Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.033 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
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Wo?
nach Behörde- Financial Services Agency (FSA, 金融庁) auf Empfehlung der Securities and Exchange Surveillance Commission (SESC, 証券取引等監視委員会) 642.643 € 100 % · 2 Fälle
- Financial Services Agency (FSA, 金融庁) – 0 % · 2 Fälle
- Kanto Local Finance Bureau (関東財務局) auf Empfehlung der Securities and Exchange Surveillance Commission (SESC, 証券取引等監視委員会) – 0 % · 1 Fall
Wofür?
nach UnterthemaWen?
nach BrancheAlle Branchen
Wann?
je Quartal, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| Q4 2023 | 0 | – |
| Q1 2024 | 0 | – |
| Q2 2024 | 0 | – |
| Q3 2024 | 0 | – |
| Q4 2024 | 1 | 131.155 € |
| Q1 2025 | 1 | – |
| Q2 2025 | 0 | – |
| Q3 2025 | 0 | – |
| Q4 2025 | 1 | – |
| Q1 2026 | 0 | – |
| Q2 2026 | 1 | – |
| Q3 2026 | 1 | 511.488 € |
| Q4 2026 | 0 | – |
5 Fälle
16.09.2026 ENECHANGE株式会社ENECHANGE: 91,495 Mio. JPY wegen überhöhter Umsätze in Quartalsbericht und Prospekt 511.488 €
Wegen überhöht verbuchter Umsätze bei der Gesellschaft und ihrer konsolidierten Tochtergesellschaft(en) wies der Quartalsbericht für das dritte Quartal 2023 (eingereicht am 10. November 2023) einen Konzernverlust von 1.382.861 Tsd. JPY statt 1.662.516 Tsd. JPY aus; auf diesen Bericht stützte sich die Registrierungserklärung für eine Kapitalerhöhung, mit der am 26. Februar 2024 3.784.200 Aktien für 3.999.899.400 JPY ausgegeben wurden. Nachdem das Unternehmen Sachverhalt und Betrag eingeräumt hatte, wurde ein Verwaltungsgeld (課徴金) von 91.495.000 JPY festgesetzt: 1.500.000 JPY für den Quartalsbericht und 89.995.000 JPY für die Registrierungserklärung.
Die Umsatzrealisierung in Tochtergesellschaften gehört vor jeder Kapitalerhöhung auf den Prüfstand; ein Fehler im Quartalsbericht wird über den Prospekt vielfach teurer.
Korrekte Umsatzrealisierung vor Kapitalmarkttransaktionen
- Behörde / Gericht
- Financial Services Agency (FSA, 金融庁) auf Empfehlung der Securities and Exchange Surveillance Commission (SESC, 証券取引等監視委員会)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Veröffentlichungs- und Meldepflichten
- Rechtsgrundlage
- Financial Instruments and Exchange Act (FIEA, 金融商品取引法) Art. 172-4 Abs. 2 a. F., Art. 172-2 Abs. 1 Nr. 1, Art. 185-7 Abs. 1 und 14
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Energie und Versorgung
- Mildernde Umstände
- Beide Teilbeträge wurden halbiert, weil das Unternehmen vor Beginn der Prüfung einen Bericht zur Ermäßigung eingereicht hatte (Art. 185-7 Abs. 14 FIEA).
- Veröffentlicht
- 17.09.2026
Originalbetrag 91.495.000 JPY, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 16.09.2026.
- 金融庁 – 決定要旨 令和8年度(判)第4号 ENECHANGE株式会社 (Entscheidung vom 16.09.2026) Entscheidung einer Behörde
- 金融庁 – ENECHANGE(株)における四半期報告書等の虚偽記載に対する課徴金納付命令の決定について(令和8年9月17日) Pressemitteilung einer Behörde
- SESC – ENECHANGE株式会社における四半期報告書等の虚偽記載に係る課徴金納付命令勧告について(令和8年6月12日) Pressemitteilung einer Behörde
- 金融庁 – 令和8年度課徴金納付命令等一覧 Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink
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19.06.2026 moomoo証券株式会社moomoo証券: drei Monate keine Neukonten nach falschen NISA-Angaben und AML-Lücken Anordnung
Der Online-Broker hatte von Februar bis Mai 2025 mindestens 77 US-ETFs und -ETNs fälschlich als NISA-fähig angezeigt (59 Kunden handelten 25 davon im steuerbegünstigten Depot) und dies nach Entdeckung bei einem weiteren Wertpapier wiederholt, betroffene Kunden nachlässig und ungleich behandelt, seit 2024 Depotüberträge zu anderen Instituten pauschal verweigert, bei mindestens 1.531 abgelehnten Kontoantragstellern keine Verdachtsprüfung vorgenommen und Cyber- und Systemrisiken unzureichend gesteuert. Werbung und Annahme neuer Konten wurden vom 19. Juni bis 18. September 2026 untersagt, dazu kam eine Geschäftsverbesserungsanordnung.
Wer mit Kontoeröffnungsprämien schnell wächst, muss Produktfreigabe, Beschwerdebearbeitung, Verdachtsprüfung und IT-Sicherheit im selben Tempo mitwachsen lassen.
Richtige Produktinformationen und Verdachtsprüfung auch bei abgelehnten Kunden
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Kanto Local Finance Bureau (関東財務局) auf Empfehlung der Securities and Exchange Surveillance Commission (SESC, 証券取引等監視委員会)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- Financial Instruments and Exchange Act (FIEA, 金融商品取引法) Art. 52 Abs. 1, Art. 51; Art. 38 Nr. 1, Art. 43, Art. 40 Nr. 2 FIEA i. V. m. Art. 123 Abs. 1 Nr. 14 Cabinet Office Order on Financial Instruments Business; Act on Prevention of Transfer of Criminal Proceeds (犯罪収益移転防止法)
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Veröffentlicht
- 19.06.2026
- 関東財務局 – moomoo証券株式会社に対する行政処分について(令和8年6月19日) Pressemitteilung einer Behörde
- 金融庁 – moomoo証券株式会社に対する行政処分について(令和8年6月19日) Pressemitteilung einer Behörde
- FSA – 行政処分事例集 (Sammlung der Verwaltungsmaßnahmen, Stand 30.06.2026, Excel) Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink
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31.10.2025 いわき信用組合 (Iwaki Credit Cooperative)Iwaki Credit Cooperative: Kreditstopp für Neukunden nach Zahlungen an antisoziale Kräfte Anordnung
Die Kreditgenossenschaft hatte unter anderem von 2004 bis 2011 Kredite auf die Namen unbeteiligter Personen ohne deren Wissen und über Briefkastenfirmen an eine notleidende Großkundengruppe geleitet und so Großkreditgrenzen umgangen, hohe Bargeldbeträge an antisoziale Kräfte (反社会的勢力) gezahlt, keine Verdachtsprüfungen vorgenommen und der Aufsicht falsch berichtet und falsch ausgesagt. Neben einer umfassenden Geschäftsverbesserungsanordnung wurde das Kreditgeschäft mit Neukunden vom 17. November bis 16. Dezember 2025 ausgesetzt, verbunden mit Schulungen aller Beschäftigten außerhalb des Tagesgeschäfts und dem sofortigen Abbruch der Beziehungen zu antisozialen Kräften; es war die zweite Anordnung gegen die Genossenschaft im Jahr 2025.
Wenn Leitung und Kontrollfunktionen Verstöße gemeinsam verdecken, hilft nur ein Neuaufbau der Governance, und jede Falschauskunft an die Aufsicht verschärft die Folgen.
Abwehr von Forderungen antisozialer Kräfte und wahrheitsgemäße Auskünfte an die Aufsicht
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Financial Services Agency (FSA, 金融庁)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- Act on Financial Businesses by Cooperatives (協同組合による金融事業に関する法律) Art. 6 Abs. 1 i. V. m. Banking Act (銀行法) Art. 26 Abs. 1; Art. 10 Nr. 2 und 3 (falsche Berichte und Aussagen); Act on Prevention of Transfer of Criminal Proceeds (犯罪収益移転防止法)
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Wiederholungsfall
- ja
- Haftung von Führungskräften
- Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
- Veröffentlicht
- 31.10.2025
- 金融庁 – いわき信用組合に対する行政処分について(令和7年10月31日) Pressemitteilung einer Behörde
- 金融庁 – いわき信用組合に対する行政処分について(令和7年5月29日, frühere Anordnung des Tohoku Local Finance Bureau) Pressemitteilung einer Behörde
- FSA – 行政処分事例集 (Sammlung der Verwaltungsmaßnahmen, Stand 30.06.2026, Excel) Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink
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24.03.2025 Tokio Marine & Nichido Fire Insurance, Sompo Japan Insurance, Mitsui Sumitomo Insurance u. a. (4 Unternehmen)Vier Versicherer: Anordnungen nach Weitergabe von Kundendaten über Agenturen Anordnung
Mehrfachagenturen hatten Daten von Versicherungsnehmern an konkurrierende Versicherer weitergeleitet, und zu Agenturen entsandte Versicherungsangestellte hatten Kundendaten der Agenturen ohne deren Zustimmung an ihren Arbeitgeber geschickt; allein aus dem Agenturweg meldeten Tokio Marine & Nichido 1.004.861, Sompo Japan 799.331, Mitsui Sumitomo 319.915 und Aioi Nissay Dowa 221.144 betroffene Datensätze. Die Geschäftsverbesserungsanordnungen nach Art. 132 Abs. 1 Insurance Business Act verlangen eine Compliance-Organisation für Datenschutz- und Lauterkeitsrecht, ein Kundendatenmanagement auch bei den Agenturen, strengere Regeln für Entsendungen, eine Prüfung durch externe Fachleute und eine grundlegende Überarbeitung der nach der Anordnung vom Dezember 2023 vorgelegten Verbesserungspläne.
Entsandte Beschäftigte und Mehrfachagenturen sind Datenschutzrisiken: Kundendaten dürfen zwischen Agentur und Versicherer nur mit Rechtsgrundlage fließen.
Weitergabe von Kundendaten im Vertrieb über Agenturen
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Financial Services Agency (FSA, 金融庁)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Organisationspflichten
- Rechtsgrundlage
- Insurance Business Act (保険業法) Art. 132 Abs. 1; Bezug zum APPI (個人情報保護法) und zum Unfair Competition Prevention Act (不正競争防止法)
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 24.03.2025
- 金融庁 – 損害保険会社4社に対する行政処分について(令和7年3月24日) Pressemitteilung einer Behörde
- 金融庁 – 東京海上日動火災保険株式会社に対する行政処分について(PDF) Entscheidung einer Behörde
- 金融庁 – 損害保険ジャパン株式会社に対する行政処分について(PDF) Entscheidung einer Behörde
- FSA – 行政処分事例集 (Sammlung der Verwaltungsmaßnahmen, Stand 30.06.2026, Excel) Durchsetzungsdatenbank einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink
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30.10.2024 野村證券株式会社 (Nomura Securities Co., Ltd.)Nomura Securities: 21,76 Mio. JPY für Layering im Future auf japanische Staatsanleihen 131.155 €
Eine im Eigenhandel tätige Person des Hauses hatte am 9. März 2021 im langfristigen JGB-Future (Kontrakt März 2021) an der Osaka Exchange wiederholt mehrere gestaffelte Aufträge ins Orderbuch gestellt, um rege Handelsaktivität vorzutäuschen, und dann jeweils günstiger gekauft oder teurer verkauft. Nach Einleitung eines Verwaltungsverfahrens räumte Nomura Sachverhalt und Betrag ein; festgesetzt wurde ein Verwaltungsgeld (課徴金) von 21.760.000 JPY, zusammengesetzt aus 6.940.000 JPY für das gegenläufige Volumen und 14.820.000 JPY für den Kaufüberhang.
Die Handelsüberwachung muss Layering-Muster im Eigenhandel erkennen, auch bei Anleihe-Futures und nicht nur bei Aktien.
Spoofing und Layering im Eigenhandel
- Behörde / Gericht
- Financial Services Agency (FSA, 金融庁) auf Empfehlung der Securities and Exchange Surveillance Commission (SESC, 証券取引等監視委員会)
- Rechtsgebiet
- Kapitalmarkt und Finanzaufsicht · Marktmissbrauch und Insiderhandel
- Rechtsgrundlage
- Financial Instruments and Exchange Act (FIEA, 金融商品取引法) Art. 174-2 Abs. 1 und 8, Art. 159 Abs. 2 Nr. 1; FIEA Enforcement Order Art. 33-13 Nr. 2; Art. 185-7 Abs. 1
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Finanzdienstleistungen und Versicherungen
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Veröffentlicht
- 31.10.2024
Originalbetrag 21.760.000 JPY, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 30.10.2024.
- 金融庁 – 長期国債先物に係る相場操縦に対する課徴金納付命令の決定について(令和6年10月31日) Pressemitteilung einer Behörde
- 金融庁 – 決定要旨 令和6年度(判)第19号 (Entscheidung vom 30.10.2024) Entscheidung einer Behörde
- SESC – 野村證券株式会社による長期国債先物に係る相場操縦に対する課徴金納付命令の勧告について(令和6年9月25日) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 04.10.2026 · Direktlink