Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

USAStahl und Metall Alle Filter entfernen
13Fälle aus 1 Jurisdiktion
541,3 Mio. €Summe der Geldbeträge (9 Fälle mit Betrag)
425.293 €Median je Fall mit Betrag

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Wann?

je Jahr, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
20245970.625 €
2025346,5 Mio. €
20265493,8 Mio. €

13 Fälle

16.06.2026 Serbia Zijin Copper D.O.O.CBP-Einfuhrstopp für Kupfer von Serbia Zijin Copper wegen Zwangsarbeitsindikatoren USAZwangs- und Kinderarbeit Anordnung

CBP erließ eine Withhold Release Order: Kupfer und Kupfererzeugnisse von Serbia Zijin Copper D.O.O. (Serbien) werden an allen US-Grenzübergängen zurückgehalten, weil Hinweise auf Zwangsarbeit vorliegen (ILO-Indikatoren u. a. Lohneinbehalt, Einschüchterung, Bewegungseinschränkung und Einbehalt von Ausweisen).

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Auch Produktion in Europa ist kein Freibrief: Rohstoff- und Metalllieferketten brauchen eigene Zwangsarbeitsprüfungen.

Behörde / Gericht
U.S. Customs and Border Protection
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
19 U.S.C. § 1307 (Tariff Act of 1930, Section 307)
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
16.06.2026

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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20.05.2026 Farjess Inc. und Royal Canadian Steel Inc.Kanadische Stahlunternehmen zahlen 19 Mio. USD – Stahl aus Asien und Europa als kanadisch gemeldet USAZoll 16,4 Mio. €

Zwei kanadische Stahlunternehmen sollen von Mai 2019 bis Januar 2025 Flachstahl aus China, Indonesien, Italien, der Türkei und Vietnam gegenüber dem US-Zoll als kanadischen oder US-Ursprungs angegeben haben. Der Vergleich über 19 Mio. USD (gemeinsame Zahlung mit einer weiteren Vergleichspartei) erledigt die Klage eines Zollmaklers, der rund 3,61 Mio. USD erhält.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Ursprungsangaben im grenznahen Handel müssen auf Werksnachweise gestützt sein; der eigene Zollmakler ist oft der erste, der Unstimmigkeiten bemerkt.

Bezug zu Schulung und Awareness

Ursprungsnachweise im Stahlhandel

Behörde / Gericht
U.S. Department of Justice, Civil Division, und U.S. Attorney’s Office Eastern District of Michigan
Rechtsgebiet
Sanktionen und Exportkontrolle · Zoll
Rechtsgrundlage
False Claims Act, 31 U.S.C. §§ 3729 ff. (Vergleich; Haftung nicht festgestellt)
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Stahl und Metall
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
Veröffentlicht
20.05.2026

Originalbetrag 19.000.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 20.05.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink

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12.05.2026 Perfectus Aluminum Inc., Perfectus Aluminum Acquisitions LLC und vier verbundene LagergesellschaftenPerfectus Aluminum: 549,5 Mio. USD – Aluminiumprofile als Scheinpaletten eingeführt USAZoll 468,1 Mio. €

Die Unternehmen führten von Juli 2011 bis Juni 2014 über 2,2 Millionen chinesische Aluminiumstrangpressprofile ein, die nur punktuell zu „Paletten“ verschweißt waren, und meldeten sie als Fertigware, die nicht unter die Antidumping- und Ausgleichszölle falle – Käufer für die Paletten gab es nie. Eine Jury hatte die Gesellschaften bereits 2021 u. a. wegen Verschwörung zum Betrug an den USA strafrechtlich verurteilt; der zivilrechtliche Vergleich über 549,5 Mio. USD erledigt mehrere Whistleblower-Klagen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Wer Ware durch minimale Bearbeitung als Fertigware aus dem Anwendungsbereich von Antidumpingzöllen herausdeklariert, umgeht Zölle – die Einreihung muss dem tatsächlichen Erzeugnis folgen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Tarifierung und Umgehung von Antidumpingzöllen

Behörde / Gericht
U.S. Department of Justice, Civil Division, und U.S. Attorney’s Office Central District of California
Rechtsgebiet
Sanktionen und Exportkontrolle · Zoll
Rechtsgrundlage
False Claims Act, 31 U.S.C. §§ 3729 ff. (zivilrechtlicher Vergleich)
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Stahl und Metall
Verschulden
vorsätzlich
Veröffentlicht
12.05.2026

Originalbetrag 549.500.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 12.05.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Direktlink

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17.03.2026 W International LLC; W International SC LLC; Precision Metal Equipment Handling LLCW International zahlt 10,5 Mio. USD für überteuerte Schweißtische an Air Force und Navy USASonstiges 9,11 Mio. €

Die Metallbau-Unternehmen sollen der Air Force und der Navy Schweißtische für die Modernisierung einer großen Schweißanlage wissentlich überteuert berechnet haben; finanziert wurde das Projekt u. a. über Mittel des Defense Production Act. Der Vergleich nach dem False Claims Act beträgt 10,5 Mio. USD (gemeinsame Zahlung mit einer weiteren Vergleichspartei); ein ehemaliger Mitarbeiter erhielt als Hinweisgeber 1.863.750 USD.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Preisangaben gegenüber öffentlichen Auftraggebern müssen belastbar kalkuliert sein; interne Hinweisgeber tragen solche Fälle regelmäßig zu den Behörden.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Justice (Civil Division) / USAO District of South Carolina
Rechtsgebiet
Sonstiges
Rechtsgrundlage
False Claims Act (31 U.S.C. §§ 3729 ff.)
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Stahl und Metall
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
Veröffentlicht
17.03.2026

Originalbetrag 10.500.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 17.03.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink

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26.02.2026 All FAB Precision Sheetmetal, Inc.Blechbearbeiter: zweite Amputation an derselben Abkantpresse – Cal/OSHA 212.850 $ USA, CAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 180.168 €

Im Juni 2025 verlor ein Beschäftigter in San Jose einen Finger an einer Abkantpresse ohne Schutzeinrichtung – identisch zu einem Unfall im Juni 2024, für den der Betrieb bereits 43.500 $ Strafe erhalten hatte. Cal/OSHA verhängte 212.850 $ (u. a. vorsätzlicher wiederholter Verstoß); der Arbeitgeber legte Rechtsmittel ein.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Nach einem Unfall ist die technische Nachrüstung der Maschine Pflicht – ein identischer Zweitunfall wird als Vorsatz gewertet.

Behörde / Gericht
California Division of Occupational Safety and Health (Cal/OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
California Code of Regulations, Title 8 (Maschinenschutz)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
angefochten
Branche
Stahl und Metall
Verschulden
vorsätzlich
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
26.02.2026

Originalbetrag 212.850 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 26.02.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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18.12.2025 Ceratizit USA LLCCeratizit USA: 54,4 Mio. USD für umdeklarierte Hartmetallprodukte aus China USAZoll 46,4 Mio. €

Der Vertrieb für Wolframkarbid-Produkte soll chinesische Ware über Taiwan umgeschlagen und als taiwanisch deklariert (2020–2024), Produkte falsch tarifiert (2015–2024) und Ware ohne Ursprungskennzeichnung vertrieben haben. Der Vergleich über 54,4 Mio. USD erledigt eine Whistleblower-Klage; der Hinweisgeber erhält rund 9,75 Mio. USD.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Ursprung, Zolltarifnummer und Kennzeichnung sind drei getrennte Pflichten – eine Zoll-Compliance, die nur eine davon prüft, lässt die anderen Risiken offen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Tarifierung, Ursprungsangaben und Ursprungskennzeichnung

Behörde / Gericht
U.S. Department of Justice, Civil Division, und U.S. Attorney’s Office Eastern District of Michigan
Rechtsgebiet
Sanktionen und Exportkontrolle · Zoll
Rechtsgrundlage
False Claims Act, 31 U.S.C. §§ 3729 ff. (Vergleich; Haftung nicht festgestellt)
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
18.12.2025

Originalbetrag 54.400.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.12.2025.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Direktlink

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12.05.2025 Fostermation Inc.Fostermation: 64.892 USD wegen Kinderarbeit und Mängeln beim Maschinenschutz USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 58.430 €

Nachdem ein 16-Jähriger im Mai 2024 beim Metallteilehersteller Fostermation in Meadville (Pennsylvania) an einer Umformmaschine eine Daumenkuppe verloren hatte, stellten Wage and Hour Division und OSHA Verstöße gegen Kinderarbeitsvorschriften sowie sechs schwere und einen weiteren Arbeitsschutzverstoß fest, u. a. fehlende Schutzeinrichtungen und mangelhafte Lockout/Tagout-Verfahren. Das Unternehmen zahlte 50.192 USD Geldbußen wegen der Kinderarbeitsverstöße und 14.700 USD in einem Vergleich mit OSHA, zusammen 64.892 USD. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Minderjährige dürfen nicht an gefährlichen Umformmaschinen arbeiten – Einsatzpläne für Jugendliche brauchen eine eigene Prüfung der Tätigkeitsverbote.

Bezug zu Schulung und Awareness

Einsatz Minderjähriger an gefährlichen Maschinen

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Wage and Hour Division (WHD) und Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Bundesrechtliche Kinderarbeitsvorschriften (Vollzug durch die Wage and Hour Division); OSHA-Standards zu Maschinenschutz und Lockout/Tagout
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
12.05.2025

Originalbetrag 64.892 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 12.05.2025.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink

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15.01.2025 Xinjiang Zijin Zinc Industry Co., Ltd.UFLPA-Liste: Zinkproduzent Xinjiang Zijin Zinc Industry aufgenommen USAZwangs- und Kinderarbeit Anordnung

Die FLETF listete das Bergbauunternehmen aus der Präfektur Kizilsu doppelt: wegen Zusammenarbeit mit der Regierung Xinjiangs bei Anwerbung und Transfer verfolgter Gruppen und wegen Materialbezugs aus Xinjiang. Waren des Unternehmens gelten damit bei der US-Einfuhr als mit Zwangsarbeit hergestellt, solange der Importeur dies nicht widerlegt.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Metallverarbeiter sollten Hütten und Minen ihrer Vorlieferanten kennen und gegen die UFLPA Entity List abgleichen.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Homeland Security (Forced Labor Enforcement Task Force)
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Uyghur Forced Labor Prevention Act, Section 2(d)(2)(B)(ii) und (v)
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
15.01.2025

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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22.11.2024 Jindal Tubular USA LLCRohrwerk Jindal Tubular: Vergleich über 442.815 $ nach tödlichem Rohrabsturz USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 425.293 €

Im Januar 2024 stürzten im Werk in Bay Saint Louis (Mississippi) unsicher gestapelte, rund 900 kg schwere Stahlrohre ab; ein 25-Jähriger starb, ein 20-Jähriger verlor beide Beine. Im Vergleich mit OSHA zahlt der Hersteller großer Stahlrohre 442.815 $ und muss externe Sicherheitsberater, monatliche Audits, Sicherheitsfachkräfte je Schicht und drei Jahre Unfallberichte umsetzen; in fünf Jahren gab es 46 OSHA-Beanstandungen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Lagerung schwerer Stahlprodukte braucht verbindliche Stapelregeln und Sperrzonen – und wiederholte Beanstandungen führen zu weitreichenden Auflagen.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Occupational Safety and Health Act of 1970; 29 CFR 1910 (Maschinenschutz, Absturzsicherung, brennbarer Staub u. a.)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Stahl und Metall
Beschäftigte
250 bis 999
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
22.11.2024

Originalbetrag 442.815 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.11.2024.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink

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27.08.2024 ein US-amerikanisches StahlwerkStahlwerk: EPA-Vergleich wegen Schadstoffemissionen USAEmissionen und Genehmigungenanonymisiert 222.537 €

Das Stahlwerk am Michigansee soll beim Beschicken der Sauerstoffblaskonverter und bei Überläufen geschmolzenen Materials übermäßig Feinstaub und gefährliche Luftschadstoffe ausgestoßen haben. Im Vergleich zahlt das Unternehmen 248.396 USD und muss langsamer beschicken, Absaugung und Überwachung verbessern sowie Videoaufzeichnung und Berichte an die EPA einführen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Emissionsspitzen entstehen oft durch Bedienabläufe; verbindliche Arbeitsanweisungen und Dokumentation sind Teil der Genehmigungstreue.

Bezug zu Schulung und Awareness

Betriebsverfahren zur Emissionsminderung in der Produktion

Behörde / Gericht
U.S. Environmental Protection Agency (EPA)
Rechtsgebiet
Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
Rechtsgrundlage
Clean Air Act
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
27.08.2024

Originalbetrag 248.396 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 27.08.2024.

Quellen

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 27.08.2026 · Direktlink

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09.08.2024 ein Hongkonger MagnesiumherstellerUFLPA-Liste: Hongkonger Magnesiumhersteller aufgenommen USAZwangs- und Kinderarbeitanonymisiert Sonstiges

Die Forced Labor Enforcement Task Force unter Vorsitz des US-Heimatschutzministeriums hat einen in Hongkong ansässigen Hersteller von Magnesiumdünger und Magnesiumlegierungen in die UFLPA Entity List aufgenommen, weil die US-Regierung begründeten Anlass zur Annahme sieht, dass er Magnesium aus der Region Xinjiang bezieht. Für Waren des Unternehmens gilt damit die widerlegliche Vermutung, dass sie mit Zwangsarbeit hergestellt wurden und nicht in die USA eingeführt werden dürfen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Rohstoffe müssen bis in die Herkunftsregion zurückverfolgt werden – schon mittelbare Bezüge aus Xinjiang können Einfuhren in die USA blockieren.

Bezug zu Schulung und Awareness

Herkunft von Rohstoffen und Zwangsarbeitsrisiken in der Lieferkette

Behörde / Gericht
U.S. Department of Homeland Security (Forced Labor Enforcement Task Force)
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Uyghur Forced Labor Prevention Act, Sec. 2(d)(2)(B)(v) und Sec. 3(a); 19 U.S.C. 1307
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
09.08.2024

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 09.08.2026 · Direktlink

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09.08.2024 ein chinesisches BergbauunternehmenUFLPA-Liste: chinesisches Bergbauunternehmen aufgenommen USAZwangs- und Kinderarbeitanonymisiert Sonstiges

Die Forced Labor Enforcement Task Force unter Vorsitz des US-Heimatschutzministeriums hat ein in Xinjiang ansässiges Bergbauunternehmen (Nichteisenmetalle) in die UFLPA Entity List aufgenommen, weil die US-Regierung begründeten Anlass zur Annahme sieht, dass es mit der Regionalregierung Xinjiangs bei Anwerbung, Transport und Aufnahme von Uiguren, Kasachen, Kirgisen und Angehörigen anderer verfolgter Gruppen zusammenarbeitet. Waren des Unternehmens gelten damit als mit Zwangsarbeit hergestellt und sind von der Einfuhr in die USA ausgeschlossen, solange die Vermutung nicht widerlegt ist.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Bei Metallen aus China gehört die Prüfung gegen die UFLPA Entity List bis zur Mine in jede Lieferantenbewertung.

Bezug zu Schulung und Awareness

Zwangsarbeitsrisiken bei Metallen und Rohstoffen

Behörde / Gericht
U.S. Department of Homeland Security (Forced Labor Enforcement Task Force)
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Uyghur Forced Labor Prevention Act, Sec. 2(d)(2)(B)(ii) und Sec. 3(a); 19 U.S.C. 1307
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
09.08.2024

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 09.08.2026 · Direktlink

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Anonym: Wir speichern nur Ihren Text, keine Kontaktdaten und keine IP-Adresse.

20.02.2024 ein US-amerikanischer StahlbaubetriebStahlbauer: OSHA schlägt 348.683 $ vor, mutmaßliche Mängel trotz Warnung des eigenen Beraters USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälleanonymisiert 322.795 €

Laut OSHA fanden Inspektoren nach einer Beschwerde bei einem familiengeführten Stahlbaubetrieb in New Jersey u. a. fehlende arbeitsmedizinische Untersuchungen für Atemschutzträger, ungeprüfte Brückenkrane, falsch eingesetzte Schweißschutzwände und fehlende Chemikalienunterweisung; ein Sicherheitsberater hatte die Mängel demnach Monate zuvor benannt. Die OSHA schlug Strafen von 348.683 $ vor (4 als vorsätzlich, 7 als schwerwiegend eingestufte Verstöße); es handelt sich um mutmaßliche Verstöße, das Unternehmen hat die Beanstandungen angefochten.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Ein Beraterbericht mit bekannten Mängeln, der nicht abgearbeitet wird, belegt später Vorsatz.

Bezug zu Schulung und Awareness

Gefahrstoff-Unterweisung neuer Beschäftigter

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
29 CFR 1910.134, 1910.179, 1910.1200 u. a.
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
angefochten
Branche
Stahl und Metall
Verschulden
vorsätzlich
Veröffentlicht
20.02.2024

Originalbetrag 348.683 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 20.02.2024.

Quellen

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 5 · Unternehmensname anonymisiert seit 20.02.2026 · Direktlink

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