Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

12Fälle aus 3 Jurisdiktionen
36,1 Mio. €Summe der Geldbeträge (5 Fälle mit Betrag)
30,5 Mio. €Größter Einzelfall: ein US-amerikanischer Anbieter von Gesichtserkennung
206.574 €Median je Fall mit Betrag

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Wann?

je Jahr, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
20231–
2024630,9 Mio. €
202555,19 Mio. €
20260–

12 Fälle

10.04.2025 Luka Inc.Garante: 5 Mio. Euro gegen Replika-Betreiber Luka wegen fehlender Rechtsgrundlage ItalienKI-Systeme 5 Mio. €

Der US-Betreiber des Chatbots Replika hatte für die Verarbeitung keine Rechtsgrundlage bestimmt, eine unzureichende Datenschutzerklärung und trotz erklärtem Ausschluss Minderjähriger keine Altersprüfung. Die Behörde verhängte 5 Mio. Euro und leitete ein weiteres Verfahren zum Training des zugrunde liegenden Sprachmodells ein.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Ein erklärter Ausschluss Minderjähriger ist wertlos ohne wirksame Altersprüfung bei Registrierung und Nutzung.

Behörde / Gericht
Garante per la protezione dei dati personali
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
DSGVO (Rechtmäßigkeit, Transparenz, Schutz Minderjähriger)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
angefochten
Branche
Telekommunikation, IT und Software
Veröffentlicht
19.05.2025

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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30.01.2025 Hangzhou DeepSeek Artificial Intelligence Co., Ltd.; Beijing DeepSeek Artificial Intelligence Co., Ltd.Garante sperrt DeepSeek: sofortige Verarbeitungsbeschränkung für italienische Nutzer ItalienKI-Systeme Anordnung

Nachdem die chinesischen Anbieter erklärt hatten, nicht in Italien tätig zu sein und nicht der DSGVO zu unterliegen, ordnete die Behörde dringlich und mit sofortiger Wirkung die Beschränkung der Verarbeitung von Daten italienischer Nutzer an und eröffnete ein Untersuchungsverfahren.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Wer KI-Dienste europäischen Nutzern anbietet, unterliegt der DSGVO – unabhängig vom Firmensitz.

Behörde / Gericht
Garante per la protezione dei dati personali
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
DSGVO, Art. 58 Abs. 2 lit. f (Beschränkung der Verarbeitung)
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Telekommunikation, IT und Software
Veröffentlicht
30.01.2025

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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16.01.2025 DoNotPay, Inc.FTC: „Roboter-Anwalt“ DoNotPay zahlt 193.000 USD für ungeprüfte KI-Versprechen USAKI-Systeme 187.889 €

Laut FTC-Beschwerde bewarb DoNotPay seinen KI-Chatbot als „ersten Roboter-Anwalt der Welt“, der einen menschlichen Anwalt ersetzen könne, ohne die Leistung je gegen Anwälte getestet oder von Juristen prüfen lassen zu haben. Die endgültige Vergleichsanordnung (5:0-Beschluss) verbietet solche Behauptungen ohne Belege, verlangt 193.000 USD und eine Information der Abonnenten von 2021 bis 2023 über die Grenzen der juristischen Funktionen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Leistungsversprechen für KI-Produkte brauchen Tests, die genau die beworbene Fähigkeit belegen – „ersetzt den Fachmann“ ist ein prüfbares Versprechen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Werbeaussagen über KI-Fähigkeiten belegen

Behörde / Gericht
Federal Trade Commission (FTC)
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
Section 5 FTC Act (irreführende Geschäftspraktiken)
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Telekommunikation, IT und Software
Veröffentlicht
11.02.2025

Originalbetrag 193.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 16.01.2025.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Direktlink

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14.01.2025 Presto Automation Inc.SEC: „AI washing“ – Presto Automation übertrieb Automatisierung seiner Drive-in-KI USAKI-Systeme Anordnung

Das damals börsennotierte Restauranttechnik-Unternehmen machte laut SEC von 2021 bis 2023 irreführende Angaben zu seinem Sprach-KI-Produkt „Presto Voice“: Es verschwieg, dass die Spracherkennung anfangs Dritten gehörte, und behauptete, die KI mache menschliche Bestellannahme überflüssig, obwohl die große Mehrheit der Bestellungen menschliches Eingreifen erforderte. Die SEC erließ eine Unterlassungsverfügung ohne Geldbuße.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Investorenkommunikation über KI muss offenlegen, wie viel Mensch im Produkt steckt und wem die Technik gehört – Übertreibung ist ein Kapitalmarktverstoß.

Bezug zu Schulung und Awareness

Kapitalmarktkommunikation über KI-Produkte („AI washing“)

Behörde / Gericht
U.S. Securities and Exchange Commission (SEC)
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
Section 17(a)(2) Securities Act 1933; Section 13(a) Securities Exchange Act 1934
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Telekommunikation, IT und Software
Mildernde Umstände
Keine Geldbuße wegen Kooperation und Abhilfemaßnahmen.
Veröffentlicht
14.01.2025

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Direktlink

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13.01.2025 IntelliVision Technologies Corp.FTC: IntelliVision darf Gesichtserkennung nicht mehr als „frei von Bias“ bewerben USAKI-Systeme Anordnung

Laut FTC-Beschwerde behauptete der Anbieter von KI-Gesichtserkennung ohne ausreichende Belege, seine Software gehöre zu den genauesten am Markt und arbeite ohne Geschlechts- oder Hautfarben-Bias; entgegen seiner Werbung sei sie nicht mit Millionen Gesichtern trainiert worden, und für die Aussage, sie lasse sich nicht mit Fotos oder Videos täuschen, fehlten Belege. Die endgültige Vergleichsanordnung verbietet Falschaussagen zu Genauigkeit, demografischer Leistung und Täuschungserkennung sowie solche Aussagen ohne belastbare Tests.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Aussagen über Fairness und Genauigkeit eines KI-Modells sind Werbeaussagen – wer „bias-frei“ verspricht, muss die Leistung je Bevölkerungsgruppe getestet haben.

Bezug zu Schulung und Awareness

Belegbare Aussagen zu Genauigkeit und Fairness von KI-Modellen

Behörde / Gericht
Federal Trade Commission (FTC)
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
Section 5 FTC Act (irreführende Geschäftspraktiken)
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Telekommunikation, IT und Software
Veröffentlicht
13.01.2025

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Direktlink

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26.11.2024 Evolv Technologies Holdings, Inc.FTC: Evolv soll Schulen Vertragsausstieg ermöglichen – Vorwurf überzogener Werbung für KI-Waffenscanner USAKI-Systeme Anordnung

Laut FTC-Beschwerde warb Evolv damit, seine KI-gestützten Sicherheitsscanner erkennten alle Waffen, ignorierten harmlose Gegenstände und seien genauer und schneller als Metalldetektoren; an einer Schule übersahen die Geräte demnach im Oktober 2022 ein Messer, mit dem ein Schüler niedergestochen wurde. Die zusammen mit der Klage beim Bundesgericht in Massachusetts eingereichte Vergleichsanordnung soll Schulen mit Verträgen von April 2022 bis Juni 2023 die Kündigung ermöglichen und unbelegte Aussagen zu Erkennungsleistung, Fehlalarmen und Personalkosten untersagen; die gerichtliche Genehmigung stand laut FTC-Fallseite im März 2025 noch aus.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Bei sicherheitskritischer KI werden überzogene Leistungsangaben zum Vertragsrisiko – Kunden können aus Verträgen entlassen werden, die auf solchen Aussagen beruhen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Leistungsangaben zu KI-Sicherheitstechnik

Behörde / Gericht
Federal Trade Commission (FTC)
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
Section 5 FTC Act; Stipulated Order for Permanent Injunction
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Verteidigung und Sicherheit
Veröffentlicht
26.11.2024

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink

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02.11.2024 OpenAIGarante: 15 Mio. Euro gegen OpenAI wegen ChatGPT – später vom Gericht aufgehoben ItalienKI-Systeme aufgehoben

Die italienische Datenschutzbehörde verhängte 15 Mio. Euro, weil OpenAI ChatGPT ohne geeignete Rechtsgrundlage mit Nutzerdaten trainierte, Transparenzpflichten verletzte, eine Datenpanne vom März 2023 nicht meldete und keine Altersprüfung vorsah; zusätzlich wurde eine sechsmonatige Informationskampagne angeordnet. Das Tribunale di Roma gab der Klage von OpenAI mit Urteil Nr. 4153/2026 (veröffentlicht am 18.03.2026) statt; der Garante hat den Bescheid daraufhin von seiner Website genommen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Wer KI-Modelle mit personenbezogenen Daten trainiert, braucht vorab eine dokumentierte Rechtsgrundlage und eine Altersprüfung.

Behörde / Gericht
Garante per la protezione dei dati personali
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
DSGVO (Rechtsgrundlage, Transparenz, Meldung von Datenpannen, Schutz Minderjähriger)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
aufgehoben
Branche
Telekommunikation, IT und Software
Veröffentlicht
20.12.2024

Betrag in EUR; für diese Währung liegt kein EZB-Referenzkurs vor.

Quellen

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink

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21.08.2024 ein US-Anbieter generativer KI für KrankenhäuserTexas verpflichtet KI-Anbieter für Krankenhäuser zu ehrlichen Genauigkeitsangaben USA, TXKI-Systemeanonymisiert Anordnung

Die texanische Generalstaatsanwaltschaft hat mit einem texanischen Anbieter generativer KI für Krankenhäuser eine Zusicherung freiwilliger Einhaltung (Assurance of Voluntary Compliance) geschlossen und dem Gericht zur Genehmigung vorgelegt. Der Anbieter hatte die Genauigkeit seiner Software, die Patientendaten für das Klinikpersonal zusammenfasst, unter anderem mit einer Rate schwerer „Halluzinationen“ von unter 1 zu 100.000 beworben; die Behörde hielt diese Kennzahlen für wahrscheinlich unzutreffend und irreführend. Für fünf Jahre muss der Anbieter solche Kennzahlen in der Werbung klar erläutern oder durch einen unabhängigen Prüfer belegen lassen und seinen Kunden Risiken, Grenzen und den angemessenen Einsatz der Produkte offenlegen; das Unternehmen bestreitet jedes Fehlverhalten, eine Zahlung ist nicht vorgesehen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Kennzahlen zur Zuverlässigkeit von KI brauchen eine offengelegte Definition und Messmethode – und Nutzer müssen wissen, wann sie sich nicht auf das System verlassen dürfen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Leistungsangaben zu KI-Systemen; Grenzen und angemessene Nutzung von KI im Klinikalltag

Behörde / Gericht
Office of the Attorney General of Texas, Consumer Protection Division
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
Texas Deceptive Trade Practices–Consumer Protection Act (DTPA), Tex. Bus. & Com. Code §§ 17.41–17.63; Zusicherung nach § 17.58
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Gesundheitswesen
Veröffentlicht
18.09.2024

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 21.08.2026 · Direktlink

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16.05.2024 ein US-amerikanischer Anbieter von GesichtserkennungAP Niederlande: 30,5 Mio. Euro gegen Gesichtserkennungsanbieter wegen Gesichtsdatenbank NiederlandeKI-Systemeanonymisiert 30,5 Mio. €

Der Anbieter verarbeitet ohne Rechtsgrundlage biometrische Daten von Personen in den Niederlanden für eine aus dem Internet zusammengetragene Gesichtserkennungsdatenbank, informierte Betroffene nicht, beantwortete Auskunftsersuchen nicht und benannte keinen EU-Vertreter. Neben 30,5 Mio. Euro Bußgeld verhängte die Behörde vier Anordnungen unter Zwangsgeld.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Öffentlich zugängliche Fotos sind keine Freigabe für biometrische Auswertung – Nutzer solcher Dienste riskieren eigene Bußgelder.

Behörde / Gericht
Autoriteit Persoonsgegevens
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
DSGVO Art. 5 Abs. 1 lit. a, 6 Abs. 1, 9 Abs. 1, 12, 14, 15, 27
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Telekommunikation, IT und Software
Veröffentlicht
03.09.2024
Quellen

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 16.05.2026 · Direktlink

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18.03.2024 ein US-amerikanischer AnlageberaterSEC „AI Washing“: Anlageberater zahlt 225.000 US-Dollar für erfundene KI-Nutzung USAKI-Systemeanonymisiert 206.574 €

Der Anlageberater behauptete von 2019 bis 2023, mit KI und maschinellem Lernen Kundendaten für Anlageentscheidungen auszuwerten, verfügte aber nicht über diese Fähigkeiten. Im Vergleich (ohne Anerkenntnis) zahlte er 225.000 US-Dollar.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Aussagen über KI-Einsatz in Marketing und Anlegerinformationen müssen technisch belegbar sein.

Bezug zu Schulung und Awareness

Zulässige Werbeaussagen zu KI-Fähigkeiten

Behörde / Gericht
U.S. Securities and Exchange Commission
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
Investment Advisers Act of 1940; Marketing Rule
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Finanzdienstleistungen und Versicherungen
Veröffentlicht
18.03.2024

Originalbetrag 225.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.03.2024.

Quellen

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 18.03.2026 · Direktlink

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18.03.2024 ein US-amerikanischer AnlageberaterSEC „AI Washing“: Anlageberater zahlt 175.000 US-Dollar für KI-Werbeversprechen USAKI-Systemeanonymisiert 160.668 €

Der Anlageberater warb 2023 unzutreffend als „erster regulierter KI-Finanzberater“ mit KI-gestützten Expertenprognosen, stellte Steuerverlust-Harvesting falsch dar und nutzte unzulässige Haftungsklauseln. Im Vergleich zahlte das Unternehmen 175.000 US-Dollar.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Superlative wie „erster KI-Berater“ sind Tatsachenbehauptungen und müssen vor Veröffentlichung geprüft werden.

Bezug zu Schulung und Awareness

Zulässige Werbeaussagen zu KI-Fähigkeiten

Behörde / Gericht
U.S. Securities and Exchange Commission
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
Investment Advisers Act of 1940; Marketing Rule
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Finanzdienstleistungen und Versicherungen
Veröffentlicht
18.03.2024

Originalbetrag 175.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.03.2024.

Quellen

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 18.03.2026 · Direktlink

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19.12.2023 eine US-amerikanische DrogerieketteFTC: Drogeriekette fünf Jahre Verbot von KI-Gesichtserkennung nach Fehlalarmen USAKI-Systemeanonymisiert Anordnung

Nach Darstellung der FTC setzte die Drogeriekette von 2012 bis 2020 in Hunderten Filialen KI-Gesichtserkennung ein, die Kundinnen und Kunden – besonders Frauen und People of Color – fälschlich als Ladendiebe markierte; die Genauigkeit wurde weder vorab getestet noch überwacht, Beschäftigte wurden nicht angemessen geschult. Nach der vorgeschlagenen Vergleichsanordnung (vorbehaltlich der Genehmigung durch Insolvenz- und Bundesgericht) darf die Kette die Technik fünf Jahre nicht zur Überwachung nutzen und muss Bilder sowie daraus entwickelte Algorithmen löschen; zudem wirft die FTC einen Verstoß gegen ihre Datensicherheitsanordnung von 2010 vor.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

KI-Systeme mit Folgen für Menschen brauchen Tests auf Fehlerquoten, laufende Überwachung und geschultes Personal, das Treffer kritisch prüft.

Bezug zu Schulung und Awareness

Schulung zum Umgang mit KI-Treffern und Fehlalarmen

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
Federal Trade Commission
Rechtsgebiet
KI und digitale Regulierung · KI-Systeme
Rechtsgrundlage
FTC Act Section 5; Verstoß gegen FTC-Datensicherheitsanordnung von 2010
Maßnahme
Anordnung
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Handel und E-Commerce
Beschäftigte
10.000 und mehr
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
19.12.2023
Quellen

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 19.12.2025 · Direktlink

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