal Equipment Handling LLCW International zahlt 10,5 Mio. USD für überteuerte Schweißtische an Air Force und Navy 9,11 Mio. €
Die Metallbau-Unternehmen sollen der Air Force und der Navy Schweißtische für die Modernisierung einer großen Schweißanlage wissentlich überteuert berechnet haben; finanziert wurde das Projekt u. a. über Mittel des Defense Production Act. Der Vergleich nach dem False Claims Act beträgt 10,5 Mio. USD (gemeinsame Zahlung mit einer weiteren Vergleichspartei); ein ehemaliger Mitarbeiter erhielt als Hinweisgeber 1.863.750 USD.
Preisangaben gegenüber öffentlichen Auftraggebern müssen belastbar kalkuliert sein; interne Hinweisgeber tragen solche Fälle regelmäßig zu den Behörden.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice (Civil Division) / USAO District of South Carolina
- Rechtsgebiet
- Sonstiges
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act (31 U.S.C. §§ 3729 ff.)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Stahl und Metall
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 17.03.2026
Originalbetrag 10.500.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 17.03.2026.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink
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26.02.2026 All FAB Precision Sheetmetal, Inc.Blechbearbeiter: zweite Amputation an derselben Abkantpresse – Cal/OSHA 212.850 $ 180.168 €
Im Juni 2025 verlor ein Beschäftigter in San Jose einen Finger an einer Abkantpresse ohne Schutzeinrichtung – identisch zu einem Unfall im Juni 2024, für den der Betrieb bereits 43.500 $ Strafe erhalten hatte. Cal/OSHA verhängte 212.850 $ (u. a. vorsätzlicher wiederholter Verstoß); der Arbeitgeber legte Rechtsmittel ein.
Nach einem Unfall ist die technische Nachrüstung der Maschine Pflicht – ein identischer Zweitunfall wird als Vorsatz gewertet.
- Behörde / Gericht
- California Division of Occupational Safety and Health (Cal/OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- California Code of Regulations, Title 8 (Maschinenschutz)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- angefochten
- Branche
- Stahl und Metall
- Verschulden
- vorsätzlich
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 26.02.2026
Originalbetrag 212.850 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 26.02.2026.
- Cal/OSHA cites San Jose sheet metal company more than $212,000 following amputation accident (DIR) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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18.12.2025 Ceratizit USA LLCCeratizit USA: 54,4 Mio. USD für umdeklarierte Hartmetallprodukte aus China 46,4 Mio. €
Der Vertrieb für Wolframkarbid-Produkte soll chinesische Ware über Taiwan umgeschlagen und als taiwanisch deklariert (2020–2024), Produkte falsch tarifiert (2015–2024) und Ware ohne Ursprungskennzeichnung vertrieben haben. Der Vergleich über 54,4 Mio. USD erledigt eine Whistleblower-Klage; der Hinweisgeber erhält rund 9,75 Mio. USD.
Ursprung, Zolltarifnummer und Kennzeichnung sind drei getrennte Pflichten – eine Zoll-Compliance, die nur eine davon prüft, lässt die anderen Risiken offen.
Tarifierung, Ursprungsangaben und Ursprungskennzeichnung
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice, Civil Division, und U.S. Attorney’s Office Eastern District of Michigan
- Rechtsgebiet
- Sanktionen und Exportkontrolle · Zoll
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act, 31 U.S.C. §§ 3729 ff. (Vergleich; Haftung nicht festgestellt)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Stahl und Metall
- Veröffentlicht
- 18.12.2025
Originalbetrag 54.400.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.12.2025.
- Ceratizit USA LLC Agrees to Pay $54.4M to Settle False Claims Act Allegations Relating to Evaded Customs Duties Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Direktlink
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12.05.2025 Fostermation Inc.Fostermation: 64.892 USD wegen Kinderarbeit und Mängeln beim Maschinenschutz 58.430 €
Nachdem ein 16-Jähriger im Mai 2024 beim Metallteilehersteller Fostermation in Meadville (Pennsylvania) an einer Umformmaschine eine Daumenkuppe verloren hatte, stellten Wage and Hour Division und OSHA Verstöße gegen Kinderarbeitsvorschriften sowie sechs schwere und einen weiteren Arbeitsschutzverstoß fest, u. a. fehlende Schutzeinrichtungen und mangelhafte Lockout/Tagout-Verfahren. Das Unternehmen zahlte 50.192 USD Geldbußen wegen der Kinderarbeitsverstöße und 14.700 USD in einem Vergleich mit OSHA, zusammen 64.892 USD. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.
Minderjährige dürfen nicht an gefährlichen Umformmaschinen arbeiten – Einsatzpläne für Jugendliche brauchen eine eigene Prüfung der Tätigkeitsverbote.
Einsatz Minderjähriger an gefährlichen Maschinen
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Labor – Wage and Hour Division (WHD) und Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Bundesrechtliche Kinderarbeitsvorschriften (Vollzug durch die Wage and Hour Division); OSHA-Standards zu Maschinenschutz und Lockout/Tagout
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Stahl und Metall
- Veröffentlicht
- 12.05.2025
Originalbetrag 64.892 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 12.05.2025.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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15.01.2025 Xinjiang Zijin Zinc Industry Co., Ltd.UFLPA-Liste: Zinkproduzent Xinjiang Zijin Zinc Industry aufgenommen Anordnung
Die FLETF listete das Bergbauunternehmen aus der Präfektur Kizilsu doppelt: wegen Zusammenarbeit mit der Regierung Xinjiangs bei Anwerbung und Transfer verfolgter Gruppen und wegen Materialbezugs aus Xinjiang. Waren des Unternehmens gelten damit bei der US-Einfuhr als mit Zwangsarbeit hergestellt, solange der Importeur dies nicht widerlegt.
Metallverarbeiter sollten Hütten und Minen ihrer Vorlieferanten kennen und gegen die UFLPA Entity List abgleichen.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Homeland Security (Forced Labor Enforcement Task Force)
- Rechtsgebiet
- Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
- Rechtsgrundlage
- Uyghur Forced Labor Prevention Act, Section 2(d)(2)(B)(ii) und (v)
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Stahl und Metall
- Veröffentlicht
- 15.01.2025
- Federal Register: Notice Regarding the Uyghur Forced Labor Prevention Act Entity List (15.01.2025) Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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22.11.2024 Jindal Tubular USA LLCRohrwerk Jindal Tubular: Vergleich über 442.815 $ nach tödlichem Rohrabsturz 425.293 €
Im Januar 2024 stürzten im Werk in Bay Saint Louis (Mississippi) unsicher gestapelte, rund 900 kg schwere Stahlrohre ab; ein 25-Jähriger starb, ein 20-Jähriger verlor beide Beine. Im Vergleich mit OSHA zahlt der Hersteller großer Stahlrohre 442.815 $ und muss externe Sicherheitsberater, monatliche Audits, Sicherheitsfachkräfte je Schicht und drei Jahre Unfallberichte umsetzen; in fünf Jahren gab es 46 OSHA-Beanstandungen.
Lagerung schwerer Stahlprodukte braucht verbindliche Stapelregeln und Sperrzonen – und wiederholte Beanstandungen führen zu weitreichenden Auflagen.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Occupational Safety and Health Act of 1970; 29 CFR 1910 (Maschinenschutz, Absturzsicherung, brennbarer Staub u. a.)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Stahl und Metall
- Beschäftigte
- 250 bis 999
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 22.11.2024
Originalbetrag 442.815 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.11.2024.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink
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27.08.2024 ein US-amerikanisches StahlwerkStahlwerk: EPA-Vergleich wegen Schadstoffemissionen 222.537 €
Das Stahlwerk am Michigansee soll beim Beschicken der Sauerstoffblaskonverter und bei Überläufen geschmolzenen Materials übermäßig Feinstaub und gefährliche Luftschadstoffe ausgestoßen haben. Im Vergleich zahlt das Unternehmen 248.396 USD und muss langsamer beschicken, Absaugung und Überwachung verbessern sowie Videoaufzeichnung und Berichte an die EPA einführen.
Emissionsspitzen entstehen oft durch Bedienabläufe; verbindliche Arbeitsanweisungen und Dokumentation sind Teil der Genehmigungstreue.
Betriebsverfahren zur Emissionsminderung in der Produktion
- Behörde / Gericht
- U.S. Environmental Protection Agency (EPA)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Clean Air Act
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Stahl und Metall
- Veröffentlicht
- 27.08.2024
Originalbetrag 248.396 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 27.08.2024.
- EPA, Pressemitteilungen (Suche) (Entscheidung 2024) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 27.08.2026 · Direktlink
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09.08.2024 ein Hongkonger MagnesiumherstellerUFLPA-Liste: Hongkonger Magnesiumhersteller aufgenommen Sonstiges
Die Forced Labor Enforcement Task Force unter Vorsitz des US-Heimatschutzministeriums hat einen in Hongkong ansässigen Hersteller von Magnesiumdünger und Magnesiumlegierungen in die UFLPA Entity List aufgenommen, weil die US-Regierung begründeten Anlass zur Annahme sieht, dass er Magnesium aus der Region Xinjiang bezieht. Für Waren des Unternehmens gilt damit die widerlegliche Vermutung, dass sie mit Zwangsarbeit hergestellt wurden und nicht in die USA eingeführt werden dürfen.
Rohstoffe müssen bis in die Herkunftsregion zurückverfolgt werden – schon mittelbare Bezüge aus Xinjiang können Einfuhren in die USA blockieren.
Herkunft von Rohstoffen und Zwangsarbeitsrisiken in der Lieferkette
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Homeland Security (Forced Labor Enforcement Task Force)
- Rechtsgebiet
- Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
- Rechtsgrundlage
- Uyghur Forced Labor Prevention Act, Sec. 2(d)(2)(B)(v) und Sec. 3(a); 19 U.S.C. 1307
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Stahl und Metall
- Veröffentlicht
- 09.08.2024
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 09.08.2026 · Direktlink
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09.08.2024 ein chinesisches BergbauunternehmenUFLPA-Liste: chinesisches Bergbauunternehmen aufgenommen Sonstiges
Die Forced Labor Enforcement Task Force unter Vorsitz des US-Heimatschutzministeriums hat ein in Xinjiang ansässiges Bergbauunternehmen (Nichteisenmetalle) in die UFLPA Entity List aufgenommen, weil die US-Regierung begründeten Anlass zur Annahme sieht, dass es mit der Regionalregierung Xinjiangs bei Anwerbung, Transport und Aufnahme von Uiguren, Kasachen, Kirgisen und Angehörigen anderer verfolgter Gruppen zusammenarbeitet. Waren des Unternehmens gelten damit als mit Zwangsarbeit hergestellt und sind von der Einfuhr in die USA ausgeschlossen, solange die Vermutung nicht widerlegt ist.
Bei Metallen aus China gehört die Prüfung gegen die UFLPA Entity List bis zur Mine in jede Lieferantenbewertung.
Zwangsarbeitsrisiken bei Metallen und Rohstoffen
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Homeland Security (Forced Labor Enforcement Task Force)
- Rechtsgebiet
- Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
- Rechtsgrundlage
- Uyghur Forced Labor Prevention Act, Sec. 2(d)(2)(B)(ii) und Sec. 3(a); 19 U.S.C. 1307
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Stahl und Metall
- Veröffentlicht
- 09.08.2024
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 09.08.2026 · Direktlink
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20.02.2024 ein US-amerikanischer StahlbaubetriebStahlbauer: OSHA schlägt 348.683 $ vor, mutmaßliche Mängel trotz Warnung des eigenen Beraters 322.795 €
Laut OSHA fanden Inspektoren nach einer Beschwerde bei einem familiengeführten Stahlbaubetrieb in New Jersey u. a. fehlende arbeitsmedizinische Untersuchungen für Atemschutzträger, ungeprüfte Brückenkrane, falsch eingesetzte Schweißschutzwände und fehlende Chemikalienunterweisung; ein Sicherheitsberater hatte die Mängel demnach Monate zuvor benannt. Die OSHA schlug Strafen von 348.683 $ vor (4 als vorsätzlich, 7 als schwerwiegend eingestufte Verstöße); es handelt sich um mutmaßliche Verstöße, das Unternehmen hat die Beanstandungen angefochten.
Ein Beraterbericht mit bekannten Mängeln, der nicht abgearbeitet wird, belegt später Vorsatz.
Gefahrstoff-Unterweisung neuer Beschäftigter
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- 29 CFR 1910.134, 1910.179, 1910.1200 u. a.
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- angefochten
- Branche
- Stahl und Metall
- Verschulden
- vorsätzlich
- Veröffentlicht
- 20.02.2024
Originalbetrag 348.683 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 20.02.2024.
- OSHA, Pressemitteilungen (Übersicht) (Entscheidung 2024) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 5 · Unternehmensname anonymisiert seit 20.02.2026 · Direktlink