Compliance-Radar
Wer wurde wofür sanktioniert?
Bußgelder, Urteile und Vorfälle aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika: 2.207 Fälle aus 44 Jurisdiktionen, jeder mit amtlicher Quelle und vor der Veröffentlichung gegen diese Quelle geprüft. Filtern Sie nach Land, Rechtsgebiet und Branche. Ein Klick auf ein Diagramm geht eine Ebene tiefer.
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Wo?
nach RegionAlle Jurisdiktionen
Wofür?
nach UnterthemaWen?
nach Unternehmen- Anonymisierte Unternehmen 7,01 Mio. € 65 % · 5 Fälle
- Huws Gray Limited 2,54 Mio. € 24 % · 1 Fall
- B&Q Limited 530.980 € 5 % · 1 Fall
- FleetPride Inc. 231.790 € 2 % · 1 Fall
- Adidas America Inc. 207.249 € 2 % · 1 Fall
- Amazon.com Services LLC 139.490 € 1 % · 1 Fall
- Jumbo (Supermarktkette) 50.000 € 0 % · 1 Fall
- Ideal Supply Inc. 43.239 € 0 % · 1 Fall
Wann?
je Jahr, nach Entscheidungsdatum| Zeitraum | Fälle | Summe |
|---|---|---|
| 2022 | 1 | – |
| 2023 | 2 | 574.614 € |
| 2024 | 3 | 6,58 Mio. € |
| 2025 | 2 | 257.249 € |
| 2026 | 4 | 3,35 Mio. € |
12 Fälle
03.09.2026 B&Q LimitedB&Q: öffentlich benannt wegen Mindestlohn-Unterzahlung von 4.530 Beschäftigten 530.980 €
In der 24. Benennungsrunde des National-Minimum-Wage-Programms wurde B&Q an erster Stelle genannt: Das Unternehmen hatte 4.530 Beschäftigten insgesamt 456.934,72 GBP zu wenig gezahlt (Zeitraum laut Liste 15. Mai 2020 bis 31. März 2025). Benannte Arbeitgeber mussten die Rückstände nachzahlen und erhielten zusätzlich Strafzahlungen, deren Höhe je Arbeitgeber nicht veröffentlicht wird (für die gesamte Runde rund 7 Mio. GBP). Der Betrag ist die angeordnete Nachzahlung, keine Geldbuße.
Mindestlohnfehler in der Lohnabrechnung betreffen schnell Tausende Beschäftigte und werden öffentlich gemacht.
Mindestlohnkonforme Lohnabrechnung
- Behörde / Gericht
- Department for Business, Innovation, Science and Trade / Fair Work Agency (Ermittlung: HM Revenue and Customs)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Mindestlohn und Schwarzarbeit
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Veröffentlicht
- 03.09.2026
Originalbetrag 456.934,72 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 03.09.2026.
- DBT/Fair Work Agency: Nearly 660 employers announced as failing to pay the minimum wage (03.09.2026) Pressemitteilung einer Behörde
- Round 24 Naming Publication Spreadsheet (Liste der benannten Arbeitgeber) Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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15.07.2026 FleetPride Inc.FleetPride: 264.380 $ nach Erstickungstod bei Inspektion eines Tankaufliegers 231.790 €
Am Standort Corpus Christi (Texas) des Lkw-Teilehändlers erstickte ein Beschäftigter bei der Inspektion eines Tankaufliegers. OSHA fand kein Programm für enge Räume, Mängel beim Atemschutzprogramm und elektrische Gefahren und schlug 264.380 $ vor (16 schwerwiegende, 3 weitere Verstöße).
Tanks und Behälter sind enge Räume mit Erstickungsgefahr – ohne Freigabe, Freimessung und Sicherungsposten darf niemand einsteigen.
Arbeiten in engen Räumen und Behältern
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- 29 CFR 1910.146 (Permit-required confined spaces); 29 CFR 1910.134 (Respiratory protection)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Veröffentlicht
- 15.07.2026
Originalbetrag 264.380 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 15.07.2026.
- US Department of Labor cites big rig parts distributer for confined space, safety hazards after worker fatality (OSHA) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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18.06.2026 Ideal Supply Inc.Leitersturz im Lager: Industriebedarfshändler zahlt 70.000 CA$ 43.239 €
Im Lager- und Verteilzentrum in Listowel (rund 130 Beschäftigte am Standort) stürzte ein Beschäftigter beim Herabsteigen von einer Leiter am Hochregal etwa 1,2 m ab. Er war nicht ausreichend über den sicheren Umgang mit Leitern informiert, unterwiesen und beaufsichtigt worden. Geldstrafe 70.000 CA$ plus Opferzuschlag.
Auch alltägliche Tätigkeiten wie Leiterarbeit am Regal brauchen eine dokumentierte Unterweisung – sonst fehlt im Schadensfall jeder Nachweis.
Sichere Leiternutzung im Lager
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- Provincial Offences Court Stratford (Ermittlung: Ontario Ministry of Labour, Immigration, Training and Skills Development)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Sections 25(2)(a), 66(1) Occupational Health and Safety Act (Ontario)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Mildernde Umstände
- Schuldeingeständnis.
- Veröffentlicht
- 08.07.2026
Originalbetrag 70.000 CAD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.06.2026.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 25.09.2026 · Direktlink
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26.03.2026 Huws Gray LimitedBaustoffhändler Huws Gray: 2,2 Mio. £ nach tödlichem Förderband-Unfall 2,54 Mio. €
Im Sägewerk Herringswell wurde 2024 ein Hilfsarbeiter von einem rund drei Tonnen schweren Holzpaket erdrückt, nachdem ein Kollege das Förderband startete, ohne ihn im Rahmen des Förderbands zu sehen. Das Unternehmen wusste vom Einsteigen in die Gefahrenzone – Videoaufnahmen zeigten zwischen dem 14. April und dem 23. Mai 2024 19 Fälle –, setzte aber nur Aufkleber ein; Geldstrafe 2,2 Mio. £ plus 9.929 £ Kosten. Laut Jahresabschluss 2025 hatte die Gesellschaft durchschnittlich 4.570 Beschäftigte.
Wer ein Fehlverhalten an Maschinen kennt, muss es technisch unterbinden – Hinweisschilder allein genügen vor Gericht nicht.
- Behörde / Gericht
- Chelmsford Magistrates' Court (Anklage: Health and Safety Executive)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Section 2(1) Health and Safety at Work etc. Act 1974
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Beschäftigte
- 1.000 bis 9.999
- Veröffentlicht
- 27.03.2026
Originalbetrag 2.200.000 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 26.03.2026.
- Major builders merchant fined £2.2 million after worker killed in conveyor crush (HSE) Pressemitteilung einer Behörde
- Companies House: Registereintrag Huws Gray Limited (02506633) Amtliches Register oder Bekanntmachung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 2 · Direktlink
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30.05.2025 Adidas America Inc.Adidas America: 235.000 USD Vergleich mit OSHA wegen fortbestehender Absturzgefahren 207.249 €
Adidas America hat mit dem US-Arbeitsministerium einen Vergleich über 235.000 USD Strafe geschlossen, nachdem OSHA bei einer Nachkontrolle 2024 in einem Lager im Bundesstaat New York die schon 2021 beanstandeten fehlenden Geländer und eine unsichere Leiter unverändert vorfand und eine weitere unsichere Leiter feststellte. Das Unternehmen muss an Standorten in New York, New Jersey und Puerto Rico ein Arbeitsschutz-Managementprogramm einführen, Beschäftigte zu Absturzgefahren nachschulen, Absturzrisiken je Standort prüfen und auf Lagerflächen über Kopf verzichten. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.
Beanstandete Mängel müssen nachweisbar behoben werden – findet die Nachkontrolle dieselben Befunde, wird das Verfahren deutlich teurer.
Nachverfolgung beanstandeter Arbeitsschutzmängel
Fehlende oder unzureichende Schulung spielte in der Entscheidung eine Rolle.
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Occupational Safety and Health Act (Absturzsicherung, Leitern)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Wiederholungsfall
- ja
- Veröffentlicht
- 04.06.2025
Originalbetrag 235.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 30.05.2025.
- OSHA News Release 25-899-NEW, 04.06.2025: US Department of Labor and Adidas America reach settlement for $235K in penalties Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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18.02.2025 Jumbo (Supermarktkette)OM: 50.000 Euro Strafbefehl gegen Jumbo nach tödlichem Unfall im Verteilzentrum 50.000 €
Das Openbaar Ministerie verhängte gegen die Supermarktkette Jumbo einen Strafbefehl über 50.000 Euro wegen Verstoßes gegen Art. 32 Arbeidsomstandighedenwet, nachdem ein Beschäftigter am 20. Oktober 2021 am Verteilzentrum in Woerden von einem rückwärtsfahrenden Lkw des Unternehmens tödlich erfasst worden war. Nach den Ermittlungen der Nederlandse Arbeidsinspectie lag der eingerichtete Raucherbereich unzureichend abgetrennt neben den Laderampen und dem Lkw-Verkehr, und das Rückfahrwarnsignal des Lkw war abgeschaltet. Jumbo hat den Raucherbereich umgestaltet, Rückfahrsignale bei jedem Start automatisch aktivieren lassen, kooperiert und zahlt zusätzlich einen Betrag an die Hinterbliebenen.
Pausen- und Raucherbereiche gehören in die Gefährdungsbeurteilung des Werksverkehrs und müssen baulich von Lade- und Fahrzonen getrennt sein.
Verkehrswege, Laderampen und Pausenbereiche in der Logistik
- Behörde / Gericht
- Openbaar Ministerie (OM), Functioneel Parket; Ermittlungen Nederlandse Arbeidsinspectie
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Art. 32 Arbeidsomstandighedenwet (Arbowet); Strafbefehl des OM
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Mildernde Umstände
- Nachträgliche Sicherheitsmaßnahmen, Kooperation, Zahlung an die Hinterbliebenen.
- Veröffentlicht
- 18.02.2025
- OM: Jumbo betaalt boete voor dodelijk arbeidsongeval distributiecentrum Woerden Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 02.10.2026 · Direktlink
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19.12.2024 Amazon.com Services LLCAmazon: konzernweiter OSHA-Vergleich zu Ergonomie in Logistikzentren, 145.000 USD 139.490 €
OSHA und Amazon.com Services haben einen konzernweiten Vergleich geschlossen, der zehn Verfahren wegen ergonomischer Gefährdungen – etwa Rücken- und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen – aus Inspektionen in zehn Einrichtungen seit Sommer 2022 beilegt, die 2025 vor der Occupational Safety and Health Review Commission verhandelt werden sollten. Amazon zahlt 145.000 USD, nach OSHA-Angaben über 90 % der verhängten Strafen, und muss in Fulfillment-, Sortier- und Zustellzentren ergonomische Risiken jährlich bewerten, Gegenmaßnahmen prüfen und umsetzen sowie Beschwerden von Beschäftigten in einem Schlichtungsverfahren klären. Die Feststellungen in dieser Fassung sind mutmaßlich; ein abschließendes Urteil liegt ihr nicht zugrunde.
Ergonomische Risiken in der Lagerlogistik werden wie klassische Sicherheitsmängel verfolgt – mit der Pflicht zu einer standortübergreifenden Gefährdungsbeurteilung.
Ergonomie und Muskel-Skelett-Belastungen in der Logistik
- Behörde / Gericht
- U.S. Department of Labor – Occupational Safety and Health Administration (OSHA)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Occupational Safety and Health Act (Ergonomie-Beanstandungen)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
- Veröffentlicht
- 19.12.2024
Originalbetrag 145.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 19.12.2024.
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 03.10.2026 · Direktlink
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18.06.2024 ein großer US-amerikanischer OnlinehändlerUS-Onlinehändler: 5,9 Mio. USD – verdeckte Leistungsvorgaben in zwei Lagern (Warehouse Quotas Law) 5,51 Mio. €
Der Onlinehändler informierte die Beschäftigten zweier Lager in Südkalifornien nicht schriftlich über die geltenden Leistungsvorgaben; das eingesetzte Peer-to-Peer-Bewertungssystem wertete die Behörde als Quote im Sinne des Gesetzes, das Vorgaben untersagt, die Pausen, Toilettengänge oder Arbeitsschutz verhindern. Für 59.017 Verstöße zwischen Oktober 2023 und März 2024 verhängte das Labor Commissioner's Office 5.901.700 USD.
Leistungskennzahlen für Beschäftigte müssen offengelegt werden und dürfen Pausen nicht faktisch verhindern – auch wenn sie als Peer-Bewertung daherkommen.
Leistungsvorgaben und Pausenrechte transparent machen (Führungskräfte)
- Behörde / Gericht
- California Labor Commissioner's Office (Division of Labor Standards Enforcement)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitszeit
- Rechtsgrundlage
- California Warehouse Quotas Law (AB 701, Labor Code §§ 2100 ff.); Labor Code § 2699(f)
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Beschäftigte
- 10.000 und mehr
Originalbetrag 5.901.700 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 18.06.2024.
- California DIR, Medienraum (Übersicht) (Entscheidung 2024) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 18.06.2026 · Direktlink
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08.02.2024 drei US-amerikanische HandelsunternehmenDrei US-Handelsunternehmen: 1 Mio. USD – Lagerarbeiter ohne Tagesüberstunden und echte Pausen 929.541 €
Lager- und Verkaufskräfte wurden nicht für alle Arbeitsstunden bezahlt, erhielten Überstundenzuschläge erst ab 40 Wochenstunden statt ab acht Stunden am Tag und mussten während Ruhe- und Essenspausen für Kunden bereitstehen. Nach Bescheiden von 2021 einigte sich das Labor Commissioner's Office auf einen Vergleich über 1 Mio. USD für 107 Beschäftigte.
Eine Pause, in der Beschäftigte ansprechbar bleiben müssen, ist rechtlich Arbeitszeit – Pausenregelungen müssen echte Unterbrechungen sichern.
Pausen sind arbeitsfreie Zeit – keine Bereitschaft
- Behörde / Gericht
- California Labor Commissioner's Office (Division of Labor Standards Enforcement)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitszeit
- Rechtsgrundlage
- California Labor Code (Daily Overtime, Meal and Rest Periods, Mindestlohn)
- Maßnahme
- Sonstiges
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Handel und E-Commerce
Originalbetrag 1.000.000 USD, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 08.02.2024.
- California DIR, Medienraum (Übersicht) (Entscheidung 2024) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 08.02.2026 · Direktlink
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08.11.2023 ein britisches HandelsunternehmenTödlicher Staplerunfall ohne Gurt: Handelsunternehmen zahlt 500.000 £ 574.614 €
Ein 35-jähriger Staplerfahrer starb an einem Standort des Unternehmens, als sein Gegengewichtsstapler nach dem Anfahren an einen Bordstein umkippte; er war nicht angeschnallt und wurde unter dem Schutzdach eingeklemmt. Das Unternehmen hatte die Gurtpflicht nicht durchgesetzt und den Staplerbetrieb nicht ausreichend beurteilt. Geldstrafe 500.000 £ plus Kosten.
Eine Gurtpflicht nützt nur, wenn Vorgesetzte sie kontrollieren und Verstöße konsequent ansprechen.
Gurtpflicht und sicheres Fahren mit Gabelstaplern
- Behörde / Gericht
- Nottingham Magistrates' Court (Anklage: Health and Safety Executive)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Section 2(1) Health and Safety at Work etc. Act 1974
- Maßnahme
- Bußgeld
- Verfahrensstand
- rechtskräftig
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Beschäftigte
- 250 bis 999
- Veröffentlicht
- 08.11.2023
Originalbetrag 500.000 GBP, umgerechnet zum EZB-Referenzkurs vom 08.11.2023.
- HSE, Pressemitteilungen (Übersicht) (Entscheidung 2023) Pressemitteilung einer Behörde
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 28.09.2026 · Fassung 4 · Unternehmensname anonymisiert seit 08.11.2025 · Direktlink
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22.09.2023 ein deutscher Outdoor-HändlerHamburg: Anordnung zur Arbeitszeiterfassung gegen Outdoor-Händler hält vor VG Anordnung
Nach einer anonymen Beschwerde über Sonntagsarbeit und zu lange Arbeitstage ordnete das Hamburger Amt für Arbeitsschutz am 22.09.2023 gegenüber einem der größten Outdoor-Händler Europas an, die tatsächlichen Arbeitszeiten aller Beschäftigten, auch in Vertrauensarbeitszeit, mit Beginn, Ende und Dauer aufzuzeichnen und Aufzeichnungen vorzulegen. Das Verwaltungsgericht Hamburg wies die Klage am 21.08.2024 im Wesentlichen ab und sah § 22 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 ArbSchG als tragfähige Grundlage; nur ein Teil einer Ziffer hatte sich erledigt.
Vertrauensarbeitszeit befreit nicht von der Zeiterfassung; Arbeitsschutzbehörden können sie per Anordnung durchsetzen, ohne auf ein neues Gesetz zu warten.
Pflicht zur Arbeitszeiterfassung auch bei Vertrauensarbeitszeit
- Behörde / Gericht
- Amt für Arbeitsschutz Hamburg (Behörde für Justiz und Verbraucherschutz); bestätigt durch Verwaltungsgericht Hamburg, Kammer 15
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitszeit
- Rechtsgrundlage
- § 22 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 ArbSchG i. V. m. § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG (Aufzeichnungsanordnung); § 17 Abs. 4 ArbZG (Vorlage von Arbeitszeitaufzeichnungen)
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Veröffentlicht
- 21.08.2024
- VG Hamburg, Urteil vom 21.08.2024, 15 K 964/24 Gerichtsentscheidung
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 02.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 22.09.2025 · Direktlink
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27.09.2022 ein südafrikanischer OnlinehändlerArbeitsschutzkontrolle: Verbotsverfügungen gegen Lager eines Onlinehändlers Anordnung
Bei einer Schwerpunktkontrolle am 27.09.2022 stellten Inspektoren des Department of Employment and Labour im Lager eines Onlinehändlers Verstöße gegen mehrere Verordnungen zum Occupational Health and Safety Act 85 of 1993 fest, unter anderem zu Ergonomie, Druckgeräten, Gefahrstoffen und angetriebenen Maschinen. Das Unternehmen erhielt drei Verbotsverfügungen – gegen Leitern von Fremdfirmen ohne rutschfeste Gummifüße, gegen die Lagerung entzündlicher Chemikalien im allgemeinen Lagerbereich und gegen Lohnabzüge für Sicherheitsschuhe – sowie die Auflage, die Betriebsklinik zu verbessern, im Lager markierte Fahrwege einzurichten und die Gefährdungsbeurteilung zu verbessern; dafür gab die Behörde 60 Tage ab Zustellung. Wegen Verstößen gegen UIF-, COIDA- und BCEA-Vorschriften ergingen zusätzlich Compliance Orders.
Arbeitsschutzinspektionen prüfen auch Alltagsdetails wie Gefahrstofflagerung, Arbeitsmittel von Fremdfirmen und Kosten der Schutzausrüstung – Mängel führen unmittelbar zu Verboten und kurzen Fristen.
Arbeitsschutz im Logistiklager: Gefahrstoffe, Arbeitsmittel, Schutzausrüstung
- Behörde / Gericht
- Department of Employment and Labour (Inspection and Enforcement Services)
- Rechtsgebiet
- Arbeitsschutz und Arbeitsrecht · Arbeitssicherheit und Arbeitsunfälle
- Rechtsgrundlage
- Occupational Health and Safety Act 85 of 1993 (Ergonomics, Pressure Equipment, General Administration, Hazardous Chemical Agent, Driven Machinery und General Safety Regulations); Compliance Orders nach Unemployment Insurance Fund Act, Compensation for Occupational Injuries and Diseases Act und Basic Conditions of Employment Act (Bezeichnungen laut Pressemitteilung)
- Maßnahme
- Anordnung
- Verfahrensstand
- unbekannt
- Branche
- Handel und E-Commerce
- Veröffentlicht
- 28.09.2022
Gegen die amtliche Quelle geprüft am 08.10.2026 · Unternehmensname anonymisiert seit 27.09.2024 · Direktlink