Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
Klicken Sie auf einen Balken, um eine Ebene tiefer zu gehen.
Wo?
nach EbeneWofür?
nach RechtsgebietAlle Rechtsgebiete
Wen?
nach Unternehmen- Anonymisierte Unternehmen 43,6 Mio. € 61 % · 3 Fälle
- Allied Stone Inc. 10,6 Mio. € 15 % · 1 Fall
- Evolutions Flooring Inc. 7,48 Mio. € 11 % · 1 Fall
- Gracetown, Inc. 6,12 Mio. € 9 % · 1 Fall
- Exyte Management GmbH 1,28 Mio. € 2 % · 1 Fall
- Family International Realty LLC 1,05 Mio. € 1 % · 1 Fall
- DME Construction Associates Inc. 506.928 € 1 % · 1 Fall
- Orchids Builders LLC 307.017 € 0 % · 1 Fall
- 595 Construction LLC 268.784 € 0 % · 1 Fall
- Sioux Erosion Control Inc. – 0 % · 1 Fall
Wann?
je Jahr, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| 2023 | 2 | 603.227 € |
| 2024 | 2 | 43,3 Mio. € |
| 2025 | 4 | 25,3 Mio. € |
| 2026 | 4 | 2,1 Mio. € |
12 Fälle
19.08.2026 Sioux Erosion Control Inc.DOJ: Geschworene verurteilen Erosionsschutzfirma für Preisabsprachen im Straßenbau Oklahoma –
Eine Jury sprach Sioux Erosion Control schuldig, von 2017 bis 2023 Preise für Erosionsschutzleistungen festgelegt, Aufträge regional aufgeteilt und Angebote bei öffentlich finanzierten Straßenbauprojekten in Oklahoma (über 100 Mio. US-$) manipuliert zu haben. Das Strafmaß stand noch aus; die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.
Auch Subunternehmer im öffentlichen Straßenbau stehen im Visier der Strafverfolgung.
Preis- und Gebietsabsprachen bei Subunternehmerleistungen im Straßenbau
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice, Antitrust Division
- Rechtsgebiet
- Kartellrecht und Wettbewerb · Kartelle und Absprachen
- Rechtsgrundlage
- Section 1 Sherman Act
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Bau und Immobilien
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 20.08.2026
- U.S. Department of Justice, Pressemitteilung zu Sioux Erosion Control (Entscheidung 2026) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Direktlink
Fehler melden
23.07.2026 Orchids Builders LLCDachdecker in Florida: OSHA schlägt 349.754 $ wegen mutmaßlich wiederholt fehlender Absturzsicherung vor 307.017 €
Laut OSHA stellten Inspektoren am 21.01. und 10.03.2026 auf zwei Wohnbaustellen in Rockledge fest, dass Beschäftigte des Dachdeckerbetriebs ohne Absturzsicherung auf Dächern arbeiteten; Schulungsnachweise, Augenschutz beim Nagler und ausreichend über die Dachkante reichende Leitern fehlten. Das Unternehmen war seit 2023 siebenmal inspiziert worden, jeweils mit Beanstandungen zur Absturzsicherung. Die OSHA schlug Strafen von 349.754 $ vor (2 als vorsätzlich, 4 als wiederholt eingestufte Verstöße); es handelt sich um mutmaßliche Verstöße, die angefochten werden können.
Wer nach früheren Inspektionen dieselben Absturzmängel wieder zulässt, riskiert die Einstufung als wiederholter oder vorsätzlicher Verstoß mit deutlich höheren Strafen.
Absturzsicherung bei Dacharbeiten
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- 29 CFR 1926 Subpart M (Fall Protection), Subpart X (Ladders)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Bau und Immobilien
- Verschulden
- vorsätzlich
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 23.07.2026
Originalbetrag 349.754 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 23.07.2026.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink
Fehler melden
26.01.2026 DME Construction Associates Inc.DME Construction Associates: 600.000 USD OSHA-Vergleich nach tödlichem Dachsturz 506.928 €
Der Dachdeckerbetrieb DME Construction Associates von Long Island hat mit dem US-Arbeitsministerium einen Vergleich geschlossen, der alle Beanstandungen nach dem tödlichen Sturz eines Beschäftigten durch ein ungesichertes Oberlicht im August 2021 bestätigt, darunter neun vorsätzliche Verstöße, acht davon als Einzelverstöße je ungesichertem Beschäftigten. Das Unternehmen zahlt 600.000 USD und muss ein schriftliches Sicherheitskonzept einführen, ausreichend Absturzsicherung für alle Beschäftigten nachweisen, OSHA Baustellen vorab melden, Kontrollen ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss zulassen und Aufsichtspersonen einen 30-Stunden-Kurs absolvieren lassen. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.
Fehlende Absturzsicherung kann je Beschäftigtem einzeln bestraft werden.
Absturzsicherung auf Dächern
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Occupational Safety and Health Act (Absturzsicherung im Bauwesen)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Bau und Immobilien
- Verschulden
- vorsätzlich
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 26.01.2026
Originalbetrag 600.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 26.01.2026.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
Fehler melden
07.01.2026 Exyte Management GmbHExyte: 1,5 Mio. USD – chinesische Tochter vermittelte US-Ware an gelisteten Chiphersteller SMIC 1,28 Mio. €
Die Shanghaier Gesellschaft der Stuttgarter Exyte-Gruppe veranlasste 2021/22 in 13 Fällen die Lieferung von rund 884 US-Artikeln (Durchflussmesser, Druckaufnehmer, Steuerungen) im Wert von rund 2,85 Mio. USD durch chinesische Lieferanten an SMIC Beijing, das auf der Entity List steht. Laut BIS erkannte das Compliance-Programm nicht, dass auch Inlandsübergaben in China genehmigungspflichtig sind; Exyte legte die Vorgänge selbst offen und räumte sie ein.
US-Exportrecht erfasst auch die Übergabe von US-Ware innerhalb Chinas – Auslandstöchter müssen Endkunden gegen die Entity List prüfen, selbst wenn lokal eingekauft wird.
Entity-List-Prüfung auch bei Inlandslieferungen im Ausland
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Commerce, Bureau of Industry and Security (BIS)
- Rechtsgebiet
- Sanktionen und Exportkontrolle · Exportkontrolle und Dual-Use
- Rechtsgrundlage
- Export Administration Regulations, 15 C.F.R. § 764.2(b), § 744.11
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Bau und Immobilien
- Verschulden
- fahrlässig
- Mildernde Umstände
- Freiwillige Selbstanzeige, eigene Untersuchung mit externen Anwälten und Investitionen in das Compliance-Programm.
- Veröffentlicht
- 07.01.2026
Originalbetrag 1.500.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 07.01.2026.
- BIS Imposes Administrative Penalty on Exyte Management GmbH Pressemitteilung einer Behörde
- Order Relating to Exyte Management GmbH (7. Januar 2026) mit Settlement Agreement Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Direktlink
Fehler melden
04.12.2025 Gracetown, Inc.OFAC: Geldbuße von 7,14 Mio. US-Dollar gegen Gracetown wegen Zahlungen für ein gesperrtes Unternehmen und fehlender Sperrmeldung 6,12 Mio. €
OFAC hat gegen den New Yorker Immobilienverwalter Gracetown, Inc. per Penalty Notice eine Geldbuße von 7.139.305 US-Dollar verhängt. Nach den Feststellungen von OFAC nahm Gracetown zwischen April 2018 und Mai 2020 24 Zahlungen für ein verbundenes Unternehmen entgegen, das einem sanktionierten russischen Oligarchen gehörte, obwohl OFAC das Unternehmen zuvor ausdrücklich auf das Verbot hingewiesen hatte. Zudem meldete Gracetown das gesperrte Vermögen mehr als 45 Monate lang nicht an OFAC. OFAC wertete die Verstöße als vorsätzlich oder zumindest leichtfertig, schwerwiegend und nicht freiwillig offengelegt; die Basisbuße entsprach dem gesetzlichen Höchstbetrag von 8.906.358 US-Dollar. Ob Gracetown die Geldbuße gezahlt oder gerichtlich angegriffen hat, geht aus der Veröffentlichung von OFAC nicht hervor. Quelle: U.S. Department of the Treasury, Office of Foreign Assets Control (OFAC), Enforcement Release „OFAC Imposes $7,139,305 Penalty on Gracetown, Inc. for Violating Ukraine-/Russia-Related Sanctions and Reporting Obligations“ vom 04.12.2025, https://ofac.treasury.gov/media/934796/download?inline; Zusammenfassung in eigenen Worten.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of the Treasury, Office of Foreign Assets Control (OFAC)
- Rechtsgebiet
- Sanktionen und Exportkontrolle · Verstöße gegen Sanktionen und Embargos
- Rechtsgrundlage
- Ukraine-/Russia-Related Sanctions Regulations, 31 C.F.R. § 589.201; Reporting, Procedures and Penalties Regulations, 31 C.F.R. § 501.603 (Sperrmeldung); Penalty Notice nach den Economic Sanctions Enforcement Guidelines, 31 C.F.R. part 501, app. A
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Bau und Immobilien
- Veröffentlicht
- 04.12.2025
Originalbetrag 7.139.305 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 04.12.2025.
- OFAC Enforcement Release: OFAC Imposes $7,139,305 Penalty on Gracetown, Inc. (04.12.2025) Entscheidung einer Behörde
- OFAC – 2025 Enforcement Information Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink
Fehler melden
19.08.2025 Allied Stone Inc.Allied Stone: 12,4 Mio. USD – chinesischer Quarz als Marmor oder Glas deklariert 10,6 Mio. €
Der Lieferant für Arbeitsplatten aus Dallas soll zwischen 2018 und 2023 chinesische Quarzoberflächen als geringer verzollte Waren wie Marmor oder kristallisiertes Glas deklariert und Antidumping- und Ausgleichszölle umgangen haben, auch über Dritte als formelle Importeure. Der Vergleich über 12,4 Mio. USD (gemeinsame Zahlung mit einer weiteren Vergleichspartei) erledigt eine Whistleblower-Klage.
Auch wer Dritte als Importeur vorschiebt, haftet für die richtige Warenbeschreibung – die Zollverantwortung lässt sich nicht auslagern.
Warenbeschreibung und Tarifierung bei antidumpingbelasteter Ware
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice, Civil Division, und U.S. Attorney’s Office Northern District of Texas
- Rechtsgebiet
- Sanktionen und Exportkontrolle · Zoll
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act, 31 U.S.C. §§ 3729 ff. (Vergleich; Haftung nicht festgestellt)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Bau und Immobilien
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 19.08.2025
Originalbetrag 12.400.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 19.08.2025.
- U.S. Department of Justice, Pressemitteilung zum Vergleich mit Allied Stone Inc. (Entscheidung 2025) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink
Fehler melden
25.03.2025 Evolutions Flooring Inc.Evolutions Flooring: 8,1 Mio. USD für falsche Hersteller- und Ursprungsangaben bei Parkett 7,48 Mio. €
Der kalifornische Importeur von Mehrschichtparkett soll von 2019 bis 2022 falsche Angaben zu Hersteller und Ursprungsland gemacht und so Antidumping-, Ausgleichs- und Section-301-Zölle auf chinesische Ware umgangen haben. Der Vergleich über 8,1 Mio. USD ist eine gemeinsame Zahlung aller Vergleichsparteien und richtet sich nach der Zahlungsfähigkeit.
Zollanmeldungen müssen den tatsächlichen Hersteller und das tatsächliche Ursprungsland nennen; falsche Angaben zur Umgehung von Antidumping-, Ausgleichs- oder Section-301-Zöllen können als Zollbetrug verfolgt werden.
Hersteller- und Ursprungsangaben in Zollanmeldungen
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Justice, Civil Division, und U.S. Attorney’s Office Central District of California
- Rechtsgebiet
- Sanktionen und Exportkontrolle · Zoll
- Rechtsgrundlage
- False Claims Act, 31 U.S.C. §§ 3729 ff. (Vergleich; Haftung nicht festgestellt)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Bau und Immobilien
- Mildernde Umstände
- Vergleichsbetrag nach der Zahlungsfähigkeit der Vergleichsparteien bemessen.
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 25.03.2025
Originalbetrag 8.100.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 25.03.2025.
- U.S. Department of Justice, Pressemitteilung zum Vergleich mit Evolutions Flooring Inc. (Entscheidung 2025) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink
Fehler melden
16.01.2025 Family International Realty LLCOFAC: 1,08 Mio. US-Dollar Vergleich mit Family International Realty wegen Verschleierung von Immobilien sanktionierter Oligarchen 1,05 Mio. €
Das Immobilienunternehmen Family International Realty LLC aus Miami zahlt nach einem Vergleich mit OFAC gemeinsam mit einer weiteren Vergleichspartei 1.076.923 US-Dollar (gemeinsame Zahlung) für 73 mutmaßliche Verstöße gegen die Ukraine/Russland-Sanktionen. Nach den Feststellungen von OFAC übertrug das Unternehmen zwischen 2018 und 2023 in einem vorsätzlichen Umgehungsplan das formale Eigentum an drei Luxuswohnungen zweier sanktionierter russischer Oligarchen auf nicht sanktionierte Angehörige und deren Briefkastenfirmen und vermietete die Wohnungen weiter; das Unternehmen erhielt dafür rund 182.442 US-Dollar an Provisionen und Erstattungen. OFAC stufte die mutmaßlichen Verstöße als schwerwiegend und nicht freiwillig offengelegt ein; die Basisbuße entsprach dem Höchstbetrag von 30.080.709 US-Dollar. 182.442 US-Dollar gelten durch eine Einziehungszahlung an das DOJ als beglichen. Quelle: OFAC Enforcement Release vom 16.01.2025, https://ofac.treasury.gov/media/933941/download?inline; Zusammenfassung in eigenen Worten.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of the Treasury, Office of Foreign Assets Control (OFAC)
- Rechtsgebiet
- Sanktionen und Exportkontrolle · Verstöße gegen Sanktionen und Embargos
- Rechtsgrundlage
- E.O. 13685 §§ 2(a), 5(a), 6(a) (73 mutmaßliche Verstöße); Vergleich nach den Economic Sanctions Enforcement Guidelines, 31 C.F.R. part 501, app. A
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Bau und Immobilien
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 16.01.2025
Originalbetrag 1.076.923 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 16.01.2025.
- OFAC Enforcement Release zu Family International Realty LLC (16.01.2025) Entscheidung einer Behörde
- OFAC – 2025 Enforcement Information Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 5 · Direktlink
Fehler melden
06.11.2024 595 Construction LLCRohbaufirma aus Illinois: OSHA schlägt 287.465 $ wegen mutmaßlich ungesicherter Arbeiten in der Höhe vor 268.784 €
Laut OSHA sahen Inspektoren im Mai 2024 dreimal binnen eines Monats Zimmerleute des Unternehmens aus Crystal Lake bei Wohnbauten in Elburn über 6 Fuß Höhe ohne Absturzsicherung arbeiten; es fehlten auch Schulungsnachweise und Staplerscheine, Anschlagmittel waren beschädigt. Das Unternehmen war bereits 2022 und 2023 beanstandet worden. Die OSHA schlug Strafen von 287.465 $ vor; es handelt sich um mutmaßliche Verstöße, die angefochten werden können.
Schulungsnachweise sind Pflicht, aber erst die tägliche Kontrolle auf der Baustelle verhindert Abstürze.
Absturzsicherung und Gefahrenerkennung auf Baustellen
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- 29 CFR 1926 Subpart M (Fall Protection) u. a.
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Bau und Immobilien
- Verschulden
- vorsätzlich
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 06.11.2024
Originalbetrag 287.465 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 06.11.2024.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink
Fehler melden
27.09.2024 ein US-amerikanischer Vermieter von EinfamilienhäusernVermieter zahlt 48 Mio. USD im FTC-Vergleich wegen versteckter Pflichtgebühren 43 Mio. €
Laut FTC bewarb der große US-Vermieter von Einfamilienhäusern Monatsmieten ohne verpflichtende Zusatzgebühren (etwa für Smart-Home-Technik oder Nebenkostenverwaltung), die sich auf über 1.700 USD im Jahr summieren konnten und erst im Mietvertrag auftauchten; weitere Vorwürfe betrafen einbehaltene Kautionen und Räumungen. Im Vergleich zahlt der Vermieter 48 Mio. USD für Rückerstattungen und muss Pflichtgebühren in den beworbenen Preis einrechnen.
Unvermeidbare Gebühren gehören in den ersten beworbenen Preis, nicht in die Vertragsunterlagen.
- Behörde / Gericht
- Federal Trade Commission (FTC)
- Rechtsgebiet
- Verbraucherschutz und Onlinehandel · Irreführende Werbung und Preisangaben
- Rechtsgrundlage
- Section 5 FTC Act
- Maßnahme
- Gewinnabschöpfung
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Bau und Immobilien
- Beschäftigte
- 1.000 bis 9.999
- Veröffentlicht
- 24.09.2024
Originalbetrag 48.000.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 27.09.2024.
- FTC, Pressemitteilungen (Übersicht) (Entscheidung 2024) Pressemitteilung einer Behörde
- SEC, EDGAR Unternehmensberichte (Suche) (Entscheidung 2024) Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 27.09.2026 · Direktlink
Fehler melden
21.11.2023 ein kalifornisches BauunternehmenKalifornisches Bauunternehmen: über 1 Mio. USD – bis 68 Wochenstunden ohne Überstundenlohn Sonstiges
Beschäftigte des kalifornischen Bauunternehmens arbeiteten regelmäßig 45 bis 68 Stunden pro Woche, ohne dass Überstunden vergütet wurden; zudem fehlten Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und ordnungsgemäße Lohnabrechnungen. Das Labor Commissioner's Office schloss mit dem Unternehmen einen Vergleich über mehr als 1 Mio. USD zugunsten von 249 Bauarbeitern.
Wer lange Wochenarbeitszeiten zulässt, muss sie auch vollständig erfassen und vergüten – systematische Überstunden ohne Aufzeichnung fallen bei jeder Lohnprüfung auf.
- Behörde / Gericht
- California Labor Commissioner's Office (Division of Labor Standards Enforcement)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitszeit
- Rechtsgrundlage
- California Labor Code (Überstunden, Paid Sick Leave, Lohnabrechnung)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Bau und Immobilien
- California DIR, Medienraum (Übersicht) (Entscheidung 2023) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 21.11.2025 · Direktlink
Fehler melden
27.06.2023 ein US-BaustoffherstellerOFAC: 660.594 US-Dollar Vergleich mit US-Baustoffhersteller wegen Reexporten der VAE-Tochter in den Iran 603.227 €
Ein Baustoffhersteller aus New Jersey zahlt nach einem Vergleich mit OFAC 660.594 US-Dollar für drei mutmaßliche Verstöße seiner Tochter in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen die Iran-Sanktionen. Nach den Feststellungen von OFAC importierte die Tochter Baumaterialien aus den USA und exportierte sie wissentlich in den Iran weiter; dabei wurden die Konzernrichtlinie missachtet und Handelsdokumente gefälscht. Die Muttergesellschaft meldete den Fall nach eigener Prüfung. OFAC stufte die mutmaßlichen Verstöße als schwerwiegend und freiwillig offengelegt ein; die Basisbuße lag bei 1.100.991 US-Dollar. Die Vergleichsvereinbarung wurde von OFAC am 27.06.2023 unterzeichnet und am 16.08.2023 veröffentlicht. Zusammenfassung in eigenen Worten.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of the Treasury, Office of Foreign Assets Control (OFAC)
- Rechtsgebiet
- Sanktionen und Exportkontrolle · Verstöße gegen Sanktionen und Embargos
- Rechtsgrundlage
- Iranian Transactions and Sanctions Regulations, 31 C.F.R. § 560.215 (drei mutmaßliche Verstöße); Vergleich nach den Economic Sanctions Enforcement Guidelines, 31 C.F.R. part 501, app. A
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Bau und Immobilien
- Veröffentlicht
- 16.08.2023
Originalbetrag 660.594 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 27.06.2023.
- OFAC, Civil Penalties and Enforcement Information (Übersicht) (Entscheidung 2023) Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 5 · Unternehmensname anonymisiert seit 27.06.2025 · Direktlink