Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa und Nordamerika: 756 Fälle aus 32 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

2Fälle aus 1 Jurisdiktion
1,23 Mio. €Summe der Geldbeträge
615.000 €Median je Fall mit Betrag

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Wo?

nach Behörde
  1. Autoriteit Consument & Markt (ACM) 1,23 Mio. € 100 % · 2 Fälle

Wofür?

nach Unterthema
  1. Irreführende Werbung und Preisangaben 1,23 Mio. € 100 % · 2 Fälle

Wen?

nach Branche

Alle Branchen

  1. Energie und Versorgung 1,1 Mio. € 89 % · 1 Fall
  2. Handel und E-Commerce 130.000 € 11 % · 1 Fall

Wann?

je Quartal, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
Q3 20230—
Q4 20230—
Q1 20240—
Q2 202421,23 Mio. €
Q3 20240—
Q4 20240—
Q1 20250—
Q2 20250—
Q3 20250—
Q4 20250—
Q1 20260—
Q2 20260—
Q3 20260—

2 Fälle

02.05.2024 Leen BakkerLeen Bakker: 130.000 Euro Bußgeld für geschönte Streichpreise NiederlandeIrreführende Werbung und Preisangaben 130.000 €

Die ACM verhängte gegen fünf Onlinehändler Bußgelder von zusammen 621.000 Euro, weil sie Rabatte nicht auf den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage bezogen und Ausgangspreise künstlich anhoben. Der Möbel- und Einrichtungshändler Leen Bakker erhielt 130.000 Euro und erkannte den Verstoß nicht an.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Der Referenzpreis eines Rabatts ist der niedrigste Preis der letzten 30 Tage – Preisanhebungen kurz vor einer Aktion sind tabu.

Bezug zu Schulung und Awareness

Rabattwerbung und Referenzpreise

Behörde / Gericht
Autoriteit Consument & Markt (ACM)
Rechtsgebiet
Verbraucherschutz und Onlinehandel · Irreführende Werbung und Preisangaben
Rechtsgrundlage
Preisangabenregeln zur Preisermäßigung (Umsetzung Omnibus-Richtlinie, seit 1.1.2023)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Handel und E-Commerce
Veröffentlicht
11.06.2024
Quellen

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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03.04.2024 Allround Hollands Energie B.V. (Hollandse Energie Maatschappij, HEM)HEM: 1,1 Mio. Euro für irreführende Telefonwerbung für Energieverträge NiederlandeIrreführende Werbung und Preisangaben 1,1 Mio. €

Telefonverkäufer des Energieversorgers gaben sich nicht als HEM zu erkennen, stellten die Anrufe als „Preisschutz“ oder Vertragsprüfung dar und setzten Angerufene unter Druck; die Kundinnen und Kunden landeten in teuren Festpreisverträgen mit hohen Kündigungsgebühren. Die ACM verhängte 1,1 Mio. Euro.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Vertriebsanrufe müssen offenlegen, wer anruft und zu welchem Zweck – das Unternehmen haftet für seine Callcenter.

Bezug zu Schulung und Awareness

Telefonvertrieb und Gesprächsleitfäden (auch bei Vertriebspartnern)

Behörde / Gericht
Autoriteit Consument & Markt (ACM)
Rechtsgebiet
Verbraucherschutz und Onlinehandel · Irreführende Werbung und Preisangaben
Rechtsgrundlage
Niederländisches Verbraucherrecht: Verbot irreführender und aggressiver Geschäftspraktiken
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Energie und Versorgung
Veröffentlicht
03.04.2024

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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