Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

4Fälle aus 1 Jurisdiktion
–Summe der Geldbeträge (0 Fälle mit Betrag)
–Größter Einzelfall
–Median je Fall mit Betrag

Klicken Sie auf einen Balken, um eine Ebene tiefer zu gehen.

Wo?

nach Region

Alle Jurisdiktionen

  1. USA – 0 % · 4 Fälle

Wofür?

nach Unterthema
  1. Zwangs- und Kinderarbeit – 0 % · 4 Fälle

Wen?

nach Unternehmen
  1. Anonymisierte Unternehmen – 0 % · 2 Fälle
  2. Serbia Zijin Copper D.O.O. – 0 % · 1 Fall
  3. Xinjiang Zijin Zinc Industry Co., Ltd. – 0 % · 1 Fall

Wann?

je Jahr, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
20242–
20251–
20261–

4 Fälle

16.06.2026 Serbia Zijin Copper D.O.O.CBP-Einfuhrstopp für Kupfer von Serbia Zijin Copper wegen Zwangsarbeitsindikatoren USAZwangs- und Kinderarbeit Anordnung

CBP erließ eine Withhold Release Order: Kupfer und Kupfererzeugnisse von Serbia Zijin Copper D.O.O. (Serbien) werden an allen US-Grenzübergängen zurückgehalten, weil Hinweise auf Zwangsarbeit vorliegen (ILO-Indikatoren u. a. Lohneinbehalt, Einschüchterung, Bewegungseinschränkung und Einbehalt von Ausweisen).

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Auch Produktion in Europa ist kein Freibrief: Rohstoff- und Metalllieferketten brauchen eigene Zwangsarbeitsprüfungen.

Behörde / Gericht
U.S. Customs and Border Protection
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
19 U.S.C. § 1307 (Tariff Act of 1930, Section 307)
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
16.06.2026

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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15.01.2025 Xinjiang Zijin Zinc Industry Co., Ltd.UFLPA-Liste: Zinkproduzent Xinjiang Zijin Zinc Industry aufgenommen USAZwangs- und Kinderarbeit Anordnung

Die FLETF listete das Bergbauunternehmen aus der Präfektur Kizilsu doppelt: wegen Zusammenarbeit mit der Regierung Xinjiangs bei Anwerbung und Transfer verfolgter Gruppen und wegen Materialbezugs aus Xinjiang. Waren des Unternehmens gelten damit bei der US-Einfuhr als mit Zwangsarbeit hergestellt, solange der Importeur dies nicht widerlegt.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Metallverarbeiter sollten Hütten und Minen ihrer Vorlieferanten kennen und gegen die UFLPA Entity List abgleichen.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Homeland Security (Forced Labor Enforcement Task Force)
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Uyghur Forced Labor Prevention Act, Section 2(d)(2)(B)(ii) und (v)
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
15.01.2025

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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09.08.2024 ein Hongkonger MagnesiumherstellerUFLPA-Liste: Hongkonger Magnesiumhersteller aufgenommen USAZwangs- und Kinderarbeitanonymisiert Sonstiges

Die Forced Labor Enforcement Task Force unter Vorsitz des US-Heimatschutzministeriums hat einen in Hongkong ansässigen Hersteller von Magnesiumdünger und Magnesiumlegierungen in die UFLPA Entity List aufgenommen, weil die US-Regierung begründeten Anlass zur Annahme sieht, dass er Magnesium aus der Region Xinjiang bezieht. Für Waren des Unternehmens gilt damit die widerlegliche Vermutung, dass sie mit Zwangsarbeit hergestellt wurden und nicht in die USA eingeführt werden dürfen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Rohstoffe müssen bis in die Herkunftsregion zurückverfolgt werden – schon mittelbare Bezüge aus Xinjiang können Einfuhren in die USA blockieren.

Bezug zu Schulung und Awareness

Herkunft von Rohstoffen und Zwangsarbeitsrisiken in der Lieferkette

Behörde / Gericht
U.S. Department of Homeland Security (Forced Labor Enforcement Task Force)
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Uyghur Forced Labor Prevention Act, Sec. 2(d)(2)(B)(v) und Sec. 3(a); 19 U.S.C. 1307
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
09.08.2024

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 09.08.2026 · Direktlink

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09.08.2024 ein chinesisches BergbauunternehmenUFLPA-Liste: chinesisches Bergbauunternehmen aufgenommen USAZwangs- und Kinderarbeitanonymisiert Sonstiges

Die Forced Labor Enforcement Task Force unter Vorsitz des US-Heimatschutzministeriums hat ein in Xinjiang ansässiges Bergbauunternehmen (Nichteisenmetalle) in die UFLPA Entity List aufgenommen, weil die US-Regierung begründeten Anlass zur Annahme sieht, dass es mit der Regionalregierung Xinjiangs bei Anwerbung, Transport und Aufnahme von Uiguren, Kasachen, Kirgisen und Angehörigen anderer verfolgter Gruppen zusammenarbeitet. Waren des Unternehmens gelten damit als mit Zwangsarbeit hergestellt und sind von der Einfuhr in die USA ausgeschlossen, solange die Vermutung nicht widerlegt ist.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Bei Metallen aus China gehört die Prüfung gegen die UFLPA Entity List bis zur Mine in jede Lieferantenbewertung.

Bezug zu Schulung und Awareness

Zwangsarbeitsrisiken bei Metallen und Rohstoffen

Behörde / Gericht
U.S. Department of Homeland Security (Forced Labor Enforcement Task Force)
Rechtsgebiet
Lieferkette und Menschenrechte · Zwangs- und Kinderarbeit
Rechtsgrundlage
Uyghur Forced Labor Prevention Act, Sec. 2(d)(2)(B)(ii) und Sec. 3(a); 19 U.S.C. 1307
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
09.08.2024

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 09.08.2026 · Direktlink

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