Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik und Naher Osten: 1.929 Fälle aus 40 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

4Fälle aus 1 Jurisdiktion
–Summe der Geldbeträge (0 Fälle mit Betrag)
–Größter Einzelfall
–Median je Fall mit Betrag

Klicken Sie auf einen Balken, um eine Ebene tiefer zu gehen.

Wo?

nach Behörde
  1. Ministério do Trabalho e Emprego (MTE), Inspeção do Trabalho – 0 % · 4 Fälle

Wofür?

nach Maßnahme
  1. Sonstiges – 0 % · 4 Fälle

Wen?

nach Branche

Alle Branchen

  1. Lebensmittel und Landwirtschaft – 0 % · 2 Fälle
  2. Energie und Versorgung – 0 % · 1 Fall
  3. Sonstige – 0 % · 1 Fall

Wann?

je Quartal, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
Q4 20230–
Q1 20240–
Q2 20240–
Q3 20240–
Q4 20240–
Q1 20250–
Q2 20251–
Q3 20251–
Q4 20252–
Q1 20260–
Q2 20260–
Q3 20260–
Q4 20260–

4 Fälle

22.12.2025 Renuka Vale do Ivaí S.A. (em recuperação judicial)Renuka Vale do Ivaí: Zuckerfabrik wegen sklavenähnlicher Arbeit auf der „Lista Suja“ BrasilienZwangs- und Kinderarbeit Sonstiges

Das Ministério do Trabalho e Emprego (MTE) nahm die Zuckerfabrik Renuka Vale do Ivaí S.A. (in gerichtlicher Sanierung) in das Register der Arbeitgeber auf, die Beschäftigte unter sklavenähnlichen Bedingungen eingesetzt haben (Cadastro de Empregadores, „Lista Suja“). Grundlage ist eine Arbeitsinspektion aus dem Jahr 2025 in der Zuckerrohrfabrik in São Pedro do Ivaí (Paraná), bei der 57 Beschäftigte betroffen waren; die abschließende Verwaltungsentscheidung erging am 22.12.2025, die Eintragung erfolgte mit der Aktualisierung vom 06.04.2026.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Unternehmen der Zuckerindustrie müssen die Arbeitsbedingungen an ihren Standorten laufend prüfen, denn ein Eintrag in die „Lista Suja“ wird namentlich veröffentlicht.

Bezug zu Schulung und Awareness

Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen erkennen und verhindern

Behörde / Gericht
Ministério do Trabalho e Emprego (MTE), Inspeção do Trabalho
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Portaria Interministerial MTE/MDHC/MIR nº 18/2024 (Cadastro de Empregadores)
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Lebensmittel und Landwirtschaft
Veröffentlicht
06.04.2026

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink

Fehler melden

Anonym: Wir speichern nur Ihren Text, keine Kontaktdaten und keine IP-Adresse.

22.10.2025 Joca Participações S/AJoca Participações: Eintrag in die „Lista Suja“ wegen 25 Arbeitern auf der Fazenda Aroeira BrasilienZwangs- und Kinderarbeit Sonstiges

Das MTE nahm Joca Participações S/A am 6. April 2026 in das Register der Arbeitgeber auf, die Beschäftigte in sklavenähnlichen Verhältnissen gehalten haben („Lista Suja“). Grundlage ist eine Arbeitsinspektion von 2025 auf der Fazenda Aroeira in Getulina (SP) mit 25 betroffenen Arbeitern; die verwaltungsrechtliche Feststellung erging am 22. Oktober 2025.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Auch Beteiligungsgesellschaften mit eigenem Agrarbetrieb tragen als Arbeitgeber die Verantwortung für die Arbeitskräfte vor Ort.

Bezug zu Schulung und Awareness

Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft

Behörde / Gericht
Ministério do Trabalho e Emprego (MTE), Inspeção do Trabalho
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Portaria Interministerial MTE/MDHC/MIR nº 18/2024, Art. 2
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Lebensmittel und Landwirtschaft
Veröffentlicht
06.04.2026

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink

Fehler melden

Anonym: Wir speichern nur Ihren Text, keine Kontaktdaten und keine IP-Adresse.

08.09.2025 Centroálcool S/A (em recuperação judicial)Centroálcool: erneut auf der „Lista Suja“ – 58 Arbeiter in sklavenähnlichen Verhältnissen BrasilienZwangs- und Kinderarbeit Sonstiges

Das Arbeitsministerium (MTE) nahm Centroálcool S/A (em recuperação judicial) am 6. April 2026 erneut in das Register der Arbeitgeber auf, die Beschäftigte in sklavenähnlichen Verhältnissen gehalten haben („Lista Suja“). Grundlage sind eine Arbeitsinspektion von 2025 mit 58 betroffenen Arbeitern und die verwaltungsrechtliche Feststellung vom 8. September 2025. Das Unternehmen steht bereits mit zwei Einträgen aus einer Inspektion von 2023 in Inhumas (GO) auf der Liste (53 und 5 Arbeiter, Feststellung vom 28. Februar 2024).

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Nach einer ersten Beanstandung müssen Arbeitsbedingungen an allen Standorten systematisch geprüft werden, sonst folgt die nächste Eintragung.

Bezug zu Schulung und Awareness

Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen in der Alkoholherstellung

Behörde / Gericht
Ministério do Trabalho e Emprego (MTE), Inspeção do Trabalho
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Portaria Interministerial MTE/MDHC/MIR nº 18/2024, Art. 2
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Energie und Versorgung
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
06.04.2026

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink

Fehler melden

Anonym: Wir speichern nur Ihren Text, keine Kontaktdaten und keine IP-Adresse.

04.04.2025 Gerezim Mineração Ltda.Gerezim Mineração: „Lista Suja“ wegen 34 Arbeitern in sklavenähnlichen Verhältnissen BrasilienZwangs- und Kinderarbeit Sonstiges

Das MTE nahm Gerezim Mineração Ltda. am 6. Oktober 2025 in das Register der Arbeitgeber auf, die Beschäftigte in sklavenähnlichen Verhältnissen gehalten haben („Lista Suja“). Anlass war eine Arbeitsinspektion von 2024 auf der Fazenda Pindaíba in Bocaiúva (MG) mit 34 betroffenen Arbeitern; die verwaltungsrechtliche Feststellung erging am 4. April 2025.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Rohstoffgewinnung in abgelegenen Gebieten braucht regelmäßige, unabhängige Kontrollen der Arbeitsbedingungen vor Ort.

Bezug zu Schulung und Awareness

Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen im Bergbau

Behörde / Gericht
Ministério do Trabalho e Emprego (MTE), Inspeção do Trabalho
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Portaria Interministerial MTE/MDHC/MIR nº 18/2024, Art. 2
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Sonstige
Veröffentlicht
06.10.2025

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink

Fehler melden

Anonym: Wir speichern nur Ihren Text, keine Kontaktdaten und keine IP-Adresse.

Bereit für Schulungen, die ankommen?

Testen Sie die Kombination kostenlos: automatisierte Verwaltung für Sie, passende Lernformate für Ihr Team – ohne Mindestvolumen oder Kreditkarte.

14 Tage kostenlos testen