Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
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Wo?
nach RegionAlle Jurisdiktionen
Wofür?
nach Maßnahme- Bußgeld 4,35 Mrd. € 100 % · 44 Fälle
- Sonstiges 2,91 Mio. € 0 % · 4 Fälle
Wen?
nach BrancheAlle Branchen
- Automobil 4,2 Mrd. € 96 % · 7 Fälle
- Industrie und Maschinenbau 63,2 Mio. € 1 % · 5 Fälle
- Energie und Versorgung 58,7 Mio. € 1 % · 17 Fälle
- Chemie und Pharma 21,2 Mio. € 0 % · 3 Fälle
- Transport, Logistik und Schifffahrt 14,3 Mio. € 0 % · 3 Fälle
- Lebensmittel und Landwirtschaft 2,36 Mio. € 0 % · 5 Fälle
- Stahl und Metall 579.310 € 0 % · 3 Fälle
- Sonstige 496.364 € 0 % · 1 Fall
- Öffentlicher Sektor 276.549 € 0 % · 1 Fall
- Bau und Immobilien 251.420 € 0 % · 3 Fälle
Wann?
je Jahr, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| 2022 | 1 | 991.576 € |
| 2023 | 2 | 7,73 Mio. € |
| 2024 | 13 | 1,6 Mrd. € |
| 2025 | 16 | 2,54 Mrd. € |
| 2026 | 16 | 207,4 Mio. € |
48 Fälle
22.09.2026 Southern WaterSouthern Water: 2,4 Mio. GBP Strafe für Abwasser- und Dieselverschmutzungen in Kent 2,9 Mio. €
Zwischen 2019 und 2021 gelangten um Faversham und Whitstable ungeklärtes Abwasser, Abwasserrückstände, Diesel aus einem Generator und Abfälle in einen Bach und das Meer; die Umstände eines Vorfalls wurden der Behörde nicht gemeldet, rund 70 Fische starben, an Stränden in Tankerton und Herne Bay wurde fast eine Woche vor dem Baden gewarnt. Das Gericht verhängte 2.416.666,67 GBP Strafe, 69.894,04 GBP Kosten und 190 GBP Opferzuschlag; es war die zweite Verurteilung des Unternehmens in diesem Jahr (Mitteilung vom 22.09.2026, genaues Urteilsdatum nicht genannt). Laut beim britischen Unternehmensregister hinterlegtem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2026 hatte das Unternehmen rund 3.109 Beschäftigte.
Wiederholte Verschmutzungen und unterlassene Vorfallmeldungen führen zu Serienverfahren mit steigenden Strafen.
Meldung von Umweltvorfällen an die Aufsicht
- Behörde / Gericht
- Bromley Magistrates' Court (Anklage: Environment Agency)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Regulations 12(1)(b) und 38(1)(a) Environmental Permitting (England and Wales) Regulations 2016
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Energie und Versorgung
- Beschäftigte
- 1.000 bis 9.999
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 22.09.2026
Originalbetrag 2.486.750,71 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.09.2026.
- Southern Water fined £2.4m for Kent pollution Pressemitteilung einer Behörde
- Companies House: Registereintrag Southern Water Services Limited (02366670) Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink
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08.09.2026 United Utilities Water LimitedUnited Utilities: Rekordstrafe von 900.000 GBP nach Abwasserflut an der Fylde-Küste 1,12 Mio. €
Nach einem teilweisen Rohreinsturz im Klärwerk Fleetwood flossen im Juni 2023 über 35 Stunden ungeklärte Abwässer aus drei Pumpwerken in die Irische See; sieben Badegewässer waren betroffen, Muschelbänke wurden geschlossen. Der Versorger bekannte sich in fünf Fällen schuldig und muss 900.000 GBP Strafe, 62.225 GBP Kosten und 2.000 GBP Opferzuschlag zahlen. Laut beim britischen Unternehmensregister hinterlegtem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2026 hatte das Unternehmen rund 6.678 Vollzeitäquivalente.
Zustand und Redundanz kritischer Abwasserinfrastruktur sind Genehmigungspflicht; die Behörde wertete das Versagen als leichtfertig mit höchster Schadenskategorie.
- Behörde / Gericht
- Preston Magistrates' Court (Anklage: Environment Agency)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Regulation 38(2) Environmental Permitting (England and Wales) Regulations 2016
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Energie und Versorgung
- Beschäftigte
- 1.000 bis 9.999
- Verschulden
- fahrlässig
- Mildernde Umstände
- Rund 38 Mio. GBP Investitionen in Reaktion und Reparatur sowie freiwillige Zahlung von 250.000 GBP an den Blackpool Council.
- Veröffentlicht
- 08.09.2026
Originalbetrag 964.225 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 08.09.2026.
- Water company fined record £900k after coastline sewage spill Pressemitteilung einer Behörde
- Companies House: Registereintrag United Utilities Water Limited (02366678) Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink
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03.09.2026 BDW Trading (Barratt Redrow)Barratt-Redrow-Tochter BDW zahlt 201.500 GBP an Umweltprojekte nach Schlammeintrag in Bäche 234.153 €
Auf der Baustelle Ladden Garden Village in Yate spülte ein Subunternehmer im Juli 2022 sechs Tage lang Schlamm aus der Flächenentwässerung in zwei Bäche. Die Environment Agency akzeptierte eine Enforcement Undertaking: BDW zahlt 201.500 GBP an drei Umwelt- und Gemeinnützigkeitsprojekte, trägt die Ermittlungskosten und hatte bereits über 180.000 GBP in Sanierung, Schulung und besseres Regenwassermanagement investiert. Laut beim britischen Unternehmensregister hinterlegtem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 hatte das Unternehmen rund 5.217 Beschäftigte.
Bauherren haften für Umweltschäden ihrer Subunternehmer; klare Verfahren und Schulungen zum Umgang mit Oberflächenwasser verhindern teure Verfahren.
Gewässerschutz auf Baustellen und Steuerung von Subunternehmern
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Environment Agency
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Environmental Civil Sanctions (England) Order 2010 (Enforcement Undertaking)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Bau und Immobilien
- Beschäftigte
- 1.000 bis 9.999
- Mildernde Umstände
- Übernahme der Verantwortung, Sanierung, Schulung der Beschäftigten und Beantragung einer Einleitgenehmigung.
- Veröffentlicht
- 03.09.2026
Originalbetrag 201.500 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 03.09.2026.
- Builder pays £201,500 to charities after silting watercourses Pressemitteilung einer Behörde
- Companies House: Registereintrag BDW Trading Limited (03018173) Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink
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17.07.2026 Southern WaterSouthern Water: 7,1 Mio. GBP Strafe für wiederholte Abwassereinleitungen in Kent 8,38 Mio. €
Der Canterbury Crown Court verurteilte Southern Water wegen 13 Verstößen gegen die Environmental Permitting Regulations 2016 zu einer Geldstrafe von 7.127.083 GBP; hinzu kommen 149.000 GBP Verfahrenskosten und 181 GBP Opferzuschlag. Zwischen 2019 und 2021 führten ausgefallene Pumpen und schlecht gewartete Technik an den Pumpstationen Margate und Broadstairs zu mehreren Einleitungen ungeklärten Abwassers ins Meer, die teils erst am Folgetag oder Wochen später gemeldet wurden; Strände mussten gesperrt werden. Das Unternehmen räumte zudem 35 weitere unerlaubte Einleitungen aus demselben Zeitraum ein.
Die Wartung kritischer Pumpanlagen und die sofortige Meldung jeder Einleitung an die Behörde sind Kernpflichten eines Genehmigungsinhabers.
Anlagenwartung und unverzügliche Meldung von Umweltvorfällen
- Behörde / Gericht
- Canterbury Crown Court (Anklage: Environment Agency)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Reg. 12(1)(b) und 38(1)(a) Environmental Permitting (England and Wales) Regulations 2016
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Energie und Versorgung
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 17.07.2026
Originalbetrag 7.127.083 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 17.07.2026.
- Environment Agency: Southern Water fined £7.1 million for sewage pollution (17.07.2026) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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24.06.2026 The Chemours Company; The Chemours Company FC, LLCChemours: 22,5 Mio. USD Zivilstrafe im PFAS-Vergleich mit EPA und West Virginia 19,8 Mio. €
EPA, US-Justizministerium und die Umweltbehörde West Virginias haben mit Chemours einen Vergleich (Consent Decree) über PFAS-Einleitungen in Cape Fear, Delaware und Ohio River geschlossen, die teils ohne und teils entgegen den Einleitgenehmigungen erfolgten; hinzu kommen Verstöße gegen TSCA und RCRA an vier Werken. Chemours zahlt 22.500.000 USD Zivilstrafe in drei Jahresraten von je 7.500.000 USD und übernimmt Abhilfe, u. a. Trinkwasserversorgung, PFAS-Kontrollen und ein 90-Mio.-USD-Minderungsprogramm, nach EPA-Angaben zusammen über 450 Mio. USD. Der Vergleich wurde am 24. Juni 2026 bei Gericht eingereicht und steht unter dem Vorbehalt öffentlicher Kommentierung und gerichtlicher Genehmigung. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.
Wer PFAS herstellt, muss jede Einleitung laufend gegen die Genehmigung abgleichen – ungeregelte Stoffströme führen zu Strafe und teuren Pflichten gegenüber Anwohnern.
Einleitgenehmigungen und PFAS-Emissionen
- Behörde / Gericht
- U.S. Environmental Protection Agency (EPA) / U.S. Department of Justice mit West Virginia Department of Environmental Protection (U.S. District Court, Southern District of West Virginia)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Clean Water Act (NPDES); Resource Conservation and Recovery Act; Toxic Substances Control Act; West Virginia Water Pollution Control Act
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- nicht rechtskräftig
- Branche
- Chemie und Pharma
- Mildernde Umstände
- Die Höhe der Zivilstrafe wurde nach der Zahlungsfähigkeit des Unternehmens bemessen.
- Veröffentlicht
- 24.06.2026
Originalbetrag 22.500.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 24.06.2026.
- EPA: Chemours Settlement Summary - June 2026 Pressemitteilung einer Behörde
- EPA News Release, 24.06.2026: EPA Obtains Over $450 Million In Penalties and Relief in Agreement with Chemours Pressemitteilung einer Behörde
- Proposed Consent Decree, United States and West Virginia v. The Chemours Company, Civil Action 2:26-cv-00418 (S.D. W. Va.), lodged 24.06.2026 Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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18.06.2026 Siliziumkarbid-Hersteller (anonymisiert)Siliziumkarbid-Hersteller: 18 Mio. NOK wegen nicht repräsentativer Emissionsmessungen 1,62 Mio. €
Økokrim erließ gegen ein Industrieunternehmen, das Siliziumkarbid herstellt, einen Strafbefehl über 18.000.000 NOK wegen Verstößen gegen das Umweltschutzgesetz (forurensningsloven) und falscher Angaben gegenüber Miljødirektoratet. Nach Auffassung von Økokrim waren die Luftemissionsmessungen im Jahr 2021 nicht repräsentativ, weil während der Messkampagnen u. a. weniger produziert wurde; dadurch bestand die Gefahr, dass deutlich mehr des krebserregenden Benzo[a]pyren ausgestoßen wurde als genehmigt. Das Unternehmen hat den Strafbefehl angenommen.
Eigenüberwachung von Emissionen muss den Normalbetrieb abbilden – wer Messungen durch gedrosselte Produktion beschönigt, riskiert hohe Unternehmensstrafen.
Integrität von Umwelt-Eigenmessungen und Meldungen an Behörden
- Behörde / Gericht
- Økokrim
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Forurensningsloven (Umweltschutzgesetz); falsche Angaben gegenüber Miljødirektoratet
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Industrie und Maschinenbau
- Verschulden
- vorsätzlich
- Haftung von Führungskräften
- Nach Økokrim trafen Führungskräfte die Entscheidungen über die nicht repräsentativen Messungen im Wissen, dass sie die tatsächlichen Emissionen nicht abbilden würden.
- Veröffentlicht
- 18.06.2026
Originalbetrag 18.000.000 NOK, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.06.2026.
- Økokrim, Nachrichten (Übersicht) (Entscheidung 2026) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink
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27.05.2026 Scottish Sea Farms LimitedScottish Sea Farms: 70.000 GBP Zivilstrafen wegen fehlender F-Gas-Leckerkennung 80.815 €
Die schottische Umweltbehörde SEPA verhängte gegen den Lachsverarbeiter Scottish Sea Farms zwei zivilrechtliche Geldstrafen von je 35.000 GBP (insgesamt 70.000 GBP). Zwei Eisanlagen am Standort Gremista in Lerwick (Shetland) enthielten fluorierte Treibhausgase oberhalb der Schwelle von 500 Tonnen CO2-Äquivalent, hatten aber kein funktionsfähiges Leckerkennungssystem.
Große Kälteanlagen brauchen eine funktionierende Leckerkennung; ihr Fehlen wird auch ohne nachgewiesenen Austritt geahndet.
Pflichten für Kälteanlagen mit fluorierten Gasen
- Behörde / Gericht
- Scottish Environment Protection Agency (SEPA)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Fluorinated Greenhouse Gases Regulations 2015; Verordnung (EU) Nr. 517/2014
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Lebensmittel und Landwirtschaft
- Mildernde Umstände
- Das Unternehmen hat die Anlagen inzwischen in einen rechtskonformen Zustand gebracht.
- Veröffentlicht
- 27.05.2026
Originalbetrag 70.000 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 27.05.2026.
- SEPA: Salmon processor fined £70,000 over fluorinated greenhouse gas rule breaches (27.05.2026) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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22.05.2026 China Harbour Engineering Company LimitedChina Harbour Engineering: 78.000 HKD für Einleitung in Wasserschutzzone 8.584 €
China Harbour Engineering Company Limited wurde im April 2026 vor dem Eastern Magistrates' Court nach der Water Pollution Control Ordinance zu 78.000 HKD verurteilt, weil die Gesellschaft am 14.07.2025 Abfall bzw. verunreinigende Stoffe in eine Wasserschutzzone (water control zone) eingeleitet hatte; Anklage erhob das Environmental Protection Department. Es war die höchste Geldstrafe unter den 40 Umweltverurteilungen, die die Behörde für April 2026 veröffentlichte.
Einleitungen in Gewässer müssen vorab genehmigt und laufend überwacht werden – schon ein einzelner Vorfall führt in Hongkong zu einer Strafverurteilung.
Gewässerschutz und genehmigte Einleitungen
- Behörde / Gericht
- Eastern Magistrates' Courts, Hongkong (Anklage: Environmental Protection Department)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Water Pollution Control Ordinance (Einleitung von Abfall oder verunreinigenden Stoffen in eine water control zone)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Bau und Immobilien
- Veröffentlicht
- 22.05.2026
Originalbetrag 78.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.05.2026.
- Environmental Protection Department: EPD convictions in April (2026) – Liste der Verurteilungen Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
- HKSAR Government (EPD): EPD convictions in April (22.05.2026) Pressemitteilung einer Behörde
- Environmental Protection Department: EPD convictions in April Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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18.05.2026 Volvo Group North America, LLCVolvo Group North America: Vergleich über rund 197 Mio. USD wegen verdeckter Abgaseinrichtungen 168,7 Mio. €
Rund 10.000 schwere Volvo-Dieselmotoren der Modelljahre 2010 bis 2016 nutzten Hilfseinrichtungen zur Abgassteuerung (AECD), die bei der Zertifizierung nicht offengelegt wurden, und stießen mehr NOx aus als erlaubt. Der Vergleich umfasst 17,5 Mio. USD Strafen und Kosten, 71 Mio. USD für Ausgleichsmaßnahmen und 108 Mio. USD für Emissionsminderungsprojekte in Kalifornien.
Jede emissionsrelevante Steuerfunktion muss im Zulassungsantrag vollständig offengelegt werden, sonst drohen Jahre später hohe Vergleichszahlungen.
- Behörde / Gericht
- California Air Resources Board (CARB)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Kalifornische Emissions- und Zertifizierungsvorschriften für schwere Nutzfahrzeugmotoren
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Automobil
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Mildernde Umstände
- Kooperation während der Untersuchung; Rückruf und verlängerte Garantie für Motoren der Modelljahre 2014 bis 2016.
- Veröffentlicht
- 18.05.2026
Originalbetrag 196.500.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.05.2026.
- California settles certification and emissions violations case with Volvo Group North America, LLC for nearly $197 million Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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13.05.2026 NaphtachimieMarseille: Umwelt-CJIP mit Naphtachimie über 1,2 Mio. Euro nach Ölaustritten in Lavéra 1,2 Mio. €
Am Petrochemiestandort Lavéra in Martigues trat Pyrolyseöl zweimal aus: im Juli 2018 rund 50 Tonnen durch eine defekte Dichtung in die Anse d'Auguette, von wo ein Teil ins Meer gelangte, und im April 2022 rund eine Tonne durch eine korrodierte Seewasserleitung, wovon etwa 500 kg die Anse d'Auguette erreichten. Naphtachimie schloss deshalb mit der Staatsanwaltschaft Marseille eine Umwelt-CJIP, zahlt eine Geldauflage von 1.200.000 EUR, entschädigt zwei Umweltverbände und erprobt auf eigene Kosten eine biologische Sanierung der Anse d'Auguette; validiert am 13.05.2026.
Dichtungen und Leitungen an Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen müssen vorausschauend geprüft werden; Leckagen führen zu Geldauflage und Sanierungspflichten.
Instandhaltung und Leckageschutz an Industrieanlagen am Wasser
- Behörde / Gericht
- Parquet de Marseille (Procureur de la République); Validierung durch den Präsidenten des Tribunal judiciaire de Marseille
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Art. 41-1-3 Code de procédure pénale (pollution des eaux)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Chemie und Pharma
- Veröffentlicht
- 26.05.2026
- Communiqué de presse du parquet de Marseille, 26 mai 2026 (CJIP-E Naphtachimie) Pressemitteilung einer Behörde
- Ministère de la Justice: Liste der Conventions judiciaires d'intérêt public Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 02.10.2026 · Direktlink
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07.05.2026 Sydney Water CorporationSydney Water: 240.000 AUD Strafe nach Abwasseraustritt in Carramar 147.975 €
Bei zwei Vorfällen im Juli und August 2022 traten in Carramar rund 423.000 Liter ungeklärtes Abwasser aus, weil Anlagen nicht ordnungsgemäß gewartet waren; betroffen waren ein Wohngrundstück, ein Sportplatz, Buschland und der Prospect Creek. Nach Schuldbekenntnis verurteilte das Land and Environment Court Sydney Water zu 225.000 AUD wegen Verstoßes gegen die Umweltschutzgenehmigung und zu 15.000 AUD, weil das Unternehmen der EPA angeforderte Videoaufnahmen ohne rechtmäßigen Grund nicht vorgelegt hatte.
Betreiber von Abwassernetzen müssen die Wartung ihrer Anlagen sicherstellen und behördliche Auskunftsersuchen zügig erfüllen.
Wartung von Abwasseranlagen und Mitwirkung bei behördlichen Auskunftsersuchen
- Behörde / Gericht
- NSW Environment Protection Authority (EPA NSW) / Land and Environment Court of NSW
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Bedingungen der Environment Protection Licence; Pflicht zur Vorlage von Informationen und Unterlagen gegenüber der EPA NSW
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Energie und Versorgung
- Mildernde Umstände
- 25 % Nachlass für ein frühes Schuldbekenntnis.
- Veröffentlicht
- 07.05.2026
Originalbetrag 240.000 AUD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 07.05.2026.
- EPA NSW: Sydney Water cops $240,000 penalty over Carramar sewage spill (7 May 2026) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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16.03.2026 Forestry Corporation of NSWForestry Corporation of NSW: 450.000 AUD wegen illegal gefällter Riesen- und Höhlenbäume 276.549 €
Auftragnehmer der staatlichen Forstgesellschaft fällten im Juni und Juli 2020 im Wild Cattle Creek State Forest bei Coffs Harbour sechs Riesenbäume und drei Höhlenbäume, die nach der Coastal Integrated Forestry Operation Approval hätten stehen bleiben müssen. Das Land and Environment Court verurteilte die Gesellschaft auf Anklage der EPA und stellte Schäden am Koala-Lebensraum sowie kulturelle Schäden für die Gumbaynggirr fest; die Strafe von 450.000 AUD geht nach einer Konferenz zur Wiedergutmachung an die Yurruungga Aboriginal Corporation für Sanierungsprojekte. Zusätzlich muss die Gesellschaft ein unabhängiges Audit ihrer Verfahren durchführen lassen und die Verurteilung veröffentlichen.
Wer Forstarbeiten an Auftragnehmer vergibt, bleibt für die Erkennung geschützter Bäume verantwortlich und muss Planung und Schulung darauf ausrichten.
Kennzeichnung und Schutz zu erhaltender Bäume bei Forstarbeiten durch Auftragnehmer
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- NSW Environment Protection Authority (EPA NSW) / Land and Environment Court of NSW
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Coastal Integrated Forestry Operation Approval (NSW)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Öffentlicher Sektor
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 16.03.2026
Originalbetrag 450.000 AUD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 16.03.2026.
- EPA NSW: Forestry Corporation of NSW to pay $450,000 after giant and hollow-bearing trees illegally logged (16 March 2026) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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23.02.2026 Yorkshire Water Services LimitedYorkshire Water: 733.333 GBP Strafe für wiederholte Abwassereinleitungen in Parkbach 839.630 €
Zwischen Oktober 2018 und August 2019 gelangte dreimal ungeklärtes Abwasser in einen Bach im Pools Brook Country Park – durch eine geplatzte Druckleitung, eine Verstopfung mit Feuchttüchern und eine versagende Rohrkupplung; beim ersten Vorfall starben Fische im Parkteich. Yorkshire Water hatte sich bereits im Januar 2024 schuldig bekannt und war zu keiner der Befragungen erschienen; das Gericht verhängte 733.333 GBP Strafe zuzüglich Kosten. Laut beim britischen Unternehmensregister hinterlegtem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2026 hatte das Unternehmen rund 4.481 Beschäftigte.
Nach einem ersten Vorfall muss die Ursache am Standort nachhaltig behoben werden; wiederholte Einleitungen aus derselben Leitung führen zu hohen Strafen.
- Behörde / Gericht
- Derby Crown Court (Anklage: Environment Agency)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Regulations 12(1)(b) und 38(1)(a) Environmental Permitting (England and Wales) Regulations 2016
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Energie und Versorgung
- Beschäftigte
- 1.000 bis 9.999
- Verschulden
- fahrlässig
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 23.02.2026
Originalbetrag 733.333 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 23.02.2026.
- Yorkshire Water fined £733k after polluting country park stream Pressemitteilung einer Behörde
- Companies House: Registereintrag Yorkshire Water Services Limited (02366682) Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink
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23.02.2026 Chevalier (Construction) Company LimitedHongkong: 80.000 HKD Geldstrafe für Chevalier (Construction) wegen Lärmauflagenverstoß 8.683 €
Chevalier (Construction) wurde im Januar 2026 zu einer Geldstrafe von 80.000 HKD verurteilt, weil das Unternehmen am 23.02.2025 lärmintensive Bauarbeiten entgegen den Auflagen seiner Construction Noise Permit ausführte. Es war die höchste Einzelstrafe unter den 34 Verurteilungen, die das Environmental Protection Department für Januar 2026 meldete.
Eine Lärmgenehmigung schützt nur, solange ihre Auflagen zu Zeiten und Geräten auf der Baustelle tatsächlich eingehalten werden.
Auflagen von Lärmgenehmigungen auf Baustellen einhalten
- Behörde / Gericht
- Kwun Tong Magistrates' Courts, Hongkong (Anklage: Environmental Protection Department)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Noise Control Ordinance (Bauarbeiten entgegen den Bedingungen einer Construction Noise Permit)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Bau und Immobilien
- Veröffentlicht
- 23.02.2026
Originalbetrag 80.000 HKD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 23.02.2026.
- EPD convictions in January 2026 (Liste der Verurteilungen) Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
- EPD convictions in January (23 February 2026) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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20.02.2026 Clarence Colliery Pty LtdClarence Colliery: 543.500 AUD nach Grubenwasser im Wollangambe River 325.508 €
Clarence Colliery Pty Ltd, eine Tochter der Centennial Coal Company, wurde vom Land and Environment Court of NSW nach Schuldeingeständnis in fünf Fällen nach dem Protection of the Environment Operations Act 1997 verurteilt, nachdem im Dezember 2023 und April 2024 ungeklärtes Grubenwasser mit erhöhten Nickel- und Zinkwerten aus dem Kohlebergwerk bei Lithgow in den Wollangambe River gelangt war. Die Verstöße umfassten zwei Gewässerverunreinigungen, einen Lizenzverstoß, die Missachtung einer Prevention Notice und einen 269 Tage lang nicht getesteten Notfallplan für Umweltvorfälle. Das Gericht verhängte Geldstrafen von zusammen 543.500 AUD und ordnete 86.500 AUD für die Renaturierung des Long Swamp an; hinzu kommen Verfahrens- und Ermittlungskosten der EPA von 170.000 und 15.548 AUD.
Notfallpläne für Umweltvorfälle müssen regelmäßig getestet werden; hier wurde das Versäumnis erstmals eigens bestraft.
Notfallpläne für Umweltvorfälle regelmäßig testen
- Behörde / Gericht
- NSW Environment Protection Authority (EPA NSW)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Protection of the Environment Operations Act 1997 (NSW) s 120(1) (zwei Fälle), s 64(1), s 97(1), s 153E; Zahlungsanordnung nach s 250(1)(e)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Energie und Versorgung
- Wiederholungsfall
- ja
- Mildernde Umstände
- Frühe Schuldeingeständnisse (Abschlag von 25 %).
- Veröffentlicht
- 23.02.2026
Originalbetrag 543.500 AUD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 20.02.2026.
- Environment Protection Authority v Clarence Colliery Pty Ltd [2026] NSWLEC 13 (20 February 2026) Gerichtsentscheidung
- NSW EPA: Clarence coal mine ordered to pay $815,000 following Wollangambe River pollution (23.02.2026) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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12.02.2026 Severn Trent Water LimitedSevern Trent: 1,5 Mio. GBP Enforcement Undertaking nach Einleitungen in Broadway Brook 1,72 Mio. €
Die Environment Agency nahm von Severn Trent Water ein Enforcement Undertaking an, mit dem das Unternehmen 1.500.000 GBP an den Gloucestershire Wildlife Trust zahlt, die Behördenkosten übernimmt und Abhilfe zusagt. Zugrunde liegen zwei unerlaubte Abwassereinleitungen aus der Kläranlage Blackminster bei Evesham in den Broadway Brook am 12. Juni und 20. August 2022 sowie ein Verstoß gegen Genehmigungsauflagen.
Ein Enforcement Undertaking vermeidet zwar die Strafverfolgung, kann aber Zahlungen in Millionenhöhe nach sich ziehen.
Genehmigungskonformer Betrieb von Kläranlagen
- Behörde / Gericht
- Environment Agency
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Reg. 38(1) und 38(2) Environmental Permitting (England and Wales) Regulations 2010/2016
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Energie und Versorgung
Originalbetrag 1.500.000 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 12.02.2026.
- Environment Agency: Enforcement undertakings accepted by the Environment Agency (Eintrag EU1099) Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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23.12.2025 Perenco UK LimitedPerenco UK: Enforcement Undertaking nach Ölaustritt im Hafen von Poole 459.900 €
Die Environment Agency nahm ein Enforcement Undertaking von Perenco UK an: Das Unternehmen zahlt 401.447 GBP an fünf lokale Organisationen (60.000, 30.000, 200.547, 10.000 und 100.900 GBP), trägt die Behördenkosten und sagt Abhilfemaßnahmen zu. Anlass war ein Verstoß gegen eine Genehmigungsauflage: Eine nicht ausreichend instand gehaltene Ölleitung am Standort Wytch Farm war korrodiert, am 23. März 2023 gelangte Rohöl bzw. Lagerstättenflüssigkeit in die Ower Bay im Hafen von Poole. Nach Angaben der Behörde umfasst das Gesamtpaket rund 6,1 Mio. GBP, einschließlich Einsatz- und Sanierungskosten sowie 620.000 GBP an Betroffene.
Korrosionsprüfungen müssen so ausgelegt sein, dass sie auch einen schneller als erwartet fortschreitenden Wandverlust erkennen.
Integrität von Rohrleitungen und Korrosionsüberwachung
- Behörde / Gericht
- Environment Agency
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Reg. 38(2) Environmental Permitting (England and Wales) Regulations 2010/2016; Environmental Civil Sanctions (England) Order 2010
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Energie und Versorgung
- Mildernde Umstände
- Hohe bereits getragene Kosten für Einsatz und Sanierung sowie getroffene Maßnahmen gegen eine Wiederholung (Gründe der Behörde für die Annahme).
- Veröffentlicht
- 13.03.2026
Originalbetrag 401.447 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 23.12.2025.
- Environment Agency: Enforcement undertakings accepted by the Environment Agency (Eintrag EU1138) Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
- Environment Agency: Major oil spill in Poole Harbour costs company £6m (13.03.2026) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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11.11.2025 Devro (Scotland) LimitedDevro (Scotland): 48.000 GBP Strafe für Einleitung von Industrieabwasser in Bach 58.610 €
Im Juli 2021 staute sich wegen einer Verstopfung im Schmutzwasserkanal des Werks in Moodiesburn (Kollagendärme für Würste) ungeklärtes Industrieabwasser in das Regenwassersystem und belastete den Bothlin Burn mit Ammoniak und organischer Fracht. Das Unternehmen bekannte sich am 11.11.2025 schuldig; SEPA meldete am 24.03.2026 eine Geldstrafe von 48.000 GBP zuzüglich 3.600 GBP Opferzuschlag. Laut beim britischen Unternehmensregister hinterlegtem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 hatte das Unternehmen rund 316 Beschäftigte.
Werksinterne Entwässerung braucht Überwachung und Wartung, damit Störungen im Schmutzwasserkanal nicht über Regenwasserleitungen in Gewässer gelangen.
- Behörde / Gericht
- Airdrie Sheriff Court (Ermittlungen: SEPA, Anklage: Crown Office and Procurator Fiscal Service)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Regulations 4 und 44(1)(a) Water Environment (Controlled Activities) (Scotland) Regulations 2011; Section 20(3)(a) Water Environment and Water Services (Scotland) Act 2003
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Lebensmittel und Landwirtschaft
- Beschäftigte
- 250 bis 999
- Veröffentlicht
- 24.03.2026
Originalbetrag 51.600 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 11.11.2025.
- Sausage casing firm fined £48,000 for polluting North Lanarkshire burn with industrial effluent Pressemitteilung einer Behörde
- Companies House: Registereintrag Devro (Scotland) Limited (SC129787) Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink
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06.11.2025 Braathens International Airways ABBraathens International Airways: 142,8 Mio. SEK für nicht abgegebene Emissionsrechte 13 Mio. €
Naturvårdsverket verhängte gegen die Fluggesellschaft Braathens International Airways eine Sanktionsgebühr von 142.757.565 SEK, weil sie für 99.707 Tonnen CO2-Äquivalente aus dem Jahr 2024 bis zur Frist am 30. September 2025 keine Emissionsrechte abgegeben hatte. Die Gebühr beträgt inflationsbereinigt 129,69 EUR je Tonne (12.930.939 EUR) und befreit nicht von der Abgabepflicht; das Unternehmen war am 30. September 2025 in Konkurs gegangen. Gegen die Schwestergesellschaft Braathens Regional Airways AB erging eine gesonderte Gebühr.
Die Abgabe von Emissionsrechten ist eine harte Frist ohne Ausnahmen; auch in der Krise muss sie in der Liquiditätsplanung abgesichert sein.
Fristgerechte Abgabe von Emissionsrechten im EU-Emissionshandel
- Behörde / Gericht
- Naturvårdsverket
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- 10 kap. 5 § förordningen (2020:1180) om vissa utsläpp av växthusgaser; 16 § 3 lagen om vissa utsläpp av växthusgaser; Art. 12 Abs. 3 Richtlinie 2003/87/EG (EU-Emissionshandel)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Transport, Logistik und Schifffahrt
- Mildernde Umstände
- Keine: Die EU-Regeln erlauben unabhängig von der wirtschaftlichen Lage keine Ausnahme von der Abgabepflicht.
- Veröffentlicht
- 10.11.2025
Originalbetrag 142.757.565 SEK, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 06.11.2025.
- Naturvårdsverket: Sanktionsavgifter för två flygbolag inom Braathens-koncernen (10.11.2025) Pressemitteilung einer Behörde
- Naturvårdsverket, Beschluss NV-25-044709 vom 06.11.2025 – Braathens International Airways AB Entscheidung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Direktlink
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28.10.2025 ExxonMobil Chemical LimitedExxonMobil Chemical: 176.000 GBP Strafe für sechs Tage Dauerabfackeln in Fife 200.913 €
Nach einem Dampfverlust im April 2019 fackelte die Ethylenanlage in Fife fast eine Woche lang ab; der Rauch überschritt die Genehmigungsgrenzen deutlich, SEPA erhielt über 900 Beschwerden. Vorhandene Verfahren und Notfallpläne hätten den Vorfall verhindern sollen, wurden aber nicht ausreichend befolgt. Das Unternehmen bekannte sich schuldig und wurde zu 176.000 GBP verurteilt.
Notfallpläne schützen nur, wenn das Personal sie im Ernstfall konsequent anwendet – regelmäßiges Üben gehört zur Genehmigungstreue.
Einhaltung von Betriebs- und Notfallverfahren in Industrieanlagen
- Behörde / Gericht
- Kirkcaldy Sheriff Court (Ermittlungen: Scottish Environment Protection Agency, SEPA)
- Rechtsgebiet
- Umwelt und Nachhaltigkeit · Emissionen und Genehmigungen
- Rechtsgrundlage
- Regulation 67(1)(b) Pollution Prevention and Control (Scotland) Regulations 2012; Section 2 Pollution Prevention and Control Act 1999
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Chemie und Pharma
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Verschulden
- fahrlässig
- Veröffentlicht
- 28.10.2025
Originalbetrag 176.000 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 28.10.2025.
- ExxonMobil Chemical Limited fined £176,000 for six days of flaring that sounded like a jet engine Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink