Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

SüdkoreaSonstige Alle Filter entfernen
1Fall aus 1 Jurisdiktion
5,12 Mio. €Summe der Geldbeträge
5,12 Mio. €Größter Einzelfall: ein koreanischer Anbieter von Golfsimulatoren
5,12 Mio. €Median je Fall mit Betrag

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Wo?

nach Behörde
  1. Personal Information Protection Commission (PIPC, 개인정보보호위원회) 5,12 Mio. € 100 % · 1 Fall

Wofür?

nach Rechtsgebiet

Alle Rechtsgebiete

  1. Datenschutz 5,12 Mio. € 100 % · 1 Fall

Wen?

nach Unternehmen
  1. Anonymisierte Unternehmen 5,12 Mio. € 100 % · 1 Fall

Wann?

je Jahr, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
202415,12 Mio. €
20250–
20260–

1 Fall

08.05.2024 ein koreanischer Anbieter von GolfsimulatorenGolfsimulator-Anbieter: 7,51 Mrd. KRW nach Ransomware-Angriff auf offenen Dateiserver SüdkoreaDatenpannen und Datensicherheitanonymisiert 5,12 Mio. €

Angreifer erlangten VPN-Zugangsdaten einschließlich eines Administratorkontos des Unternehmens, griffen auf einen allen Beschäftigten zugänglichen Dateiserver zu und stellten Daten von mehr als 2,21 Mio. Kunden und Beschäftigten ins Darknet, darunter 5.831 unverschlüsselt gespeicherte Resident Registration Numbers. Die Behörde verhängte wegen unzureichender Sicherheitsmaßnahmen, fehlender Verschlüsselung und unterlassener Löschung nicht mehr benötigter Daten von rund 380.000 Personen ein Bußgeld (Penalty Surcharge) von 7.504.000.000 KRW und ein Verwaltungsbußgeld von 5.400.000 KRW (zusammen 7.509.400.000 KRW). Angeordnet wurden zudem ein neu aufgestelltes internes Datenschutzmanagement, eine Stärkung des Datenschutzbeauftragten und regelmäßige Datenschutzschulungen für alle Beschäftigten.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Dateiserver mit Kunden- und Personaldaten dürfen nicht für alle Beschäftigten und per einfachem VPN-Login offenstehen; Zugriffe gehören beschränkt und regelmäßig geprüft.

Bezug zu Schulung und Awareness

Fernzugriff, VPN-Konten und offene Dateifreigaben

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
Personal Information Protection Commission (PIPC, 개인정보보호위원회)
Rechtsgebiet
Datenschutz · Datenpannen und Datensicherheit
Rechtsgrundlage
Personal Information Protection Act (개인정보 보호법) Art. 29, Art. 24-2(2), Art. 21(1); Sanktion nach Art. 64-2(1) Nr. 9
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Sonstige
Mildernde Umstände
Minderung um 30 %, weil kein Vorteil aus dem Verstoß gezogen wurde, und um weitere 30 % wegen Kooperation in der Untersuchung; Erhöhung um 50 % wegen einer Verstoßdauer von über zwei Jahren (August 2020 bis November 2023).
Haftung von Führungskräften
Angeordnet wurde, Stellung und Rolle des Datenschutzbeauftragten (CPO) zu stärken.
Veröffentlicht
09.05.2024

Originalbetrag 7.509.400.000 KRW, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 08.05.2024.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 08.05.2026 · Direktlink

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