Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
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Wo?
nach Behörde- Privacy Commissioner for Personal Data (PCPD), Hongkong – 0 % · 3 Fälle
Wofür?
nach RechtsgebietAlle Rechtsgebiete
Wen?
nach Unternehmen- Anonymisierte Unternehmen – 0 % · 2 Fälle
- Kwong's Art Jewellery Trading Company Limited, My Jewelry Management Limited – 0 % · 1 Fall
Wann?
je Jahr, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| 2022 | 1 | – |
| 2023 | 1 | – |
| 2024 | 0 | – |
| 2025 | 1 | – |
| 2026 | 0 | – |
3 Fälle
21.08.2025 Kwong's Art Jewellery Trading Company Limited, My Jewelry Management LimitedSchmuckunternehmen: Datenabfluss bei rund 79.400 Personen – Enforcement Notices Anordnung
Bei Kwong's Art Jewellery Trading Company Limited und ihrer Einzelhandelstochter My Jewelry Management Limited, die ihre IT-Systeme gemeinsam betreiben, verschaffte sich ein Angreifer (Meldung im November 2024) per Brute-Force-Angriff die Zugangsdaten eines Administratorkontos, entwendete die Datenbank und löschte sie; betroffen waren rund 79.400 Personen, darunter Kunden sowie aktuelle und ehemalige Beschäftigte. Der PCPD stellte in seinem am 21.08.2025 veröffentlichten Bericht Verstöße gegen DPP 4(1) fest, u. a. weil das Konto eines ausgeschiedenen Mitarbeiters nicht rechtzeitig gelöscht worden war, Server-Betriebssysteme veraltet waren und Sicherheitsrichtlinien sowie Sicherheitsprüfungen fehlten. Beide Unternehmen erhielten Enforcement Notices zur Beseitigung der Mängel und zur Vermeidung weiterer Verstöße.
Konten ausgeschiedener Beschäftigter sofort löschen, Server aktuell halten und Administratorzugänge gegen Brute-Force-Angriffe absichern.
Zugangsverwaltung beim Austritt, Patch-Management und Schutz von Administratorkonten
- Behörde / Gericht
- Privacy Commissioner for Personal Data (PCPD), Hongkong
- Rechtsgebiet
- Datenschutz · Datenpannen und Datensicherheit
- Rechtsgrundlage
- Personal Data (Privacy) Ordinance, Data Protection Principle 4(1); Enforcement Notices
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Veröffentlicht
- 21.08.2025
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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21.12.2023 ein Luxusmodeunternehmen in HongkongPCPD: Durchsetzungsanordnung gegen Luxusmodeunternehmen wegen Gesundheitsdaten im Chat Anordnung
Ein Vorgesetzter bei dem Luxusmodeunternehmen teilte das Foto einer ärztlichen Diagnosebescheinigung eines Beschäftigten in einer dienstlichen Chatgruppe mit rund 14 Mitgliedern und leitete dessen Krankschreibung in eine weitere Gruppe mit rund 10 Mitgliedern weiter. Die PCPD sah darin eine Nutzung der Gesundheitsdaten zu einem neuen Zweck ohne ausdrückliche Einwilligung und damit einen Verstoß gegen DPP 3(1). Sie erließ eine Enforcement Notice, die Richtlinien, deren Aufnahme in Schulungen, Sensibilisierung der Beschäftigten und regelmäßige Überwachung verlangt.
Krankmeldungen und Diagnosen gehören nur zu den Personen, die sie für Personalentscheidungen brauchen, nicht in Team-Chats.
Umgang mit Gesundheitsdaten von Beschäftigten in Messenger-Gruppen
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Privacy Commissioner for Personal Data (PCPD), Hongkong
- Rechtsgebiet
- Datenschutz · Beschäftigtendaten
- Rechtsgrundlage
- Data Protection Principle 3(1) Schedule 1 Personal Data (Privacy) Ordinance (Cap. 486)
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Veröffentlicht
- 21.12.2023
- Privacy Commissioner for Personal Data (PCPD), Hongkong, Veröffentlichung der Behörde (Entscheidung 2023) Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 07.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 21.12.2025 · Direktlink
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14.11.2022 eine Hongkonger Fotoservice-KettePCPD: Durchsetzungsanordnung gegen Fotoservice-Kette nach Angriff über ungepatchtes VPN Anordnung
Nach einem Ransomware-Angriff im Oktober 2021 auf die Datenbank des Onlineshops der Fotoservice-Kette, von dem 544.862 Mitglieder und 73.957 Kunden des Onlineshops betroffen waren, stellte die PCPD einen Verstoß gegen das Datensicherheitsprinzip DPP 4(1) fest. Das Unternehmen wusste spätestens seit September 2019 von einer im Mai 2019 bekannt gemachten Schwachstelle im SSL-VPN seiner Firewall, spielte die Korrektur aber nicht ein und nutzte für den Fernzugang keine Mehr-Faktor-Authentifizierung. Die PCPD erließ eine Enforcement Notice, die eine Sicherheitsüberprüfung, regelmäßige Prüfungen durch einen unabhängigen Experten, Schwachstellenscans und Regeln zum Patch-Management verlangt; die Umsetzung ist binnen drei Monaten nachzuweisen.
Bekannte Schwachstellen in Fernzugängen müssen umgehend gepatcht werden, besonders wenn sich durch Homeoffice die Zahl der Nutzer erhöht.
Patch-Management und Mehr-Faktor-Authentifizierung für Fernzugänge
- Behörde / Gericht
- Privacy Commissioner for Personal Data (PCPD), Hongkong
- Rechtsgebiet
- Datenschutz · Datenpannen und Datensicherheit
- Rechtsgrundlage
- Data Protection Principle 4(1) Schedule 1 und Section 50(1) Personal Data (Privacy) Ordinance (Cap. 486)
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Mildernde Umstände
- Rechtzeitige Meldung der Datenpanne, Kooperation mit der PCPD und technische wie organisatorische Maßnahmen nach dem Vorfall.
- Veröffentlicht
- 14.11.2022
- Privacy Commissioner for Personal Data (PCPD), Hongkong, Veröffentlichung der Behörde (Entscheidung 2022) Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 07.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 14.11.2024 · Direktlink