Compliance-Radar

Wer wurde wofür sanktioniert?

Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.

24Fälle aus 1 Jurisdiktion
23,6 Mio. €Summe der Geldbeträge (23 Fälle mit Betrag)
5,51 Mio. €Größter Einzelfall: ein großer US-amerikanischer Onlinehändler
377.534 €Median je Fall mit Betrag

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Wann?

je Jahr, nach Entscheidungsdatum
Verlauf
ZeitraumFälleSumme
202321,33 Mio. €
2024910,1 Mio. €
202562,36 Mio. €
202679,85 Mio. €

24 Fälle

20.08.2026 IPMF LLC (NaturPak)NaturPak: 364.100 $ vorgeschlagen nach drei Toten durch aufspringende Kesseldeckel USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 311.703 €

Im Lebensmittelwerk in Janesville (Wisconsin) öffneten sich im Februar und März 2026 unter Druck stehende Industriekessel-Deckel und verbrühten Beschäftigte mit Dampf und heißer Flüssigkeit; drei Menschen starben. OSHA schlug für beide Inspektionen zusammen 364.100 $ vor, u. a. mit Wiederholungsverstößen bei Absturzsicherung und Lockout/Tagout.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Nach einem schweren Unfall muss die technische Ursache sofort beseitigt werden – sonst droht wie hier ein zweiter gleichartiger Vorfall.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Occupational Safety and Health Act of 1970; 29 CFR 1910 (u. a. Lockout/Tagout, Absturzsicherung, persönliche Schutzausrüstung)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Lebensmittel und Landwirtschaft
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
20.08.2026

Originalbetrag 364.100 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 20.08.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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23.07.2026 Orchids Builders LLCDachdecker in Florida: OSHA schlägt 349.754 $ wegen mutmaßlich wiederholt fehlender Absturzsicherung vor USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 307.017 €

Laut OSHA stellten Inspektoren am 21.01. und 10.03.2026 auf zwei Wohnbaustellen in Rockledge fest, dass Beschäftigte des Dachdeckerbetriebs ohne Absturzsicherung auf Dächern arbeiteten; Schulungsnachweise, Augenschutz beim Nagler und ausreichend über die Dachkante reichende Leitern fehlten. Das Unternehmen war seit 2023 siebenmal inspiziert worden, jeweils mit Beanstandungen zur Absturzsicherung. Die OSHA schlug Strafen von 349.754 $ vor (2 als vorsätzlich, 4 als wiederholt eingestufte Verstöße); es handelt sich um mutmaßliche Verstöße, die angefochten werden können.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Wer nach früheren Inspektionen dieselben Absturzmängel wieder zulässt, riskiert die Einstufung als wiederholter oder vorsätzlicher Verstoß mit deutlich höheren Strafen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Absturzsicherung bei Dacharbeiten

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
29 CFR 1926 Subpart M (Fall Protection), Subpart X (Ladders)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Bau und Immobilien
Verschulden
vorsätzlich
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
23.07.2026

Originalbetrag 349.754 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 23.07.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink

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15.07.2026 FleetPride Inc.FleetPride: 264.380 $ nach Erstickungstod bei Inspektion eines Tankaufliegers USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 231.790 €

Am Standort Corpus Christi (Texas) des Lkw-Teilehändlers erstickte ein Beschäftigter bei der Inspektion eines Tankaufliegers. OSHA fand kein Programm für enge Räume, Mängel beim Atemschutzprogramm und elektrische Gefahren und schlug 264.380 $ vor (16 schwerwiegende, 3 weitere Verstöße).

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Tanks und Behälter sind enge Räume mit Erstickungsgefahr – ohne Freigabe, Freimessung und Sicherungsposten darf niemand einsteigen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Arbeiten in engen Räumen und Behältern

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
29 CFR 1910.146 (Permit-required confined spaces); 29 CFR 1910.134 (Respiratory protection)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Handel und E-Commerce
Veröffentlicht
15.07.2026

Originalbetrag 264.380 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 15.07.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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26.06.2026 One Way Environmental Services LLC; Coastal Environmental Solutions Inc.; BWC Terminals LLCSchwefelsäure-Unfall Channelview: 3,52 Mio. USD OSHA-Strafen gegen drei Arbeitgeber USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 3,09 Mio. €

Nach dem Austritt von rund einer Million Gallonen Schwefelsäure auf dem Gelände von BWC Terminals in Channelview (Texas) im Dezember 2025 hat OSHA drei Arbeitgebern Strafen von zusammen 3.520.703 USD vorgeschlagen. Auf den Personaldienstleister One Way Environmental Services entfallen 3.045.452 USD für 18 als vorsätzlich-schwerwiegend und fünf als schwer eingestufte Verstöße, weil er Beschäftigte ohne ausreichende Schulung, Atemschutz-Passtests und Schutzmaßnahmen zur Reinigung schickte; der beauftragte Entsorger Coastal Environmental Solutions soll 392.501 USD zahlen und BWC Terminals, das frische und verbrauchte Säure trotz Warnungen gemischt hatte, 82.750 USD. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Wer Aufräumarbeiten nach einem Chemieunfall weitervergibt, muss Schulung, Atemschutz und Notfallplanung der Nachunternehmer prüfen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Arbeitsschutz bei Aufräumarbeiten nach Chemieunfällen

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Occupational Safety and Health Act (u. a. Vorschriften zu Gefahrstoffeinsätzen und Notfallmaßnahmen sowie Atemschutz)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
nicht rechtskräftig
Branche
Sonstige
Veröffentlicht
26.06.2026

Originalbetrag 3.520.703 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 26.06.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink

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26.02.2026 All FAB Precision Sheetmetal, Inc.Blechbearbeiter: zweite Amputation an derselben Abkantpresse – Cal/OSHA 212.850 $ USA, CAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 180.168 €

Im Juni 2025 verlor ein Beschäftigter in San Jose einen Finger an einer Abkantpresse ohne Schutzeinrichtung – identisch zu einem Unfall im Juni 2024, für den der Betrieb bereits 43.500 $ Strafe erhalten hatte. Cal/OSHA verhängte 212.850 $ (u. a. vorsätzlicher wiederholter Verstoß); der Arbeitgeber legte Rechtsmittel ein.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Nach einem Unfall ist die technische Nachrüstung der Maschine Pflicht – ein identischer Zweitunfall wird als Vorsatz gewertet.

Behörde / Gericht
California Division of Occupational Safety and Health (Cal/OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
California Code of Regulations, Title 8 (Maschinenschutz)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
angefochten
Branche
Stahl und Metall
Verschulden
vorsätzlich
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
26.02.2026

Originalbetrag 212.850 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 26.02.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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04.02.2026 Alco Harvesting LLC dba Bonipak Produce Inc. und verbundene UnternehmenBonipak: 6,175 Mio. $ für Erntehelfer wegen verschwiegener Lohnfortzahlung USA, CAMindestlohn und Schwarzarbeit 5,22 Mio. €

Nach dem COVID-Tod eines Landarbeiters in einer Betriebsunterkunft klagte die Arbeitsbehörde 2021 gegen den Agrarbetrieb in Santa Maria: Mehr als 10.000 Landarbeiter, auch H-2A-Saisonkräfte, wurden nicht über ihren Anspruch auf bezahlten Krankenurlaub informiert; hinzu kamen unbezahlte Fahrzeiten sowie Überstunden- und Mindestlohnverstöße. Der Vergleich über 6.175.000 $ (davon 4,2 Mio. $ direkt an Beschäftigte) enthält Aushang- und Berichtspflichten.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Informationspflichten gegenüber Saisonkräften sind kein Formalismus – wer Beschäftigte über Lohnfortzahlung im Unklaren lässt, haftet für die Folgen.

Behörde / Gericht
California Labor Commissioner's Office (Division of Labor Standards Enforcement)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Mindestlohn und Schwarzarbeit
Rechtsgrundlage
California Labor Code (Paid Sick Leave, COVID-19 Supplemental Paid Sick Leave, Mindestlohn, Überstunden)
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Lebensmittel und Landwirtschaft
Veröffentlicht
04.02.2026

Originalbetrag 6.175.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 04.02.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink

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26.01.2026 DME Construction Associates Inc.DME Construction Associates: 600.000 USD OSHA-Vergleich nach tödlichem Dachsturz USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 506.928 €

Der Dachdeckerbetrieb DME Construction Associates von Long Island hat mit dem US-Arbeitsministerium einen Vergleich geschlossen, der alle Beanstandungen nach dem tödlichen Sturz eines Beschäftigten durch ein ungesichertes Oberlicht im August 2021 bestätigt, darunter neun vorsätzliche Verstöße, acht davon als Einzelverstöße je ungesichertem Beschäftigten. Das Unternehmen zahlt 600.000 USD und muss ein schriftliches Sicherheitskonzept einführen, ausreichend Absturzsicherung für alle Beschäftigten nachweisen, OSHA Baustellen vorab melden, Kontrollen ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss zulassen und Aufsichtspersonen einen 30-Stunden-Kurs absolvieren lassen. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Fehlende Absturzsicherung kann je Beschäftigtem einzeln bestraft werden.

Bezug zu Schulung und Awareness

Absturzsicherung auf Dächern

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Occupational Safety and Health Act (Absturzsicherung im Bauwesen)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Bau und Immobilien
Verschulden
vorsätzlich
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
Veröffentlicht
26.01.2026

Originalbetrag 600.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 26.01.2026.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink

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24.11.2025 Taylor Farms New Jersey Inc.Taylor Farms New Jersey: 1,13 Mio. USD OSHA-Strafen nach tödlichem Reinigungsunfall USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 974.951 €

Nach dem tödlichen Unfall eines Beschäftigten beim Reinigen einer Maschine im Frischgemüsewerk Swedesboro (New Jersey) im Mai 2025 hat OSHA Taylor Farms New Jersey, einer Tochter von Taylor Fresh Foods, 16 Verstöße vorgeworfen, nach OSHA-Angaben vorsätzlich und wiederholt, und Strafen von 1.125.484 USD vorgeschlagen; vorgeworfen werden fehlende Lockout/Tagout-Verfahren und fehlende Schulung. Der vor Ort tätige Personaldienstleister PL Solutions Group LLC (People Logistics) erhielt separat drei Beanstandungen mit 33.100 USD. Die Unternehmen konnten die Beanstandungen vor der Occupational Safety and Health Review Commission anfechten. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde. Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Reinigung an Produktionsanlagen ist Instandhaltung – ohne Energietrennung und Verriegelung besteht Lebensgefahr, auch für Leiharbeitskräfte.

Bezug zu Schulung und Awareness

Energietrennung bei Reinigung und Instandhaltung

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Occupational Safety and Health Act; OSHA-Standard zur Kontrolle gefährlicher Energien (Lockout/Tagout)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
nicht rechtskräftig
Branche
Lebensmittel und Landwirtschaft
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
24.11.2025

Originalbetrag 1.125.484 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 24.11.2025.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink

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21.10.2025 Winsor Maintenance Inc., Main Source Group, Inc. u. a. sowie OptumCare Management LLC (Auftraggeberin)Reinigungsfirmen/OptumCare: 438.204 USD – Überstunden und fehlende Pausen USA, CAArbeitszeit 377.534 €

Über 90 Reinigungskräfte in Industrie-, Labor- und Gesundheitseinrichtungen arbeiteten oft über die geplanten Zeiten hinaus ohne Überstundenlohn, erhielten keinen Ausgleich für geteilte Schichten und Fahrzeiten und konnten wegen überhöhter Arbeitslast keine Pausen nehmen. Ein Firmengeflecht verschleierte den Arbeitgeber; mit der Notice of Final Findings vom 21.10.2025 wurden 438.204 USD festgestellt, OptumCare haftet als Auftraggeberin mit.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Auftraggeber von Reinigungs- und Servicedienstleistern sollten Arbeitszeiten und Pausen beim Dienstleister prüfen – sie haften sonst mit.

Behörde / Gericht
California Labor Commissioner's Office (Division of Labor Standards Enforcement)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitszeit
Rechtsgrundlage
California Labor Code § 2810.3; Overtime, Split Shift, Meal and Rest Periods, Mindestlohn
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Sonstige
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.
Veröffentlicht
24.11.2025

Originalbetrag 438.204 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 21.10.2025.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink

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04.09.2025 Midri, Inc. (Restaurant J BBQ, Los Angeles)Restaurant J BBQ: 680.238 USD – Pausen verweigert, geteilte Schichten ohne Zuschlag USA, CAArbeitszeit 584.046 €

Das Koreatown-Restaurant verweigerte 48 Beschäftigten regelmäßig Essens- und Ruhepausen, ließ sie auch in der Mittagspause für Gäste bereitstehen, zahlte keine Zuschläge für geteilte Schichten und nicht alle Löhne. Das Labor Commissioner's Office verhängte 680.238 USD, davon 538.638 USD zugunsten der Beschäftigten.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

In der Gastronomie müssen Pausen aktiv eingeplant und dokumentiert werden – Bereitschaft für Gäste während der Pause macht sie zur Arbeitszeit.

Bezug zu Schulung und Awareness

Pausenregelungen in der Gastronomie

Behörde / Gericht
California Labor Commissioner's Office (Division of Labor Standards Enforcement)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitszeit
Rechtsgrundlage
California Labor Code (Meal and Rest Periods, Split Shift Premium, Lohnabrechnung)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Lebensmittel und Landwirtschaft
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.

Originalbetrag 680.238 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 04.09.2025.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink

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30.05.2025 Adidas America Inc.Adidas America: 235.000 USD Vergleich mit OSHA wegen fortbestehender Absturzgefahren USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 207.249 €

Adidas America hat mit dem US-Arbeitsministerium einen Vergleich über 235.000 USD Strafe geschlossen, nachdem OSHA bei einer Nachkontrolle 2024 in einem Lager im Bundesstaat New York die schon 2021 beanstandeten fehlenden Geländer und eine unsichere Leiter unverändert vorfand und eine weitere unsichere Leiter feststellte. Das Unternehmen muss an Standorten in New York, New Jersey und Puerto Rico ein Arbeitsschutz-Managementprogramm einführen, Beschäftigte zu Absturzgefahren nachschulen, Absturzrisiken je Standort prüfen und auf Lagerflächen über Kopf verzichten. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Beanstandete Mängel müssen nachweisbar behoben werden – findet die Nachkontrolle dieselben Befunde, wird das Verfahren deutlich teurer.

Bezug zu Schulung und Awareness

Nachverfolgung beanstandeter Arbeitsschutzmängel

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Occupational Safety and Health Act (Absturzsicherung, Leitern)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Handel und E-Commerce
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
04.06.2025

Originalbetrag 235.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 30.05.2025.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink

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12.05.2025 Fostermation Inc.Fostermation: 64.892 USD wegen Kinderarbeit und Mängeln beim Maschinenschutz USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 58.430 €

Nachdem ein 16-Jähriger im Mai 2024 beim Metallteilehersteller Fostermation in Meadville (Pennsylvania) an einer Umformmaschine eine Daumenkuppe verloren hatte, stellten Wage and Hour Division und OSHA Verstöße gegen Kinderarbeitsvorschriften sowie sechs schwere und einen weiteren Arbeitsschutzverstoß fest, u. a. fehlende Schutzeinrichtungen und mangelhafte Lockout/Tagout-Verfahren. Das Unternehmen zahlte 50.192 USD Geldbußen wegen der Kinderarbeitsverstöße und 14.700 USD in einem Vergleich mit OSHA, zusammen 64.892 USD. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Minderjährige dürfen nicht an gefährlichen Umformmaschinen arbeiten – Einsatzpläne für Jugendliche brauchen eine eigene Prüfung der Tätigkeitsverbote.

Bezug zu Schulung und Awareness

Einsatz Minderjähriger an gefährlichen Maschinen

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Wage and Hour Division (WHD) und Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Bundesrechtliche Kinderarbeitsvorschriften (Vollzug durch die Wage and Hour Division); OSHA-Standards zu Maschinenschutz und Lockout/Tagout
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Stahl und Metall
Veröffentlicht
12.05.2025

Originalbetrag 64.892 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 12.05.2025.

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14.01.2025 AFCO (Tochtergesellschaft der Zep Inc.)Zep-Tochter AFCO: 161.310 $ vorgeschlagen nach Stickstoffdioxid-Freisetzung USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 157.452 €

Im Juli 2024 wurde im Werk der Zep-Tochter AFCO in Chambersburg (Pennsylvania) bei der Chemikalienverarbeitung Stickstoffdioxid oberhalb des Grenzwerts freigesetzt; zwölf Beschäftigte wurden im Krankenhaus untersucht, zwei stationär behandelt. OSHA bemängelte fehlenden Notfallplan, mangelhaftes Atemschutz- und Gefahrstoffprogramm sowie verspätete Evakuierung und schlug 161.310 $ vor (u. a. ein Wiederholungsverstoß).

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Ein geübter Notfall- und Evakuierungsplan entscheidet bei Chemikalienfreisetzungen darüber, wie viele Beschäftigte zu Schaden kommen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Verhalten bei Gasfreisetzung und Evakuierung

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
29 CFR 1910.120, 1910.134, 1910.1200
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Chemie und Pharma
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
14.01.2025

Originalbetrag 161.310 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 14.01.2025.

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19.12.2024 Amazon.com Services LLCAmazon: konzernweiter OSHA-Vergleich zu Ergonomie in Logistikzentren, 145.000 USD USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 139.490 €

OSHA und Amazon.com Services haben einen konzernweiten Vergleich geschlossen, der zehn Verfahren wegen ergonomischer Gefährdungen – etwa Rücken- und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen – aus Inspektionen in zehn Einrichtungen seit Sommer 2022 beilegt, die 2025 vor der Occupational Safety and Health Review Commission verhandelt werden sollten. Amazon zahlt 145.000 USD, nach OSHA-Angaben über 90 % der verhängten Strafen, und muss in Fulfillment-, Sortier- und Zustellzentren ergonomische Risiken jährlich bewerten, Gegenmaßnahmen prüfen und umsetzen sowie Beschwerden von Beschäftigten in einem Schlichtungsverfahren klären. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Ergonomische Risiken in der Lagerlogistik werden wie klassische Sicherheitsmängel verfolgt – mit der Pflicht zu einer standortübergreifenden Gefährdungsbeurteilung.

Bezug zu Schulung und Awareness

Ergonomie und Muskel-Skelett-Belastungen in der Logistik

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Occupational Safety and Health Act (Ergonomie-Beanstandungen)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Handel und E-Commerce
Beschäftigte
10.000 und mehr
Veröffentlicht
19.12.2024

Originalbetrag 145.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 19.12.2024.

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22.11.2024 Jindal Tubular USA LLCRohrwerk Jindal Tubular: Vergleich über 442.815 $ nach tödlichem Rohrabsturz USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 425.293 €

Im Januar 2024 stürzten im Werk in Bay Saint Louis (Mississippi) unsicher gestapelte, rund 900 kg schwere Stahlrohre ab; ein 25-Jähriger starb, ein 20-Jähriger verlor beide Beine. Im Vergleich mit OSHA zahlt der Hersteller großer Stahlrohre 442.815 $ und muss externe Sicherheitsberater, monatliche Audits, Sicherheitsfachkräfte je Schicht und drei Jahre Unfallberichte umsetzen; in fünf Jahren gab es 46 OSHA-Beanstandungen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Lagerung schwerer Stahlprodukte braucht verbindliche Stapelregeln und Sperrzonen – und wiederholte Beanstandungen führen zu weitreichenden Auflagen.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
Occupational Safety and Health Act of 1970; 29 CFR 1910 (Maschinenschutz, Absturzsicherung, brennbarer Staub u. a.)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Stahl und Metall
Beschäftigte
250 bis 999
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
22.11.2024

Originalbetrag 442.815 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 22.11.2024.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink

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19.11.2024 Valenti's Bakery LLCBäckerei in New Jersey: OSHA schlägt 385.221 $ vor, weil Mängel nach Fingeramputation mutmaßlich blieben USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 364.172 €

Nach einer Teilamputation zweier Finger an einer automatischen Klinge hatte die OSHA die Bäckerei in Paterson im Juni 2023 inspiziert; laut OSHA fehlten bei der Nachkontrolle im Mai 2024 weiterhin Lockout/Tagout-Verfahren, zudem waren Fluchtwege verstellt und Absturzkanten ungesichert. Die OSHA schlug Strafen von 385.221 $ vor (u. a. wegen Nichtbeseitigung, 2 als vorsätzlich und 1 als wiederholt eingestufter Verstoß); es handelt sich um mutmaßliche Verstöße, die angefochten werden können.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Nachkontrollen sind die Regel – wer beanstandete Mängel nicht abstellt, muss mit zusätzlichen Strafen wegen Nichtbeseitigung rechnen.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
29 CFR 1910.147 (Lockout/Tagout), 1910.37 (Fluchtwege), 1910.212 (Maschinenschutz)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Lebensmittel und Landwirtschaft
Verschulden
vorsätzlich
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
19.11.2024

Originalbetrag 385.221 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 19.11.2024.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink

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06.11.2024 595 Construction LLCRohbaufirma aus Illinois: OSHA schlägt 287.465 $ wegen mutmaßlich ungesicherter Arbeiten in der Höhe vor USAArbeitssicherheit und Arbeitsunfälle 268.784 €

Laut OSHA sahen Inspektoren im Mai 2024 dreimal binnen eines Monats Zimmerleute des Unternehmens aus Crystal Lake bei Wohnbauten in Elburn über 6 Fuß Höhe ohne Absturzsicherung arbeiten; es fehlten auch Schulungsnachweise und Staplerscheine, Anschlagmittel waren beschädigt. Das Unternehmen war bereits 2022 und 2023 beanstandet worden. Die OSHA schlug Strafen von 287.465 $ vor; es handelt sich um mutmaßliche Verstöße, die angefochten werden können.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Schulungsnachweise sind Pflicht, aber erst die tägliche Kontrolle auf der Baustelle verhindert Abstürze.

Bezug zu Schulung und Awareness

Absturzsicherung und Gefahrenerkennung auf Baustellen

Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.

Behörde / Gericht
U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
Rechtsgrundlage
29 CFR 1926 Subpart M (Fall Protection) u. a.
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Bau und Immobilien
Verschulden
vorsätzlich
Wiederholungsfall
ja
Veröffentlicht
06.11.2024

Originalbetrag 287.465 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 06.11.2024.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 3 · Direktlink

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16.09.2024 fünf kalifornische Filialgesellschaften eines Schnellrestaurant-FranchisenehmersSchnellrestaurant-Franchisenehmer: 1,7 Mio. USD – Überstunden per Firmenaufspaltung umgangen USA, CAArbeitszeitanonymisiert 1,53 Mio. €

Der Franchisenehmer führte fünf Filialen einer Schnellrestaurantkette in Kalifornien als getrennte Gesellschaften und setzte Beschäftigte am selben Tag an mehreren Standorten ein. So entgingen ihnen Überstundenzuschläge ab acht Stunden am Tag bzw. 40 Stunden pro Woche, Ausgleich für versäumte Essenspausen, bezahlte Fahrzeiten und der höhere Mindestlohn für größere Arbeitgeber; der Vergleich über 1,7 Mio. USD betrifft rund 550 Beschäftigte.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Arbeitszeit wird über alle Standorte desselben Arbeitgebers addiert – Aufspaltung in Einzelgesellschaften schützt nicht vor Überstundenpflichten.

Behörde / Gericht
California Labor Commissioner's Office (Division of Labor Standards Enforcement)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitszeit
Rechtsgrundlage
California Labor Code (Overtime, Meal Periods, Mindestlohn)
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Lebensmittel und Landwirtschaft
Verschulden
vorsätzlich
Haftung von Führungskräften
Maßnahmen gegen einzelne Personen werden hier nicht wiedergegeben.

Originalbetrag 1.700.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 16.09.2024.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 6 · Unternehmensname anonymisiert seit 16.09.2026 · Direktlink

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18.06.2024 ein großer US-amerikanischer OnlinehändlerUS-Onlinehändler: 5,9 Mio. USD – verdeckte Leistungsvorgaben in zwei Lagern (Warehouse Quotas Law) USA, CAArbeitszeitanonymisiert 5,51 Mio. €

Der Onlinehändler informierte die Beschäftigten zweier Lager in Südkalifornien nicht schriftlich über die geltenden Leistungsvorgaben; das eingesetzte Peer-to-Peer-Bewertungssystem wertete die Behörde als Quote im Sinne des Gesetzes, das Vorgaben untersagt, die Pausen, Toilettengänge oder Arbeitsschutz verhindern. Für 59.017 Verstöße zwischen Oktober 2023 und März 2024 verhängte das Labor Commissioner's Office 5.901.700 USD.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Leistungskennzahlen für Beschäftigte müssen offengelegt werden und dürfen Pausen nicht faktisch verhindern – auch wenn sie als Peer-Bewertung daherkommen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Leistungsvorgaben und Pausenrechte transparent machen (Führungskräfte)

Behörde / Gericht
California Labor Commissioner's Office (Division of Labor Standards Enforcement)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitszeit
Rechtsgrundlage
California Warehouse Quotas Law (AB 701, Labor Code §§ 2100 ff.); Labor Code § 2699(f)
Maßnahme
Bußgeld
Verfahrensstand
unbekannt
Branche
Handel und E-Commerce
Beschäftigte
10.000 und mehr

Originalbetrag 5.901.700 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.06.2024.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 18.06.2026 · Direktlink

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12.06.2024 eine kalifornische PflegeeinrichtungKalifornische Pflegeeinrichtung: 658.948 USD – Pflegekräfte bis zu 24 Stunden ohne Pausen USA, CAArbeitszeitanonymisiert 612.121 €

In der Pflegeeinrichtung arbeiteten Beschäftigte bis zu 24 Stunden am Tag an sieben Tagen die Woche, durften das Gelände nicht verlassen, mussten Pausen durcharbeiten und erhielten keinen Überstundenlohn. Der Vergleich über 658.948 USD umfasst 608.948 USD für 34 Beschäftigte (u. a. Überstunden, Pausen-Ausgleich) und 50.000 USD Zivilstrafen.

Was Unternehmen daraus mitnehmen

Rund-um-die-Uhr-Dienste ohne Ruhezeiten sind in der Pflege ein wiederkehrendes Muster – Dienstpläne brauchen eine Kontrolle gegen Höchstarbeitszeiten und Pausen.

Bezug zu Schulung und Awareness

Arbeitszeitgrenzen und Pausen in der Pflege

Behörde / Gericht
California Labor Commissioner's Office (Division of Labor Standards Enforcement)
Rechtsgebiet
Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitszeit
Rechtsgrundlage
California Labor Code (Überstunden, Meal and Rest Periods, Mindestlohn)
Maßnahme
Sonstiges
Verfahrensstand
rechtskräftig
Branche
Gesundheitswesen

Originalbetrag 658.948 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 12.06.2024.

Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 12.06.2026 · Direktlink

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